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Singlemum

Singlemum – mit den Tipps schaffst du es spielend – oder – how to be a singlemum

Kleine Spoiler Warnung gleich anfangs ;), dieser Beitrag ist nicht nur für singlemums. Sondern an alle Mamas da draussen, die vielleicht gerade in der Anfangszeit mal ein bisschen Input für die erste Zeit mit dem neuen Menschen brauchen, für den sie nun 24/7 zuständig sind.
Eine Freundin von mir hat kürzlich ihr Baby bekommen. Sie ist eine singlemum. Alleinerziehend. Etwas, dass oft genug geschieht, aber selten besprochen wird. “How to be a singlemum” Im englischen geht es einem leichter über die Lippen. Das deutsche “Wie ich alleinerziehende Mutter bin” klingt nach einsam kämpfender Amazone. Nach mitleidigen Blicken, nach verweinten Nächten und überhaupt irgendwie schwer. Aber hier ist die Sache, Mutter sein ist ansich kein Kinderspiel. Egal ob mit oder ohne PartnerIn. Aber je leichter wir es nehmen, desto leichter nimmt es uns.

Wenn ich etwas gelernt habe die letzten Jahre, dann wohl dass man sich nicht zu ernst nehmen sollte, und dass gute Organisation und Unterstützung vieles im Alltag erleichtern. Die Kolliken kann ich dir nicht ersparen, die kurzen Nächte auch nicht. Aber ich kann dir versprechen, sie halten nicht an, und du bist nicht ewig singlemum, und du wirst irgendwann auch wiedermal mehr als drei stunden am Stück schlafen.

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Nix zu erzählen als Singlemum?

Posted in Mutterschaft, Pädagogik im Praxistest
on 10. Juli 2016

Vor einiger Zeit sprach ich mit einer Redakteurin einer Frauenzeitschrift, und wollte ihr eine Kolumne vorschlagen bei der es um das Leben einer AlleinerzieherIn geht. Es gibt doch Kolumnen über alles mögliche, warum also nicht über eine Familienform die immer mehr zunimmt.

Ich werde mich ewig daran erinnern, was sie mir gesagt hat. “Worüber willst du denn überhaupt schreiben?” Mir blieb ein bisserl die Sprache weg. Na, über all die Kämpfe des Alltags, über die Siege und Verluste, übers Leben halt, und das ganze aus der Perspektive einer allein kämpfenden Amazone (jaja ich weiß es gibt auch den anderen Part dazu, aber manchmal ist man halt allein, das hat es so ansich, das ‘allein’erziehen), wollte ich sagen. Aber da kam nichts dergleichen aus meinem Mund. Klassisch mundtot gemacht.
Tatsächlich fand die Redakteurin nichts interessantes an dieser Lebensform, und nahm mir tatsächlich auch meinen Enthusiasmus an meiner Kolumne. Damit geschah das übliche, das einem als AlleinerzieherIn immer wieder geschieht. Wir werden maßlos unterschätzt. Unser Leben wird gerne als eine Aneinanderreihung von Missgeschicken gesehen, selten aber als eine bewusste Entscheidung, um etwas zum besseren zu führen.

Drum lass dir sagen, das Leben einer alleinerziehenden Frau ist genauso interessant wie jedes andere Singleleben über das man manchmal liest. Jedes Leben lohnt sich um davon erzählt zu werden. Und vielleicht liest sich dieses ‘langweilige’ Leben noch interessanter, weil wir tagtäglich Mama und Papa zugleich sind. Weil wir über den Dingen stehen müssen, und unsere Egospielchen mit unseren ExPartnern zur Seite legen müssen, um unseren Kind(ern) eine gute Basis zu geben. Weil wir abends nicht unsere Kind(er)mal für eine Stunde an unseren Partner abgeben können, sondern den täglichen Wahnsinn bis zum letzten auskosten. Und für jede andere Menge von Gründen, die ich euch weiterhin in meinem Blog stückchenweise näherbringen werde.

Und natürlich ist eine Singlemum genauso wenig “arm” wie eine “Wochenendmama” oder eine die sich alles mit ihrem Partner teilt.  Bei allem wovon ich euch in diesem Blog erzähle, berufe ich mich nicht nur auf mein Leben, ich kenne genug andere Mütter und ihre Geschichten, um euch aus einem Portfolio von Erlebnissen berichten zu können.

 

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