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Reisen mit Travelbabybirdie

Grenada, die Gewürzinsel mit unbeschreiblichem Charme, und sensationellem Erholungswert.

Posted in Reisen mit Travelbabybirdie
on 19. Juli 2017

Auf meiner Suche nach dem perfekten Platz konnte ich vor einiger Zeit nach Barbados und Grenada fliegen. Barbados, berühmt für seine zwei R, Rum und Rihanna kann durch karibischen Ballermannflair begeistern. Aber Grenada ist wie die stille schöne Schwester, die der Großen den Liebhaber vor der Nase wegschnappt.

Atemberaubende Strände, boomender Ökotourismus, genügend Möglichkeiten die Insel über Ausflüge in ihrer Geschichte kennenzulernen. Im Vergleich hatte Grenada damals gewonnen.

Die Insel, die berühmt für ihre Gewürze ist, kann noch viel mehr. Wir haben uns damals ein Auto gemietet, Vorsicht Linksverkehr, und die Insel tageweise auf eigene Faust erkundet.  Auf unserer Tour kamen wir über buckelige Landstraßen (wer perfekte Straßen erwartet, sollte sich lieber ein heimisches Taxi nehmen, und einen Tagespreis aushandeln) zum Grande etang National Park. Eine vergleichsweise große Waldfläche mit einem riesigen Vulkansee, dem Grand etang See, in der Mitte. Man kann nicht so genau sagen, wie tief er wirklich ist.  Fakt ist jedoch, dass er mit einem Vulkan in der karibischen See, dem Kik’-em-Jenny, verbunden ist. Bebt dort der Vulkan, bebt auch hier das Wasser. Fast mystisch erscheint einem dieser Ort, mit dem stillen Wasser, an der Oberfläche glitzernde Fische, aber in der Tiefe unbekannt. Aber natürlich trägt die umgebende tropische Fauna und Flora mit Vogelgezwitscher, exotischen Pflanzen und Tieren zur besonderen Atmosphäre bei. Den Park kann man über geführte Touren oder auch auf eigene Faust erkunden.

 

 

 

 

 

Die Beschilderung auf Grenada lässt leider ein bisschen zu wünschen übrig, und der von Straßentafeln verwöhnte Europäer dreht daher gerne mal unabsichtlich eine Ehrenrunde. Bei so einer „Rundfahrt“ (sie lieben Kreisverkehr) fanden wir eine absolute Ruheoase. Wir waren am Weg zur Westerhall Rum Factory, eine sehr alte und geschichtsträchtige Rumdestillerie, die nun für Besichtigungen zur Verfügung steht, da bogen wir ein oder zweimal falsch ab und waren plötzlich in der Karibikeinöde. Ein Schild wies uns zu einem Hotel-Restaurant „Petit Bacaye“. Über eine ruckelige Feldstraße hofften wir nun jemand zu finden, der uns den Weg wies, und fanden ein Kleinod am Strand. Eine Hotelanlage mit angeschlossenem Restaurants. Kleine Schlafbungalows auf Stelzen. Ein umgebender tropischer Garten. Nachts die Sterne beobachten, ohne jeden Lichtsmog. Jede Wohneinheit mit Blick auf das Wasser und einen wundervollen Sandstrand. Kleine Details an jeder Ecke, die karibische Schwermut erzeugten und eine Terrasse mit Blick aufs Meer, für schöne Urlaubsnächte.  Sollte ich wiedermal in die Ecke kommen, wäre dieser Platz definitiv auf meiner Liste.

 

 

 

 

 

 

 

Weiter gings zur Westerhall Rum Factory und einer ausführlichen Führung über die Rumherstellung. Verkostung inklusive. Auch hier gilt, beachte die Schilder genau, denn nur ein kleines Schild an der Kreuzung wies auf die „westerhall Estate ltd“ hin.

Auch einen Besuch wert war der tropische Garten „Laura’s spice garden“ in dem alle erdenklichen exotischen Pflanzen und Gewürze wuchsen und auch verkauft wurden.

 

 

 

 

 

 

Nach einigen Ausflügen rund um die Insel erkundeten wir dann doch lieber den Rest um die Hauptstadt St. George, inklusive des ewig langen Sandstrandes und noch vieler kleinen Wunder der Karibik.

Grenada hat mein Herz erobert, denn ich war an diesem Ort so erholt und zufrieden. Nicht nur weiße Strände, auch eine besondere Natur und hilfsbereite Menschen. Man kann kaum glauben, dass eine so kleine Insel ein so großes Herz hat.

 

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JourneyBook Reisetagebuch

Posted in Literatur und Medien, Reisen mit Travelbabybirdie
on 29. April 2017

Ich liebe es auf Reisen Tagebuch zu schreiben. Zumindest ein bisschen, um meine Erinnerungen zu sichern, aber auch besondere Erlebnisse. Ich habe nun das JourneyBook Reisetagebuch entdeckt (https://www.journey-book.de) und ich finde das sensationell praktisch.

So sehen meine Reisetagebücher bis jetzt aus. Und ich gebe zu, viel Struktur und Ordnung gibts da weder außen noch innen.

Das JourneyBook Reisetagebuch ist handlich, leicht, und bietet trotzdem noch genug Platz um sich die Erinnerungen zu erhalten. Ein kleines Glossar am Anfang, und Challengenotizen am Rande  erhöhen den Reiz des Reisens und sich aktiv auch im Reisealltag Herausforderungen zu stellen, an die man zu Hause lächelnd zurück denkt.

 

Das JourneyBook gibt es hauptsächlich für die großen Fernreisekontinente, was Lust auf eine Fernreise macht. Ich hab mir das JourneyBook Thailand ausgesucht, und hoffe euch als eine unserer nächsten Reisen endlich davon berichten zu können.

Fast schade find ich das die Reisetagebücher nur für Fernreisen erhältlich sind, denn auch bei unseren Europareisen wollen wir Erinnerungen für später aufbewahren.

Ich werde mein JourneyBook definitiv für meine nächste Reise verwenden, und hoffe auf viele Bücher die sich im Laufe der Jahre füllen mögen!

 

 

I just love writing my travelstories directly during my travels. Until now it was a very colourful mixture of bits and pieces of my adventures.  Now as I found the Traveldiaries of JourneyBook, I know what will be in my luggage for sure. The Traveldiaries are easy in weight, enough space to write, and little challenges to spice up your travels. You know, while writing in that diary, that one day you will read your memories, and smile. The JourneyBook is for Travels abroad, the „big travels“ across the world.
I will definitely keep on using them on my travels to keep my memories nice and tidy in a well thought diary.

Mit herzlichen Dank an JourneyBooks für dieses Reisetagebuch im Test!

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Das Weingarten-Resort Unterlamm Loipersdorf, ein guter Platz um zur Ruhe zu kommen.

Posted in Reisen mit Travelbabybirdie
on 21. Dezember 2016

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Im Weingarten-Resort Unterlamm Loipersdorf konnten wir das Gefühl testen, wie es ist, einen eigenen Weinberg samt Behausung zu haben, und wir hatten dabei weder die Arbeit noch den Bauschutt, sondern nur die wunderschöne Aussicht, und eine excellente Unterkunft. dscn7640

 

 

Der Familienbetrieb liegt gleich bei Loipersdorf in der Steiermark. Netterweise gibts bei einem Wochenendtrip eine Freikarte für einen gemütlichen Tag in der Therme Loipersdorf. Die Wohneinheiten sind auf einem Weinhang angesiedelt, vollkommen ungestört, durch eine geschickte Positionierung der Häuschen, blickt man den ganzen Tag auf eine typische steirische Landschaft.

Als Gast fühlten wir uns sofort zuhause, die Gastgeber waren sehr aufmerksam und zuvorkommend. Klarer Vorteil ist es mit einem Auto anzureisen, aber auch öffentliche Anreisen sind gar kein Thema, da die Besitzer des Resorts auch gerne mit ihrer Motorkraft aushelfen.dscn7609 Das Frühstück war top, es war für jeden Geschmack was dabei, und der morgens gebrachte Frühstückskorb war voll mit kleinen liebevoll gestalteten Bestandteilen die den Morgen perfekt machten.

 

 

dscn7635Ich war total begeistert von der Privatsphäre die wir in dem Resort hatten. Gerade mit Kind ist es oft schwierig zu reisen und sich nicht tadelnde Blicke der Zimmernachbarn einzufangen. Die einzelnen Wohneinheiten kamen uns sehr entgegen und wir fühlten uns genauso frei so zu sein wie zu Hause, bzw mussten den Nachwuchs nicht ständig zur Ruhe mahnen.
Beim Bau des Resorts wurde Wert darauf gelegt, eine Möglichkeit zu schaffen, bei der jeder Gast ungestört seinen Urlaub genießen kann, und sich niemand gestört fühlen muss. Das hat funktioniert. Diese Art zu bauen ist in Österreich noch relativ neu, allerdings finde ich persönlich dass das der beste Weg zu einem schönen Urlaub ist. Bei der Gestaltung des Resorts merkt man, dass die Wohneinheiten gut geplant und strukturiert worden sind, sie sind perfekt ausgestattet und designed. Und sie sind alle ein bisschen anders, mal ist das zweite Schlafzimmer ein Kinderzimmer, einmal ein Arbeitszimmer mit Extrabett, oder auch für ganz persönliche Wellness mit Badewanne. (Am besten überzeugt man sich von den Bildern auf der Website des Resorts, denn Worte allein reichen nicht um den Luxus zu beschreiben den man da haben kann, http://www.weinurlaub.at  ) Auch bei den Terrassen setzt sich Individualismus durch und erhöht den Wohlfühlfaktor. dscn7646

 

Die Gastgeber haben meiner Meinung nach auf ein absolutes Gewinnerkonzept gesetzt. Ich habe in meinem Leben schon einige Hotels, Bungalows und so weiter gesehen, aber hier konnte ich von Anfang bis Ende sehen und spüren dass auf jedes Detail geachtet wurde. ( Ich träume jetzt noch von der perfekten Matratze auf der wir geschlafen haben)

Die Umgebung ist natürlich perfekt um sich aus dem Alltag rauszunehmen. Die Natur lädt zu Spaziergängen ein, das Thermalwasser zu Tiefenentspannung, und die steirische Gastronomie zu ausufernden Genüssen. Golfplätze, Thermen, Wanderwege, alles liegt gut erreichbar in der Nähe und lädt zu einem stressfreiem Urlaub ein. dscn7648

 

 

Abschließen konnten wir das Wochenende dann noch am Fürstenfelder Weihnachtsmarkt, der sich in der Steiermark schon ein bisschen Ruhm erarbeitet hat, ausklingen lassen. Mein Kleiner war ganz begeistert vom Spielplatz und Auto-Karussell.Und ich genoß ein bisschen Weihnachtsluft, so einmal im Jahr geht das schon. Beim Stand vom „flinken Faden“ konnte ich dann auch noch ein bissl Weihnachtsshoppen, und das ganz nachhaltig, alles selber hergestellt. Derweil durften die Männer mit ihren Söhnen Runden drehen, so ein Weihnachtsmarkt ist doch ganz schön anstrengend ;)!
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Mein Ranking für das Weingarten Resort Unterlamm Loipersdorf lautet also per Dezember 2016 wiefolgt,

Unterkunft              ☼☼☼☼☼
Gastfreundlichkeit  ☼☼☼☼☼
Anreise                  ☼☼☼☼
Kulinarik                ☼☼☼☼☼

 

 

 

Alles in Allem war das ein wunderschönes Wochenende, und wir danken der Familie Pompernigg vom Weingarten Resort Unterlamm Loipersdorf ganz besonders für dieses Wochenende bei dem wir ihr Resort kennenlernen durften.

 

Dieser Beitrag entstand im Zuge eines sponsored Wochenendes, dass uns vom Weingarten Resort Unterlamm Loipersdorf zur Verfügung gestellt wurde.

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Prag – Vorweihnachtszeit und alter Adel

Posted in Reisen mit Travelbabybirdie
on 23. Oktober 2016

Prag, Weihnachtsmärkte, Nostalgie und Weihnachtsduft.

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Vor einiger Zeit war ich in Prag. (Fällt noch unter die Reisen vor Kind, kurz RvB 😉 ) Wir wollten die Prager Vorweihnachtszeit samt berühmtem Weihnachtsmarkt genießen. Wir nahmen uns ein kuscheliges Hotel, und planten mehr oder weniger alles selber, Infos nur über Internet und Vorort. Ich gestehe, ich hätte bei der Planung ein wenig umsichtiger sein können, denn wir haben viele, viele km gemacht, so halb informiert. Da lohnt es sich manchmal einen Profi mit ins Planungsboot zu holen. Zum Beispiel Dertour, die haben sich unter anderem auf Städtereisen spezialisiert.  Man kann sich über deren Website www.dertour.de selber seine Reise zusammenstellen. Mit Touren, Besichtigungen und Eintrittskarten zu kulturellen Events, in einem ganz individuellen Paket. Wäre im Nachhinein keine schlechte Idee gewesen, denn beispielsweise bei unserer Suche nach dem jüdischen Viertel sind wir gefühlte Stunden gelaufen, bis wir endlich die Synagoge gefunden haben, die der Kern dieses Viertels bildet.

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In Prag wird wundervoll Altes in Neues verwandelt. Eine Litfaßsäule wird zur Trafik, und ein ausrangiertes Börsegebäude in eine Einkaufsmall umgearbeitet. So spaziert man nun konsumterroristisch durch die heiligen Hallen des Geldes, naja irgendwie blieb auf die Weise alles beim alten. Nur wird nicht mehr fiktiv, sondern real gehandelt.


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Kein Wunder also, dass in Prag auch jede Menge Nostalgiefilme gedreht werden, es hat noch viel Flair aus seiner Vergangenheit erhalten. Zwar schaut das eine oder andere Gebäude schon ein bisschen renovierungsbedürftig aus, aber es zeugt vom Erhaltungswillen der Inhaber, und macht mitunter den besonderen Charme dieser Stadt aus.

Aber der eigentliche Zweck unseres Besuchs waren ja die Weihnachtsmärkte, die mittlerweile schon Ruhm erlangt haben. Und ich gestehe, jeder Wiener Christkindlmarkt kann einpacken, gegen das, was wir in Prag gesehen haben. Beleuchtung, Dekorationen, Musiker und die Düfte erst, alles schreit gaaanz laut „Vorweihnachtszeit“. Wenn man sich ein gutes Zeitfenster nimmt, also nicht unbedingt die Primetime abends, dann kann man auch mal entspannt durch die Märkte flanieren. Die Märkte sind vielfältig voll Kunsthandwerk und Kulinarik, allerdings aufpassen bei Touristenfallen. Wir haben für ein Wahnsinnsgeld Prager Schinken gekauft, bloß weil wir nicht so genau auf den Preis geschaut haben. Aber ansonsten wirklich schöne Märkte. Wir trauten uns auch auf den großen Hauptmarkt abends, und ich ging rückwärts wieder hinaus, ich konnte mit den Menschenmassen nichts mehr von Stimmung und Geruch genießen. Aber bereits nachmittags war es ein Genuß durch die Märkte zu flanieren, mal einen Baumkuchen zu verzehren (ich habe nirgend wo anders einen so guten Baumkuchen genossen) und sich genüsslich auf Weihnachten zu freuen.dsc_0790

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Bei unseren Wanderungen kamen wir am Prager Operhaus vorbei, an das auch der geschichtsträchtige schwarze Turm anschließt. Natürlich fanden wir auch das National Museum, dass glücklicherweise am Weg vom Hotel in den Stadtkern lag.

 

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Der Blick auf die Prager Burg, übers Ufer der Moldau ist schon wunderschön, und vermittelt, obwohl man in einer Stadt ist, das Gefühl von Weite und Freiheit. Bei gutem Wetter gibts da bestimmt einzigartige Fotomotive, wir hatten ein bissl Novemberwetter im Dezember.

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Die Karlsbrücke ist natürlich auch besonders berühmt an Prag, alle Meter ein anderer Straßenkünstler, oder Musiker, es ist wie ein ganz besonderer Steg der Welten verbindet. Die Statue in der Mitte, der heilige Nepomuk, soll bei dessen Berührung Glück bringen. Natürlich ist an der Stelle mittlerweile eine Kopie angebracht, die vielfachen Touristenhände würden das Original einfach zu sehr abwetzen. Über die Karlbrücke gings ins „alte Prag“ mit seiner Burg, und dem weitläufigen Gelände. Da hätten wir durchaus mehr Zeit verbringen können, aber da ging mir ganz persönlich die Spazierkraft aus. In dem Fall hätte mir ein Profi wie detours schon geholfen, und wir hätten wohl die Route sinnvoller zusammengestellt. Ich hätte allein für die Altstadt schon einen eigenen Tag gebraucht.

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Eine der schönsten Gefühle die ich mit Prag verbinde, ist diese künstlerische Freiheit. An jeder Ecke kann einem Kunst passieren. Die Strassenkünstler allerorts ließen sich viel einfallen, um die Touristen glücklich zu stimmen. Und sollte  bei meinem nächsten Pragbesuch das Straßenbahnnostalgiecafe noch stehen, dann steht das schon auf meiner Wunschliste.

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Fazit, Prag ist eine vielseitige Stadt, die immer was zu bieten hat. Jetzt wo ich weiß, dass ich bei Dertours mein Wochenende besser vorab online hätte planen können, würde ich diese Möglichkeit eher in Kauf nehmen. Wir haben relativ viel Zeit durch die Erkundung der Stadt verloren, die wir dann später besser hätten nutzen können. Dann wär sich das vielleicht auch mit dem Prager Nightlife ausgegangen. Prag sieht uns jetzt aber bestimmt wieder, das nächste Mal aber mit Kind, dafür ohne nightlife. Ich hab online schon ein bisserl recherchiert und Dertour hatte tatsächlich ein Hotel Leonardo im Angebot! Da muss ich ja fast mit meinem Namenspatronenkind nochmal hin!

Informationen zu Reisen findet ihr auch auf ihrer Website, www.dertour.de

 

Dieser Post entstand in Kooperation mit Detour, und gilt als sponsored Post. Alle Links sind nofollowlinks.
 © katharina gindra-vady, oktober 2016

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Was zum … ist ein SWAG, und sonstige Erlebnisse aus Kata Tjuta, Ayers Rock, Northern Territory, Australien

Posted in Reisen mit Travelbabybirdie
on 16. Oktober 2016

Auch wenn ich im Moment nicht reise, so habe ich schon wunderschöne Orte gesehen, und möchte meine Erlebnisse und Bilder gerne mit euch teilen. Den Anfang meiner Reiseberichte mache ich mit einer, für mich sehr wichtigen, Australienreise 2011. Ich flog mit einer Freundin nach Sydney, zur Hochzeit einer ihrer Freundinnen, und wir sahen Sydney und Umgebung, Alice Springs samt Ayers Rock/Uluru und SWAG Tour, und Cairns samt Regenwald. Ich möchte euch gern in drei Beiträgen die Erfahrungen meiner Reise posten, vielleicht findet ihr Inspiration oder Ideen für eure eigene Tour. Entgegen unserer Reiseroute fange ich mit unserer Reise ins Northern Territory an. Für mich war diese Tour die wichtigste, Ayers Rock und die umgebende Natur zu sehen, war einer meiner tiefsten Wünsche als ich nach Australien fuhr.

Wir buchten bereits vorab eine Tour bei der australischen Seite ulurutoursaustralia.com. Drei Tage im Outback, zwar mit Guide und Tour, aber auch unter dem Sternenhimmel in einem SWAG. Wir kamen uns ganz verwegen vor, so etwas wildes wie, im Freien zu übernachten in Australien, zu wagen. Im Nachhinein muss ich ganz klar sagen, es war das Adrenalin wert, der Sternenhimmel über uns hielt uns manche Nacht wacher als so manche Partynacht es je vermögen würde.

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Foto Privat

Wir starteten am Flughafen in Alice Springs. Dort wurden wir bereits von unserem Tourguide mit Kleinbus samt Anhänger erwartet.

 

Auf dem Anhänger sieht man übrigens am Dach unsere SWAGs, es stellte sich im Zuge unserer Recherche nämlich heraus, dass dies robuste Outdoorschlafsäcke sind. Und ansonsten war der Anhänger mit allem gefüllt, was man so für drei Tage Camping für etwa acht Leute braucht.

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Foto privat

Im Grunde waren wir für die drei Tage auf Campingurlaub im touristisch erschlossenen Outback.  Es ging gleich los zum Ayers Rock, ich spürte wie mich dieser Berg einfach zu sich rief, und freute mich riesig auf den Spaziergang und das Aboriginal Cultural Center, dass wir dort besuchen würden.

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Foto Privat

Rund um den Uluru ist natürlich alles touristisch erschlossen, also war auch eine dem Motto entsprechende Bank nicht weit. Obgleich der Uluru nicht fotografiert werden sollte (zumindest wenn man die aboriginal Kultur respektiert), bat ich dann doch meine Freundin ein Foto zu machen. Zu sehr wünschte ich mir eine Erinnerung.  Ich werde den Spaziergang um den Uluru nie vergessen. img_0564

Es herrscht dort wirklich eine ganz eigene Energie. Die eine Seite des Berges gilt als „Männerseite“ Die andere als „Frauenseite“ Dementsprechend wurde in den Höhlen, die sich am Fuße des Berges befinden, unterschiedliche Dinge praktiziert. Fand man auf der einen Seite eine Höhle wo gekocht und Gemeinschaft gepflegt wurde, so war die andere Seite ein perfekter Ort für Jagd und Wettbewerb. Auch wenn jetzt bei diesen Sätzen so manch Genderbeauftragte sich seine Haare rauft. Für die Aborigines funktionierte das System so, und durch die klare Verteilung der Aufgaben, war auch die Struktur des Stammes sichergestellt. Ganz persönlich empfand ich die Frauenseite als ruhiger und heimeliger, und wurde ganz aufgeregt, als ich den Berg umrundete. Im übrigen erfuhr ich dieses Detail erst später durch unseren Tourguide, der uns mit jeder Menge Informationen über die Aborigines versorgte. Wir sahen uns dann auch das „Aboriginal Cultural Center“ an, dass sich bemühte, die Kultur des Stammes für den Touristen schmackhaft zu machen. Dass wir allerdings keine Ahnung haben von der Kraft dieses Tribes und seiner tiefen Verbindung mit der Erde, war mir damals schon klar, und wurde es mir durch diese Reise noch mehr. Sie schützen ihre noch verbliebenen heiligen Orte und Rituale sehr, und man merkt, dass einem indigenen Volk zutiefst unrecht getan wurde, als versucht wurde, es zu „europäisieren“. Gerade in Alice Springs, am Ende unserer Tour, wurde das sichtbar für mich. Abends gab es noch Abendessen am Straßenrand, mit Blick auf Uluru und Ausblick auf Kata Tjuta, welches wir am nächsten Tag besuchen würden. Die SWAGs erwiesen sich übrigens nicht nur als Schlafsäcke, sondern auch als tolle Sitzpolster. img_0577

 

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Foto privat

Der nächste Tag war geprägt von einer sportlichen Tour durch das „Valley of the winds“ bei Kata Tjuta, den Olgas, und Kings Creek Station und dem Ausblick auf die George Hill Ranges. Wir begannen mit einem ausgiebigen Camperfrühstück am Straßenrand. Und so ging es auf eine große Wandertour durch die Olgas bei Kata Tjuta.

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Foto privat Valley of the winds, Kata Tjuta

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Foto privat Kata Tjuta

Aus dem Aborignal übersetzt bedeutet der Name Kata Tjuta „viele Köpfe“ und genauso sieht diese einzigartige Berglandschaft aus. Die Anangus (ein aboriginal tribe) haben den Berg für ihre Rituale zugesprochen bekommen. Daher ist der Zugang für Touristen nur begrenzt, was ich aber als absolut passend empfunden habe, da wir bei all den Besichtigungen und Wandertouren oft heilige Gebiete   der Aborigines betreten, und ein Minimum an Rückzug für dieses mit der Natur so verbunden Volk gewahrt werden sollte.  Besonders einzigartig ist bei all diesen Bergen die Farbe der Erde und des Gebirges. Ich fühlte mich durch dieses allumgebende Rot zutiefst geerdet und so angekommen wie selten in meinem Leben.

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Quelle privat George Hill Ranges

 

Am Weg zur Kings Creek Station, genossen wir schon den (Vor)ausblick auf die George Hill Ranges.

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Foto privat Kings Creek Station

Die Kings Creek Station ist eine Art Camping Base mit Kamelfarm und kleinem Shop mitten im Outback. Wo wir dann auch unsere Zelten aufschlugen.

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Foto privat

 

 

 

 

 

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Quelle privat

 

Wir schlugen unsere Swags auf, bereiteten unser BBQ mit selbst überm Feuer gebackenem Brot zu, und genossen den Sonnenuntergang.  Logischerweise mit den (erwachsenen) Erfrischungsgetränken und Schokolade aus dem Outbackladen.
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Quelle privat

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quelle privat

 

 

 

 

An unserem dritten Tag ging es in den Watarrka National Park. Die Sandsteinwände beeindruckten mich durch die Schroffheit, und gleichermaßen Zartheit, mit der die Natur einzigartige Kunstwerke geschaffen hat. Wir spazierten durch eine faszinierende Landschaft aus kugeligen Bergen, abgestürzten Felswänden, und kleinen Zauberorten (Garden of Eden).

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Foto privat, garden of eden

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Foto privat Watarrka National park

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Foto privat

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Foto privat, Wattarka National park

Der Garten von Eden war wie eine kleine Oase im Tal dieser kargen Felswänden, eine kleine Wasserstelle, Fauna und Flora, unberührt von Menschenhand.

 

 

 

 

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Foto privat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Abschluss unserer Tour gab es einen kleinen Kamelritt in einer Outback-Farm. Es war schon ganz interessant ein bisschen ein Gefühl fürs Farming im großen weiten Land zu bekommen.

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Quelle privat

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Quelle privat

 

 

 

 

 

 

Ich ersparte mir allerdings die Runde am Tier. Für mich steht Australien immer noch für Koalas und Kanguruhs, und irgendwie passte das Tier mit Höcker da nicht rein für mich. Zwar kann man sich in der Gegend über Wassermangel beschweren, aber über Platzmangel hatten die Tiere bestimmt nicht zu klagen. Die Farm war einfach riesig.

 

Wir wurden am Ende unserer Tour in Alice Springs abgeliefert, da gab es dann nach drei Tagen Wandertour einmal eine gescheite Dusche und ein ordentliches Abschlussmahl in einer Bar. img_0774

 

 

Tatsächlich habe ich aber von Alice Springs keine weiteren Bilder. Zu deprimierend war diese Stadt für mich. Es war wie ein Durchreisezentrum für Touristen, mit aboriginal Kitsch für zuhause. Wie eine dieser Städte die man in Wild Western Filmen sieht, nur ein bisschen moderner. Aber wenn du hinter die Straßenecke gesehen hast, dann wurde einem bewusst, dass ein gesamtes Volk benutzt und missverstanden wurde. Es mag sein, dass in den letzten Jahren viel versucht wurde,  um die Fehler gut zu machen die diesem so naturverbundenen Volk angetan wurde. Aber es ist solange nicht genug, solange nicht deren Traumzeit gewürdigt und geschätzt wird. In Alice Springs sah ich so viele Aborigines, die durch den Druck so zu sein wie wir, sich selber in Alkohol und Drogen flüchteten und dadurch am Rande der Gesellschaft endeten. Es tat mir in meinem Herzen weh, denn ich weiß aus tiefster Seele, dass sie ein kraftvolles Volk sind, dass – wenn man ihnen ihre Rituale lässt – diese Erde genauso schützen und ehren wie sie es verdient. Wir „Europäer“ sollten uns ein Beispiel nehmen an solchen Stämmen, und nicht glauben sie durch Missionierung zu verbessern. Wir haben ihnen damit keine Freude gemacht. Aber ich bin sicher, dass die aboriginal people ihre Traumzeit bewahrt haben, und wir ihre Geheimnisse nie erfahren. Nicht solange wir unser Leben auf der Ausbeutung von Mutter Erde aufgebaut haben.

Ich bin so dankbar für diesen Teil meiner Reise in Australien. Es hat mir so viel Kraft gegeben, irgendwie auch den Grundstein gelegt für meine eigene Traumzeit, und ich weiß dass diese Orte tief in meiner Seele gespeichert sind, und mich verbinden mit der die ich bin.

Dies war der erste Teil meiner Australien Serie, ich werde euch nächste Woche über Anreise und ein paar Sydney hotspots berichten. Aber Ayers Rock war eben das Highlight für mich, und das wollte ich ich nicht vorenthalten.

 © katharina gindra-vady, oktober 2016
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Was ist Heimat? AUFSTEIRERN 2016

Posted in Reisen mit Travelbabybirdie
on 18. September 2016

Mein Sohn hat in unserem Wohnzimmer bereits Spuren hinterlassen. Er liebt es die Wände mit seinem Matchboxautos rauf und runter zu fahren, und so haben wir schon ein schönes Gemälde bei der Couch. Und während er heute schläft, und ich seinen Schlaf bewache, fällt ein fast liebevoller Blick auf diese Spuren. Denn es ist unser Zuhause, unsere Heimat, und mitunter erkenne ich dies auch an den Spuren, die am ersten Blick vielleicht als Unordnung gelten.
Ich merke, dass der Begriff Heimat zurzeit so inflationär verwendet wird. Dabei ist es doch der Ort den man sich vertraut macht, wo man sein HEIM errichtet. Ich selber habe in den letzten 20 Jahren 18 davon in Wien verbracht, und diese Zeit hat mich geprägt. Und ebenso war in diesen 18 Jahren Wien meine Heimat. Jetzt, wieder in der Heimat meiner Kindheit, bemühe ich mich, für uns dieses Gefühl wiederzufinden. Obgleich ich hier geboren wurde, ist das Zurückkommen und sich hier Wiederfinden wie ein kompletter Neuanfang.
20160918_115648A. erzählt mir heute vom Aufsteirern. Da mein Kind krankheitshalber meinen Besuch bei diesem Event verhindert hatte, habe ich sie gebeten mir ein update zu geben und mir Fotos zu schicken. Und augenscheinlich ist das Aufsteirern wohl eine große Wies’n. Der Begriff von Heimat wird über Dirndl und Most, Lederhosen und Käsekrainer geführt. Vielfalt findet sich eher in den Farben der Dirndl, und eine Stadt die normalerweise ein buntes Kulturleben bietet, geht unter in Dirndl und Lederkluft, und irgendwie verschwindet alles was „anders“ ist. A. fühlte sich bei dem Spaziergang durch die Stadt, wie auf einem falschen Planeten. Sie empfand das riesige Stadtfest eher wie einen Paradelauf durch eine nationale Front, die sich auf eine Gesellschaftsschicht, Hautfarbe und eine Kleidungsuniform für Männlein und Weiblein beschränkt.
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Aber es sollte an jedem Tag in unserem Leben auch Raum dafür da sein, dass wir hier einen ganz besonderen Lebensluxus genießen. Wir können unsere Heimat wählen. Wir müssen weder vor Krieg, noch Verfolgung oder Hunger flüchten. Vor unseren Türen stehen jede Menge Menschen, die einfach den selben Traum haben. Ein gutes Leben. Ein Fest unter Freunden. Einfach frei leben dürfen, das Leben leben, die Familie bei sich zu haben und versorgen zu können. Menschen, die sich auf eine Reise begeben, um eine Heimat zu finden. Weil ihnen ihre Heimat genommen wurde. Und so bin ich entgegen A.s Meinung dass Heimat ein schöner Begriff ist, ein verbindender. 20160918_120749Denn er zeigt uns, dass wir ein Zuhause haben. Dass wir in Sicherheit sind. Dass Raum für Geborgenheit, für Rituale da ist. Ich wünsche jedem einzelnen Menschen dieser Erde, dass er/sie das erfahren kann. Denn eine Heimat zu haben ist unser tiefstes  Bedürfnis, schon seit der ersten Höhle die wir besiedelt haben. Aber es darf in unseren Zeiten nicht als Mittel zur Angstmache verwendet werden. Wir sind aus den Höhlen rausgekrabbelt und haben uns weiterentwickelt. Wir haben Sprache und Körpersprache deuten gelernt, um uns zu verständigen. Wir haben die Mittel und Wege, in einer Welt zu leben wo Frieden herrscht, und  wo jedem Menschen das Recht auf ein friedliches Leben zusteht. Heimat ist eine Verpflichtung, auch das Fremde zu begrüßen, denn wahre Heimat kann nicht verschwinden, denn es ist ein Gefühl, dass in jedem von uns wohnt.
14389013_1253285388024829_1472092660_nUnd zum Aufsteirern sei gesagt, es ist von der Vorbereitung ein bisschen wie der Wiener Lifeball zu sehen, viel Kommerz, viel Aufwand, und jede Menge Alkohol und Bekleidungsempfehlungen. Es ist ein Wies’n Lifeball, da, um das Leben zu feiern, und manchmal ein bisschen ausufernd. Klar strapaziert dieses Fest den Begriff der Heimat sehr (ebenso wie auch so manche Wahlplakate), aber es zeigt mir persönlich auch ganz deutlich, die Sehnsucht der Menschen danach, ihren Clan zu finden und sich darin zu präsentieren.
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Denn „niemand
ist eine Insel“.

 

 

 

 

 

Copyright Katharina Gindra-Vady, September 2016
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Wien, kleine Sommerfrische in der großen Stadt

Posted in Reisen mit Travelbabybirdie
on 4. September 2016

Im Sommer wird ja empfohlen ans Meer zu reisen. Ich find hin und wieder eine Stadt auch ganz angenehm. Uns hat es jetzt für ein paar Tage nach Wien verschlagen, und ich habe als Mama jetzt ganz neue Seiten meiner geliebten Stadt entdeckt. Als ehemalige Wienerin für fast 19 Jahre kenne ich natürlich viele Ecken, und habe mir ganz bewusst meine Lieblingsplätze gesucht, und ein bisschen was neues. Das Reiseresümee meines Kurztrips lautet kurz u knapp:

  • Suche deine Unterkunft mit Kind immer in ruhigen Gegenden, in der Nähe von Parks mit Spielplätzen. Du verzweifelst sonst, wenn du um sechs Uhr in der Früh versuchst, dein Kind noch eine Stunde ruhig zu beschäftigen. Gute und nicht zu teure Unterkünfte findet ihr bei www.airbnb.at , oder bspw. www.fewo-direkt.de
  • Anreise, nimm genug Spielzeug, Bücher und vor allem Essen mit. Wenn du dann im Transportmittel deiner Wahl (bei uns Zug) sitzt, dann ärgerst du dich wenn dein (Allergiker)kind den anderen Kindern beim Pudding löffeln zusieht. Außerdem beruhigt essen, und die Chance steigt, dass der Nachwuchs die Fahrt verschläft.
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  • Aktivitäten,
    streiche jeglichen Shopping- oder Museumsmarathons. Dein Programm ist jetzt kinderfreundlich. Wenn dein Kind die Stadt nicht gewöhnt ist, ist bereits Straßenbahn fahren ein Riesenact, und eine Aktivität ist dann pro Tag genug. Wähle etwas, dass dich auch irgendwie interessiert. Denn deine Auszeiten, egal wo ihr seid, richten sich nur nach den Ruhezeiten deines Kindes, wähle also weise, wo du da gerade bist.
  • Essen,
    mein Sohn hat Neurodermitis und ist auf Weizen (gluten im Allgemeinen) und Milch allergisch. Da ist es oft nicht leicht unterwegs was zu finden. Wenn du die Energie hast, dann kannst du meistens in deiner Unterkunft kochen. Wenn du so aber am Ende des Tages so erschöpft bist wie ich, dann kannst du deinen Liebsten aber auch einfach mal passendes Fastfood gönnen. Immerhin seid ihr ja alle im Urlaub;).
  1. Tag, Anreise und Spaziergänge, Umgebung erkunden
    Wir konnten ausnahmsweise mal mit dem Auto mitfahren, und das gibt mir auch einen ganz anderen Blickwinkel auf Anreisen. Mit dem Zug bist du irgendwie immer unter Leuten, und bereitest dich langsam vor auf das was kommt. Mit dem Auto anzureisen ist ein bisschen wie eine UFO reise, man setzt sich rein, ist im Kopf noch zu Hause, und wenn man aussteigt, plötzlich in einer lärmenden Stadt voller Menschen und Verkehr. Das Ankommen hat ein bisschen gedauert. Aber ein schöner Spaziergang im 19. Wiener Gemeindebezirk hat uns wieder beruhigt, und da fanden wir zwischen all den Häusern und Straßen wahrhaft inspirierende Verwahrungsmodelle für Räder.
    20160726_155110Naja, in der Stadt kostet einfach jeder qm 😉
  2. Tag, Türkenschanzpark
    Wir hatten einen Termin in der Nähe und nutzen das gleich für einen ausgedehnten Spaziergang im Wiener Türkenschanzpark. Der ist mein ganz persönlicher Favorit unter all den Parks die ich da so kennengelernt habe, ein riesiger Ort, mit Spielplätzen, verschwiegenen grünen Oasen, kleinen Teichs und einem Restaurant. Da kann man ohne Probleme einen ganzen Tag mit dem Nachwuchs verbringen und keinem wird langweilig. Eine wahrer Ruhepol in Wien.
    20160727_144400Und auf unserem morgendlichen Spaziergang im Währinger Park fanden wir ein Gemeinschaftsgartenprojekt. Da soll jemand sagen, man kann sich in Wien nicht sein eigenes Gemüse ziehen!
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  3. Tag, Schwarzenbergplatz, 3 Citywave
    City was calling, und so trafen wir eine Freundin beim Schwarzenbergplatz. Ansich ein schönes Monument, ein imposanter Platz, aber mit Kind eine ziemliche Rennerei. Es ist nämlich wundervoll im Springbrunnen zu planschen und auf Denkmale zu klettern.
    IMG-20160728-WA0000Die Citywave Surfstation von DREI ist total hipp, mit lässigen Leuten, fancy Drinks und Liegestühlen um den Surfern, mitten in der Stadt, beim Surfen auf einer künstlichen Welle zuzusehen. Für uns wars leider nix, denn den Sproß aus dem Wagerl zu lassen grenzte an Wahnsinn, das Becken war kaum begrenzt, die Gefahr dass er mir baden geht, viel zu groß. Trotzdem, gute Sache, nur nicht mit Kind 😉
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  4.  Tag, Schönbrunn und Schönbrunner Tierpark
    Ich mag Schönbrunn total. Dieses Schloss mit seiner imposanten Geschichte, der gepflegte Park, irgendwie fragt man sich manchmal, ob nicht doch Sissi um die Ecke biegt. Und für meinen Sohn gab es einen Tierpark Schönbrunn Besuch. Wir sahen uns Löwen und Zebras an, und erweiterten unseren Wortschatz um das Wort Fanti (Elefant). Schönbrunn ist nicht umsonst ein so berühmter Zoo, immer wieder wird gebaut, damit sie den Tieren so gut wie möglich ein Gefühl von natürlichem Lebensraum geben können.  Klar, wer Zoos nicht mag, wird die meiden. Aber ich konnte die Entwicklung dieses Zoos die letzten Jahre mitverfolgen, und sie bemühen sich wirklich so tiergerecht wie möglich zu sein. Für mich ein absolutes must wenn wir in Wien sind.
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  5. Tag, Baden @ Strandbad Alte Donau
    Und am Schluss entspannten wir noch so richtig. Wien hat den Vorteil einige Bademöglichkeit an der Donau zu haben. Wir waren im Strandbad Alte Donau. Angenehmes sauberes Donauwasser, große Bäume als Schattenspender, irgendwie fühlt man sich wie in einer Zwischenwelt aus „Bibione“ und „am Schauplatz“. Je nach Hitze sind mal mehr oder weniger Leute da, aber da das Bad wirklich groß ist, verläuft sich das.
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Mein Resümee nach den fünf Tagen Wien. Ich bin dieser Stadt dankbar für die guten Jahre, und genieße immer wieder einen Besuch in Wien. Allerdings sind mir momentan fünf Tage zuviel. Mit Kleinkind, und als hochsensible Person, ist dass schon recht viel Action. Wichtig ist wirklich eine gute Unterkunft zu finden, und sich nicht mit Touristenprogramm zu stressen. Die Plätze laufen einem nicht davon, und man kann ja immer wieder kommen! Und – ich bin jetzt Mama – da lebe ich nicht mehr nur nach meiner Uhr. Bei der Reiseplanung nicht den Fehler machen, und glauben man könne noch genauso viel wie früher. Im worst case lohnt euch das euer Kind mit Schreianfällen, oder sonstigem Terror, oder ihr kriegt einen Migräneanfall oder ähnliches, und das braucht ja keiner! Also ich wünsch euch viel Spaß in der schillernden Stadt Wien! Es ist auf jeden Fall eine Reise wert!

„Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen“
J.W. Goethe

 

 

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Porec, Istrien, Plava Laguna, eine Woche am Meer

Posted in Reisen mit Travelbabybirdie
on 20. Juli 2016

Im Sommer 2015 waren wir das zum ersten Mal für mein Kind am Meer. Wir konnten eine Woche auf dem Boot meines Vaters in Plava Laguna, Porec bleiben, der sich mit seinem schwimmenden Wohnmobil einen Kindheitstraum erfüllt hatte. L war zu diesem Zeitpunkt ein dreiviertel Jahr alt. Es war unsere erste große Reise miteinander, wenn man von den häufigen Zugfahrten zwischen Wien und Graz in seinen ersten Monaten absieht. Für den Urlaubseinstieg mit Baby ist Kroatien sehr gut geeignet. Allerdings würde ich den Zeitpunkt der Reise entweder nach vorne, oder nach hinten verschieben, denn als wir im Juli da waren, hatten wir mit einer angemessenen Hitzewelle zu tun, und an eine Siesta auf einem heißen Boot nicht zu denken. Also halfen wir uns mit kühlen Wadenwickel und häufigen Spaziergängen in die benachbarten Wälder.

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Mein Sohn genoss die Aussicht, wir hatten ein tolles Strandzelt von Kilimanjaro, zwar mit Stangen aufzubauen, aber groß genug um die Zeit im Schatten zu verbringen, er krabbelte ja nur ein bisschen (Tipp am Rande, wenns schnell gehen soll, dann besorgt euch gleich die selbstaufklappbaren Strandzelte, die sind zwar kleiner, aber schneller wieder zusammengepackt, und wenn eure kleinen laufen, dann könnt ihr nicht mit Stange und Co hantieren währen ihr dem Nachwuchs hinterherläuft).

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Sommerwetter in Kroatien ist im allgemeinen gutes Wetter, und dann bietet einem ein vorübergehendes Gewitter auch ein schönes Stimmungsbild.

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Was ich an Kroatien, und an dieser Ecke besonders schätze, ist das Essen, ich liebe ja Cevapcici u Co, und so genossen wir in dieser Woche einfach die kulinarischen und schönen Stunden am Meer. Da mein Kind zu diesem Zeitpunkt fast voll gestillt war, war es besonders wichtig viel zu essen und zu trinken, damit er auch genug hatte.  Bezüglich Beikost gibt es alles in Kroatien, aber natürlich auch mit moderaten Preisen. Wenn ihr bestimmte Nahrung für eure Kinder braucht, die lieber mal mitnehmen, Spezialsachen wie bspw Reismilch und Co sind eher unüblich in Kroatien. Die Challenge für mich bestand darin, auf Weizen zu verzichten, aufgrund der Neurodermitis meines Sohnes war da Verzicht angesagt. Er bekam ja alles über die Muttermilch mit. Aber mit viel Fleisch, Pommes und Krautsalat ging das dann schon!

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Fazit, hier keine Sterne, da die Unterkunft, Verpflegung und Entertainment ja familienbedingt war.
Im Allgemeinen für Kroatien, Porec, da verdienen Sommer, Sonne, Strand, Wasserqualität volle Punkte ☼☼☼☼☼!!!

Und vielleicht können wir euch ja auch mal an anderer Stelle von einem Familienhotel in Kroatien erzählen?

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Bad Gleichenberg, so ist das fröhliche Kurleben;)!

Posted in Gesundheit, Reisen mit Travelbabybirdie
on 1. März 2016

Die Welt hat sich geändert. Mittlerweile fahren nicht nur „ältere“ Herrschaften auf Kur, nein eine neue Gruppe von Kurgästen hat sich etabliert. Die „Vorsorge“kurpatienten. In einer für mich schwierigen körperlichen und seelischen Situation habe ich letztes Jahr eine Kur beantragt, und bekam doch tatsächlich eine bewilligt. Mit Hilfe von Familie und Freunden kann ich sie nun mit Begleitperson antreten, weil ja mein Nachwuchs noch kein Alter erreicht hat in dem ich ihn für drei Wochen entbehren könnte. Und nun bin ich da. Zielgruppe, 35 bis 55, noch nie operiert, aber irgendwie schon ziemlich erschöpft. Die PVA hat eine Art Vorsorgekur ins Leben gerufen, die einerseits körperliche Regeneration im Rahmen von Behandlungen und auch Ausgleichssport vorsieht. Und so werde ich gebrieft, neu verknüpft, werde mit alltäglichen Entlastungsstrategien bezüglich meiner Rückenthemen versorgt, durchgewalkt und in Schlamm gebadet und an Strom angeschlossen. Im Grunde eine schöne Kur, die zwar noch Lücken hat, aber ich gebe zu dass ich auch einen hohen Anspruch an Vorsorgemedizin stelle. Und da sind wir nun.

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An einem beschaulichen Fleckchen Erde im Teil des Vulkanlandes der Steiermark. Kulinarik, Wandern, walken, und ein bisserl im Warmwasser tümpeln sind die Aushängeschilder dieses Ortes. Zwei über hundert Jahre alte Mammutbäume zieren den Kurpark, und so manche Wiese zeugt von alten Sumpfgebieten.

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Wenn man durch den Kurort geht, spürt man alle paar Meter dass die Hochblüte dieses Ortes vorbei ist, dass wohl jede Menge Kurgäste vor langen Jahren hier ihre Freude hatten. Aber jetzt, in unserer Zeit wo jeder Urlaub genauestens geplant wird, und drei Wochen fast schon ein Sabbatical sind, hat man keine Zeit mehr für Sommerfrische, und so schienen die Touristen wegzubleiben. Aber der vergangene Glanz lässt sich an wunderschönen alten Häusern festmachen, die wohl viele Kurgäste beheimateten. Jetzt stehen sie da, die kleinen Schlösschen, einsam und verlassen, aber immer noch mit Glanz.

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Altes ist vergangen, aber dieses Dorf lässt es nicht los, und so bin ich gespannt wie sich dieser Ort touristisch weiterentwickelt. Ein guter Ansatz sind wohl spezielle Feste, wie zum Beispiel das Biedermeierfest, dass der Kurort jährlich im Sommer veranstaltet. Und ich kann nur vermuten, dass da dieses Gefühl der vergangen Glanzzeiten wieder auflebt, wenn der Kurpark, alle Plätze und Strassen mit Menschen in Biedermeier(ver)Kleidung gefüllt sind. Aber das ist ein Fixpunkt von dem ich euch gesondert bestimmt berichten werde, denn mich fasziniert der Gedanke, in eine andere Epoche einzutauchen. Aber mehr dazu in einem anderen Beitrag. Und meine Kur, nun das ist durchaus eine angenehme Anstrengung die viele innere u vielleicht äußere Prozesse in Gang setzt. Man sollte in Bad Gleichenberg nur nicht den Fehler machen die steirischen Thermen miteinander zu vergleichen, denn dieser Kurort punktet weniger mit der Hitze des Wassers, als vielmehr mit der besonderen Qualität des Wassers, und natürlich mit Charme, Natur, und Kulinarik.

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