Browsing Tag:

Listen

Familienalltag organisieren, mit diesen Tricks organisierst du ganz einfach euren Familienalltag

Posted in Mamis B[A]Dtime stories, Pädagogik im Praxistest
on 16. Januar 2018

Familienalltag zu organisieren ist nicht leicht. Zwischen Job, Verpflichtungen, Haushalt, Hobbies und Kind, verliert man schon gern mal den Überblick. Weil mir das selber an mir am Nerv geht, habe ich euch meine besten hacks von BloggerInnen und Elternmagazinen zusammengesammelt die euch euren Familienalltag erleichtern. Denn manchmal kommen wir uns vor, als würden wir wie das Duracell Männchen rennen und die Batterien laufen und laufen. Und trotzdem krieg ich nicht fertig was ich gerne fertig hätte. Und bevor ich die Nerven wegschmeiß ( siehe auch Warum das Mamaburnout keine Lüge ist ) schmeiß ich lieber die schlechte Laune über Bord und hole mir Schwarmwissen.

1) Magnetttafel für den Wochenplan
Ich werd daheim die Magnettafel von ihren Stickern entstauben und mir einen konkreten Plan für die Woche erstellen. Kleine verschiebbare Plaketen, mit dem Inhalt, Bad putzen, Glasmüll weg, Schreibzeit fürs Buch, Kuchen backen, vorkochen, etc. sollten mir den Alltag erleichtern.

2) Nicht zuviel planen
Es tut nicht gut sich selber so zuzuplanen dass man dann den Plan selber nicht mehr einhalten kann, ich werde also eine Putzaction (die nicht täglich sein muss) pro Tag einplanen, und Qualitätszeit mit dem Kleinen.

3) Qualitätszeit
Nicht zu vergessen bei Alltag, Haushalt, Job, Kochen, Kurs und so weiter, ist die Zeit für die Kleinen zu sichern. Und wenn es dafür ein Zeitfenster geben auf der Magnetwand gibt, dann hält man sich vielleicht sogar eher dran.

4) Halte die Listen täglich up to date
Jeden Tag in der Früh schiebe ich dann meine Magnetfenster in die passenden Ebenen. Klar gibt es auch fixe Dinge die schon fest stehen, aber einen Tag kann man häufig erst am Vorabend oder in der Früh richtig einschätzen.

5) Prioritäten
Was ist wirklich wichtig für dich und deine Familie, lerne auch mal Bitten auszuschlagen die unnötig sind, wir müssen niemand beweisen dass wir gut backen können, nur weil der Eltern verein was braucht. Man kann Kuchen auch kaufen (siehe Bad Mums 😉 )

6) Puffer
Plane Zeitpuffer ein, wenn du zu eng planst, bedeutet das nur Stress, und bessere Organisation soll uns doch mehr Ruhe verschaffen.

7) Ich-Zeit
übrigens, mit der besseren Organisation sollte es dann mal möglich sein, auch sich selber Auszeiten zu nehmen.

8) Wocheneinkauf
Wenn du die Chance hast, plane deinen Einkauf für die Woche, mach Menüpläne, kaufe für mehrere Tage ein. Einkaufen ist ein wahrer Zeitfresser, und es ist leichter, wenn man einfach einmal in der Woche geht, und dann ist es erledigt. Ich kenne eine Mama von sechs Kindern, die ihren Einkauf sogar im Monatstakt plant, eingekauft wird einmal die Woche, aber geplant für den Monat. Eine bewundernswert organisierte Frau

9) Wäsche
Die Mama von sechsen hatte auch einen tollen Wäschetrick in Bezug auf Socken, jedes Kind hatte eine eigene Sockenfarbe, so wussten sie immer wer welche hat. Sie hatte auch einen Wäschetag pro Woche, wo dann vor der Lieblingsserie im Akkord gefaltet wurde. Der Berg wurde dann halt immer vor Greys Anatomy abgearbeitet.

10) Fixe Wochentage
Ich koche ja für den Kleinen Essen für die Krippe vor, deswegen nimmt Kochen bei uns viel Zeit ein. Für mich bietet sich an, einmal in der Woche (am Besten Sonntags) einen großen Nachspeisenkuchen und die Suppe vorzukochen, dann bekommt er den (jeweils tiefgefroren) mit für die Woche, und ich muss mich dann am Vortag nur um die Hauptspeise kümmern. Ansonsten halt ich mich an den Tipp, das Wochenende für die Familie freizuhalten.

Und zu guter Letzt sei folgendes festgehalten, ich bin keine Maschine, meine Familie auch nicht und auch Listen können nicht alles lösen ( siehe auch Listen statt Schlafen  ). Aber es ist einen Versuch wert, und gibt mir vielleicht ein bisschen mehr Ruhe, denn wenn die Listen real sind, dann fliegen sie nicht m Kopf herum.

 

 

Weiterführende Links:

https://www.kizz.de/erziehung/familienalltag/zeitmanagement-im-familienalltag-nie-mehr-stress

https://www.eltern.de/familie-und-urlaub/familienleben/zeitmanagement.html

https://www.vigo.de/de/vorbeugen/familie_und_kinder/familienalltag/tipps_familienalltag.html

https://www.mamiweb.de/familie/10-tipps-zum-zeitmanagement-im-familienalltag/1

https://www.vigo.de/de/vorbeugen/familie_und_kinder/familienalltag/tipps_familienalltag.html

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Listen statt Schlafen?

Posted in Mutterschaft, Pädagogik im Praxistest
on 8. Februar 2017

Heute in der Früh konnte ich mich kurz mit einer anderen Mutter unterhalten, und mir wurde ganz schwindelig vor lauter to-do-Listen die ich von ihr hörte. Ich muss …, ich muss …, ich muss … das ging eine ganze Weile so. Leider hatte ich nicht die Zeit länger mit ihr zu sprechen, und bei den Listen die ich so hörte, sie auch nicht. Ich hätte sie gerne gefragt, „musst du wirklich? Ist es existenziell? Ist es zum Beispiel lebenswichtig eine Riesenparty für ein zweijähriges zu stemmen? Selber einen Konditorkuchen zu backen? Das Kind sauber zu kriegen in einem bestimmten Zeitfenster? Ihm beizubringen sich selber anzuziehen? Den Schnuller abzugewöhnen? …. “ Die Liste der „ich-muss-items“ von Mamis ist unendlich. Und klar, ich kenn das auch von mir, und muss im leisen Einverständnis schmunzeln wenn ich in einem Film eine gestresste Mami sehe die mit inneren Listen schlafen gehen, die sie in der Nachts überprüfen, während Kinder und Mann schlafen (https://www.youtube.com/watch?v=42tnknzaG00).

Ich frage jetzt einmal nicht nach den Vätern in diesem Vertrag der Paare, das muss jeder mit sich selber ausmachen, ob sie einen Partner oder noch ein weiteres Kind zuhause hat.

Aber ich wünschte mir, dass all diese Mütter, inklusive mir, sich öfters die Frage stellen, „muss ich das wirklich, ist es existenziell?“. Und ich wette bei 75% der „ichmuss-items“ kannst du sie getrost streichen, verschieben oder delegieren.

Ich schreibe das auch, weil wir aufhören sollten, Wunderweiber sein zu wollen. Wir sind normale Menschen und daher pfeift der Teekessel dann an einem bestimmten Punkt. Wenn wir nicht aufhören ständig alle anderen Bedürfnisse zu erfüllen, und unsere eigenen ignorieren ist der Weg zum Burnout gewiss. Und das bedeutet nicht automatisch Nervenheilanstalt. Nein, es ist ein schleichender und langer Prozess, und er ist gemein, weil wir viele Symptome als „ein bissl geschwächt“ abtun und nichts ändern. Vorboten eines Burnouts können zum Beispiel Depression, Schlafprobleme, Hörsturz, körperliche Beschwerden, und vieles mehr sein. Mehr Info dazu auf der Seite des öffentlichen Gesundheitsportals Österreich,  https://www.gesundheit.gv.at/leben/burnout/phasen-symptome.

Darum bitte ich dich nochmal, wenn du deine inneren Listen schreibst, die Bedürfnisse deiner (gesamten) Familie erfüllst, frage dich wirklich, „brauche ich oder jemand aus meiner Familie diese Aktivität/Sache/Verpflichtung zum Leben, existenziell, oder können wir das verschieben, sein lassen oder delegieren?“ Und wenn du dich schon als unabkömmliche Organisatorin deiner Familie siehst, dann denk an die großen Bosse aus Wirtschaft und Co, die machen nichts selber, delegieren ausschließlich (hast du schon mal einen Chef gesehen der selber Excel listen macht, oder die Ablage?), machen kaum etwas selber, und werden gut bezahlt für die schwere Last an Verantwortung die sie tragen. Wenn es dir hilft, sieh dich selber als die Chefin die du bist, und hör auf dich kaputt zu machen Schwester. Damit hilfst du niemandem!

 

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail