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Gesundheit

Friends in the house?

Posted in Mutterschaft, Pädagogik im Praxistest, Seele
on 9. September 2017

Ich hatte mir immer ein Kind gewünscht. Was sich aber außer der eigenen Frauenrolle verändert, sind häufig unsere Freundschaften. Das kam für mich überraschend.

Wenn wir schwanger werden tauchen wir in eine neue Welt ein. Vor allem beim ersten Kind ist alles neu, aufregend und unser bisheriges Leben verblasst. Salsaabende mit Freundinnen? Sexandthecity Cockails zuhause mischen? Eine Nacht durch die Stadt ziehen? Alles wird unwesentlich mit der neuen Verantwortung und Rolle die wir nun erleben. Ich bin aus der Stadt, die mir 18 Jahre lang ein zuhause war, weggezogen, und dachte es würde kein Problem werden, neue Bekanntschaften zu schließen. Aber ich habe mich getäuscht. Und ich habe mich umgehört, und tatsächlich ist es für viele Mütter ein Thema Freundschaften mit Kind zu erhalten und zu pflegen. Die „kinderlosen“ haben keine Lust sich auf Kinder einzustellen, und die mit Kindern sind überbeschäftigt mit ihrer eigenen Familie.

Aber nun zu meinem Umzug. Eine Freundin sagt mir damals, das wäre kein Problem, ich würde andere Frauen am Spielplatz, in der Krippe, im MuKi Kurs treffen. Das stimmte ja auch. Mütter treffen andere Mütter. Aber selten sind das Freundinnen, sie sind Mütter deren Kinder mit meinem Kind spielen. Sie sprechen über Impfungen, Kuchenrezepte und dass ihr Mann zuviel arbeitet. Sie erzählen sich NIE von ihren Träumen, Wünschen oder Visionen, oder wie sie sich ihre Kraft wieder holen. Sie bilden keine Kraft-frauenzirkel, sie kreisen ausschließlich um ihr Kind.
Ich behaupte da gar nicht, dass ich so anders bin, ich bin auch Vollblutmama, aber genau diese Kraftfrauenzirkel, die vermisse ich. Gespräche die stärken und unterstützen. Das schweigende (oder auch plappernde) Einverständnis, dass man außer Mutter auch noch Frau ist. Dass wir nur gute Mütter sind, wenn wir auch ausreichend Selbstliebe für uns haben.

Ich will keine Sex and the city oder desperate Housewife Fantasien. Ich will auch nicht Mac Dreamy, oder ein Loft mit Freunden in New York bewohnen (okay das Loft würd ich schon nehmen). Ich lebe in dieser Welt und nicht von Serienmontag zu Serienmontag. Und ich will in diesem Leben mein Bestes geben und mein Bestes erleben.

Ich wünsche mir Frauenkraftkreise, bei denen es ausnahmsweise nicht um unsere Kinder geht. Dass eine Mutter ein Auto aufheben würde, um ihr Kind zu retten ist uns allen klar. Aber dass wir auch verdient haben, unsere Träume zu pflegen, und wir selbst zu sein, scheint in unserer scheinbar emanzipierten Welt untergegangen zu sein. Wir behaupten wir sind emanzipiert, dabei erfüllen wir häufig nur die Bedürfnisse von anderen Familienmitgliedern.

Ein erster Schritt wäre sich gegenseitig zu stärken, und zuzuhören. Sich zu trauen diese anderen Mütter auch als Frau kennen zu lernen. Sich nicht nur in Familiensituationen zu treffen sondern sich den Luxus erlauben, wieder ein bisschen Ich-Zeit mit anderen Müttern zu haben. Und dabei geht es nicht darum wer den besten Kuchen macht. Oder ob das Outfit des Nachwuchses selbst genäht ist. Nein – es geht um DICH! Um deine Wünsche, Visionen und Kraft. Teile sie mit anderen Frauen, und ihr werdet gestärkt euren Weg gehen!

 

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Akzeptiere deine Superkraft! #maximaCOMEPASS

Posted in Gesundheit, Seele, Storytelling, Geschichten des Lebens
on 2. September 2017

HSP, ein Regenbogen an Gefühlen und Wahrnehmungen, und was Hochsensibilität und Superkräfte gemeinsam haben….

Als Hochsensible/r bist du wie eine/r mit einer Superkräften.
Ein Defender.
Ein einsamer Wolf, dessen Gaben ihn isolieren, wenn er sie nicht einsetzt.
Jemand der sich unverstanden fühlt,
manchmal von der Gesellschaft an den Rand gedrängt.

Denn du fühlst, da wo andere ihre Gefühle abdrehen, deren Gefühle.
Vielleicht siehst du, wie Menschen verbunden sind, ihre Verstrickungen.
Die Verstrickung ihrer Beziehungen kannst du innerhalb von Sekunden wahrnehmen.
Du spürst heimlichen Betrug, heimliche Liebe.

Aber du spürst es an dir, in dir.
Und weil es dir keiner sagt, glaubst du du bist all diese, ihre, Gefühle.

Du baust einen Kokon, dicht in Einsamkeit gewebt.
Vielleicht hüllt dich Ablenkung, Genussmittel, Sport vermeintlich sicher ein.
Aber das rettet dich nicht.
Es macht die Gefühle, die dann doch durchdringen, noch intensiver.
Noch drängender.

Darum – erlaube dir deine Superkraft.

Sei liebevoll mit dir.
Sprich darüber wie du über deine Augenfarbe sprichst;
„Ja, ich fühle mehr, und meine Augen sind blau. Noch Fragen?“

Erkenne die Kraft die darin liegt.

Such dir Methoden der Unterstützung.
Sei es Kinesiologie, Meditation, Yoga, Therapie.
Alles was dir gut tut.

Du fühlt mehr, also braucht auch deine Seele mehr.
Pflege sie.
Du duschst ja auch regelmäßig.
Nicht nur dein Körper, auch deine Seele brauchen Pflege.
Hilf dir damit selber.

Sei den anderen nicht böse, wenn sie dich nicht hören wollen.
Du legst mit deiner Gabe manchmal den Finger in die Wunde.
Du siehst wer sie wirklich sind.
Das birgt Risken für jeden.

Lerne deine Superkräfte kennen.
So kannst du Situationen besser aushalten oder sie auch gegebenenfalls verlassen.

„Sei der oder die die du bist, alle anderen sind schon vergeben!“

 

********************

NACHSATZ: Ich werde mich innnerhalb der nächsten sechs Monate selbstständig machen, und auch Seminare und Vorträge zum Thema Hochsensibilität anbieten. Du kannst mich gerne jederzeit unter meiner blog-email adresse travelbabybirdie@gmail.com erreichen, und im weiteren Verlauf wird eine Homepage auf den Namen Katharina Gindra-Vady geschaffen, die dann konkrete Tipps, Tricks und Veranstaltungen anbietet. 

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Manchmal ist es einfach still ….

Posted in Mutterschaft, Pädagogik im Praxistest, Seele
on 26. Juli 2017

Ich suche seit geraumer Zeit nach Arbeit. Das war nicht schlimm, bis ich nach zwei Wochen Probezeit wieder arbeitssuchend war. Was dann passierte und wie es nun weitergeht.

Ich bin Mama eines zweieinhalbjährigen. Da ist es nicht ganz einfach wieder im Arbeitsmarkt Fuss zu fassen. Ich konnte aufgrund des Umzugs, und der kinderunfreundlichen Arbeitszeiten, nicht in meinen alten Job als Hortpädagogin zurück. Und nun bin ich hier, in einem quasi neuen Bundesland, mit neuen Lebensbedingungen, und versuche wirklich einen neuen Job zu finden. Wohlwissend, dass ich nun mehr „Einschränkungen“ als junge Mutter erlebe als zuvor.
Dass ich Alleinerzieherin bin, dass ich nur zu „Kinderkrippenzeiten“ arbeiten kann (inklusive Fahrtswege), dass ich eine Frau bin die noch ein Kind bekommen könnte, all das trägt nicht unbedingt dazu bei, dass ich zu Gesprächen eingeladen werde. Als ich dann endlich einen Bürojob im gehobenen Bereich ergattern konnte, freute ich mich riesig, und dachte, dass jetzt alles wieder leichter wird. Aber das war leider gar nicht zutreffend. Der Job erwies sich als Wolf im Schafspelz, was zwischenmenschlich zuvor leicht schien, entpuppte sich als trojanisches Pferd, und so musste ich augrund massiver Probleme mit dem Management diesen Job aufgeben. Immerhin, zwei Wochen lang hatte ich es wirklich probiert, aber es war mir nicht möglich, diese Konflikte zu lösen, ignorieren, oder umzuleiten. Manchmal muss man handeln, auch wenn man weiß, dass die alten Probleme dann wieder auftauchen.

Anfangs war ich erleichtert, erholte mich von den Krisen die ich da erlebt hatte (ich kann aus Gründen der Privatsphäre der betroffenen Personen nicht näher auf die Konflikte eingehen), und dann erwischte sie mich. Die Arbeitslosendepression. Was ich zuvor nicht kannte, da ich ja nicht wusste, dass ich Familie und Arbeit vereinen konnte, traf mich mit voller Wucht. Die Traurigkeit etwas nicht geschafft zu haben, die Wertlosigkeit einer Aufgabe nicht gewachsen gewesen zu sein, die existenzielle Problematik, die Antriebslosigkeit, weil einem alles sinnlos erscheint. Mittlerweile hab ich locker drei Kilo extra drauf, weil ich anfing abends halbliterweise Eis zu essen um die Leere in meiner Seele zu betäuben.
Und jede weitere Absage, jedes weitere Gespräch, dass damit endet, dass man nicht genommen wird, obwohl man theoretisch auf die Stelle passt – aber praktisch ist man doch Mutter, und daher eher unattraktiv für den Dienstgeber – alles weitere macht mich nur mehr traurig.

Was ich tun soll? Ich soll mich bewegen, ich soll mich gesund ernähren, soziale Kontakte pflegen, und nicht aufgeben.

Was ich kann? Nicht aufgeben, dass kann ich. Vor meinem Kind stark sein, das kann ich. Aber dann noch Energie für Sport haben? Dann noch irgendwelche fancy Vitamine schlucken, die ein Megageld kosten? Sorry, aber das geht nicht mehr. Es ist einfach eine Sch…situation, und ich fange einfach mal an sie zu akzeptieren. Ich bin kein Guru. Ich bin eine normale Frau, mit stinknormalen Ängsten und Sorgen. Ich behaupte mich in einer Gesellschaft die von Männern regiert und gesteuert wird, wo Frauen in Teilzeitfallen stecken, heiraten aus existenziellen Gründen, und in einer größeren Armutsbedrohung stecken als die männlichen Gegenstücke. Also ganz ehrlich, wenn ich jetzt nicht gut drauf bin, weil es einfach verdammt schwer ist, eine ausreichend bezahlte Arbeit als alleinerziehende Mama zu kriegen, dann ist das so.

Ich hatte vor dem letzten Jobdesaster noch Visionen, Hoffnungen, Wünsche und Träume. Die werden wiederkommen. Ich muss mir nur Zeit geben, und Vertrauen.

 

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Ab welchem Punkt lohnt es sich weiterzumachen? Und wo verläuft man sich wie Alice im Labyrinth?

Posted in Seele
on 2. Juni 2017

Dem aufmerksamen Leser ist vermutlich nicht entgangen, dass ich die letzten zwei Wochen eher wenig geschrieben habe. Ich war zwar auf Facebook und Instagram präsent (war aber auch ziemlich sinnlos), aber die Energie hat nicht gereicht um zu schreiben. Was ist passiert? Zum einen hat mich zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt Fieber nieder gestreckt, und zum anderen bin ich mit meinem Blog an einem Punkt, wo ich nicht mehr weiß, ob ich weiter mache. Ob es sich „lohnt“ so viel Zeit und Energie reinzustecken.

Ich bin Mama eines zweieinhalbjährigen. Ich bin aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen, als er etwa drei Monate war, und in eine eigene Wohnung in einem anderen Bundesland, als er etwa ein halbes Jahr alt war. Ich hatte neben meiner Rolle als frischgebackene Mutter mit unserer schwierigen familiären Situationen zu kämpfen und mit dem „alles alleine schaffen“ mit Baby. Mein Kleiner hat mit etwa vier Monaten Neurodermitis bekommen, die uns bis heute begleitet. Er ist auf Weizen und Milch allergisch. Ich habe existenzielle Probleme gemeistert, menschliche, und stand vor einem kompletten Neubeginn. Ohne meine Freunde die mich fast zwanzig Jahre begleitet hatten, nur mit Familie im Rücken, hab ich hier alleine neu begonnen. Es ist schwer all diese Schritte mit Baby zu machen, und braucht alle Energien. Darum ist es nicht weiter verwunderlich, dass ich den weiteren Spagat jetzt zwar schaffe, aber unendlich erschöpft bin. Sein Papa und ich haben einen sehr guten Weg gefunden, wie wir uns vertragen und im besten Sinne aller handeln, aber es war ein steiniger Weg.

Ich habe diesen Blog begonnen, weil ich teilen wollte was uns passiert. Für die Hoffnung in mir, und die Hoffnung in anderen. Jetzt aber merke ich, es geht einfach nicht nur um die Texte. Es geht um Layout, Design, Bugs, affilate links und was weiß ich was. Die BloggerInnen szene ist eine harte, Ellbogen sind Alltag. Klar, es ist eine Szene wo ein Hobby zum Beruf wird, und die die das als Beruf ausüben müssen nun hart kämpfen um sich zu beweisen. Ratschläge sind teuer, und jemand der sich „nur mit dem Schreiben“ beschäftigt und nicht mit Design und co, der wird einfach keine Leser finden. Ich habe natürlich auch schon tolle BloggerInnen übers Netz getroffen, die mir ihre Hilfe ohne Rechnung angeboten haben, aber im Grunde ist der Grundtenor der Szene „hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner“. Und damit bin ich echt überfordert. Ich möchte ja LeserInnen erreichen. Will mit einigen Artikeln auch eine Diskussion anregen, aber all meine Worte sind Schall und Rauch, ohne das passende Layout. Und ich habe einfach keine Energie mehr, mich stundenlang vor den Laptop zu setzen und versuchen rauszufinden, was ein Bug ist, oder wie ich ein Foto kleiner mache.
Klar, eine Freundin sagte mir, dann muss ich halt diszipliniert sein, und mich jeden Tag eine Stunde hinsetzen, aber ich schwöre, ich habe das Gefühl mein Kopf fällt vornüber auf die Tastatur, und meine Seele schreit laut „STOOOOOPPPPP!“.

Es mag sein, dass ich jetzt alles im Griff habe. Ich habe einen Job in der Tasche, der Kleine ist gut in der Kinderkrippe integriert. Wir leben glutenfrei, vegan mit Fleischbeilage und auch mit Neurodermitisschüben kann ich umgehen, auch wenn es mir im wahrsten Sinn des Wortes den Schlaf raubt. Aber jetzt auch noch in etwas investieren, von dem ich nicht weiß ob es jemals jemand interessiert. Ich sags ehrlich – ich weiß es nicht.

Und ich bin es leid ständig von Mediakit, bezahlten Kooperationen, bezahlten Promotions und Awards zu lesen. Klar, ich bin auch sehr dankbar für die Kooperationen die ich habe, und möchte an der Stelle jeden Mythos bezüglich Reichtum nehmen, ich werde für keine Kooperation bezahlt. Ich bin ein „microinfluencer“ wie sie so schön sagen. Bezahlt zu werden, kann ich mir nicht leisten. Makaber, oder?
Auch da gibt es in der Szene diverse Aufrufe sich für jeden Produktpost bezahlen zu lassen. Das ist ja nett, wenn man eine Leserschaft von 10.000 und mehr im Monat hat, aber absolut unrealistisch für einen kleinen Blog wie meinen. Und wenn ich eine Firma habe, die mir mir kooperiert, und dieses Produkt für mich oder mein Kind sinnvoll ist, dann möchte ich die Freiheit haben darüber zu berichten. Einfach für den Gegenwert des Produktes.
Ich bin es leid, mich vergleichen zu müssen mit anderen BloggerInnen und das Gefühl zu bekommen etwas „falsch“ zu machen. Kann es in dieser Welt echt falsch sein, wenn wir aus tiefstem Herzen etwas sagen, schreiben, und nur das „falsche“ Layout, Programmierung, Foto macht meine Aussage zunichte?

Geht es wirklich nur ums Aussehen in unserer Welt? Was war der Ursprung von Blogs. Öffentliches Tagebuch. Berichte aus Krisengebieten, von Reisen, von menschlichen Krisen und deren Überwindung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass damals jemand nach einem Logo gefragt hat. Aber der Boombereich Fashion, schöne Reisen und schönes Essen haben den Maßstab an Blogs in ein Hochglanzmagazin verwandelt. Klar, Inhalt ist immer noch gefragt, aber wenn der nicht hübsch verpackt ist, dann kräht kein Hahn danach.

Diesen Artikel kann ich gerade nur deswegen schreiben, weil ich erst in einer Woche mit meiner neuen Arbeit anfange. Dann wird sich zeigen, ob ich überhaupt noch die Kraft habe weiterzuschreiben. Vielleicht werde ich meine Inhalte überdenken müssen, mein Herzblut, die pädagogischen Inhalte rausnehmen, und einfach nur mehr über Produkttests und Reisen schreiben. Vielleicht hör ich ganz auf. Vielleicht nur ein bisschen. Ich weiß es nicht. Ich weiß, die Karten mischen sich neu. Und grade im Moment ist alles verdeckt.

Am Ende meines Beitrages möchte ich natürlich nochmal klar stellen, dass es viele andere tolle Blogs gibt, und die wunderschön ausschauen und denen ich ihren Erfolg von Herzen gönne. Mein Post drückt einfach mal aus, wie es ist, wenn es nicht rennt, und man ansteht. Eine andere Bloggerin hat es schön ausgedrückt, „schreib doch mal über die Schattenseiten“, vielleicht hat dieser Beitrag einen Einblick gegeben, was für negative Seiten und Durststrecken das Bloggen hat.

Und wer mich unterstützen will, wer meint, dass ich nicht aufgeben soll, ihr könnt mir gerne Kommentare hinterlassen, meine Facebookseite liken, mein Instagramaccount travelbabybirdie. Denn wenn ich ehrlich bin, die einzigen die mich jetzt noch motivieren können, sind meine LeserInnen. Für euch schreibe ich diese Posts, für euch versuche ich ein Bild zu schaffen das euch inspiriert. Helft mir besser zu werden, sagt mir was euch nervt, oder freut, an meiner Seite, nur so kann ich versuchen es besser zu machen! Eure Katharina

 

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Pseudokrupp, Bronchitis, die Atemwege, wenn ich mich hilflos fühle ….

Posted in Körper
on 14. März 2017

Der Opa sagt mir zum Trost immer, ein Kind muss krank sein, damit sein Immunsystem gestärkt wird. Die SZ schreibt, dass Kinder bis zu ein Viertel des Jahres krank sind. All das weiß ich. Ich weiß auch dass ich Ruhe bewahren muss, bei einem Pseudokruppanfall, und dass eine Erkältung mit und ohne Medizin eine Woche dauert.
Trotzdem trifft es mich immer wieder wie aus dem Nichts. Am Abend leg ich den Kleinen wie immer nieder und er ist vielleicht quengelig, oder ein bisschen schnupfig, und in der Nacht kommt es dann. Die Nase geht zu, offensichtlich schwillt der Kehlkopf zu, was die klassischen Symptome Atemnot und Rasselgeräusch von Pseudokrupp verursacht. Ich tue alles um Ruhe zu bewahren, schmiere Brustsalbe, Nasensalbe, lagere ihn hoch. Aber er dreht und wendet sich auf der Suche nach einer Position in der er schlafen kann. Irgendwann gehts dann nicht mehr, er kriegt einen Hustenanfall und damit kommt die erste, für ihn spürbare, Atemnot, und ich muss schnell sein. Denn wenn das 15Kilo Bündel sich in meinen Händen dagegen wehrt, an die frische Luft getragen zu werden, dann hab ich ein tobendes, hysterisches Kind in den Armen und jongliere mit Decke und Schnuller und ziemlichem Gegengewicht. Also schnell zur Terrassentür. Ich bin so dankbar, dass ich die habe, denn wir sind heute gute zwanzig Minuten bei der offenen Tür gesessen. Der Kleine ist fest eingewickelt, ich hatte natürlich keine Zeit etwas über meinen Pyjama zu ziehen und friere auf Teufel komm raus. Aber es ist wichtiger, dass er sich beruhigt, seine Atmung wieder ruhiger wird. Gutes Zureden hilft nicht, der Schnuller am Weg verloren gegangen, aber das Telefon in Reichweite und leise jammert er „Biene Maja“. Ich lass ihn schauen, und die flotte Biene beruhigt ihn endlich. Dann ist er wach. Im Bett schaut er noch ermattet weiter seine Lieblingslieder, und ich geb ihm ein Schmerzmittel mit Ibuprofen (eine Cortisonkapsel würde ich nie alleine rein kriegen). Tatsächlich dürfte das Nureflex dann helfen, er atmet immer ruhiger und nach etwa einer halben Stunde schläft er wieder ein.

Warum ich das erzähle. Weil ich und jede Mutter/Vater Verständnis brauchen. Weil es hart ist. Weil du neben deinem Kind sitzt, es versuchst zu beruhigen und innerlich zugleich total ausflippst. Weil in deinem Kopf ständig Kino ist, und du laufend dein Kind nach Atemnotsignalen abcheckst. Weil euch in dem Moment keiner helfen kann, und es doppelt schwer ist, wenn du alleine mit deinem Kind bist.
Weil ich mir nach solchen Nächten nicht vorstellen kann, wie ich es schaffen soll, im Berufsleben zu „funktionieren“, weil es ja in unserer Gesellschaft gerne als „Ausrede“ gesehen wird, wenn das Kind die Eltern braucht. Und der Gedanke macht mich fertig, aber ärgert mich auch. Warum wird es nicht anerkannt und wertgeschätzt, wenn Eltern sich um ihr krankes Kind kümmern, und zum großen Teil vor allem Frauen auch deswegen gleich mal nicht eingestellt. Es wäre schön in einer Welt zu leben, in der meine Verantwortung als Mutter wertgeschätzt und unterstützt wird, und nicht als mögliches Hindernis für einen guten Job.

Aber um jetzt nicht bei Diskussionen um Gender und pay gap zu verharren,
hier eine Aufzählung dessen was uns bis jetzt geholfen hat:
nach einem Anfall mit Globuli  (bei uns Aconitum und Spongia) und  Schüsslersalzen (7 u 8) anfangen. Die helfen bei uns sehr gut.

im Akutfall scheint bei uns warme feuchte Luft besser als die kalte von draußen zu wirken, also nächstes Mal ins Bad, und den Boiler leer gedampft.
Auch natürlich, alles was ablenkt ist gut, von Biene Maja bis Peppa Pig, oder mitten in der Nacht Buch lesen, wir und unsere Kinder müssen auch mal kurz an was anderes denken.

Das mit den Brustwickeln und dergleichen ist sicher auch ganz fein, allerdings verweigert er mir diese zur Zeit und ich muss ehrlich sein, es ist mir persönlich unmöglich mein Kind zu trösten, zu beruhigen und gleichzeitig einen Brustwickel vorzubereiten und aufzulegen. Für manche Dinge muss ich einfach zu zweit sein. Das betrifft auch Nasentropfen und Zäpfchen, diese Dinge sind nur unter Aufwand größter Kraft bei ihm anzubringen, und daher fast nicht möglich, wenn ich alleine bin. Ich bin sehr froh, dass das Nureflex auch seine abschwellende Wirkung gezeigt hat, und hoffe dass das weiterhin reicht.

Natürlich bin ich jetzt kein med.Profi, also bitte natürlich zum Arzt gehen und entsprechend handeln, aber es war mir ein Anliegen euch mit dieser Geschichte zu zeigen, dass ihr nicht allein seid.
Und ganz ehrlich, das Leben einer (Mama)bloggerin ist null Glamour. Wir sind Mütter, ob wir nun drüber schreiben oder nicht. Ob wir nun Fotos ins Netz stellen die uns im Besten Licht zeigen.
Am Ende des Tage, oder in der Mitte der Nacht, sind wir einfach nur die Mama die Angst um ihr Kind hat. Die Mutter die ruhig bleiben muss, und das „Richtige“ zur „richtigen Zeit“ machen sollte.  Diejenige die die halbe Nacht wach neben dem Kind liegt, um sein Atemgeräusch zu überprüfen.

Die gute Nachricht an der Stelle, Pseudokrupp findet angeblich sein Ende nach etwa drei Jahren. Also beißen wir noch ein Jahr durch und hoffen das Beste. Frische Luft, am besten am Meer oder in den Bergen ;), soll auch helfen. Das heißt ich lass mein Kind weiter, schön eingepackt, im Garten spielen ;).

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Winterzeit – Schnupfenzeit ? Drei Tipps bei Husten

Posted in Gesundheit, Körper
on 30. Oktober 2016

Wir haben zurzeit einen Dauerschnupfen (mit Atempausen zwischendrin). Bei meinem Sohn heißt das leider auch viel Husten, und die Tendenz zu Bronchitis. Auf der Suche nach Hausmitteln bin ich auf ein paar gestoßen, ist aber natürlich nur eine Essenz dessen, was alles möglich ist.

  • Tuchtropfen, das ist eine ätherische Ölmischung, die man in der Apotheke bekommt, und auf nasse Tücher tröpfelt und zum Trocknen ins Schlafzimmer hängt. Das langsam trocknende Tuch verdampft dann die Öle, und außerdem hat man gleich ein für die Atemwege angenehm feuchtes Raumklima.
  • Brustwickel,20161014_145450 mit einer Mischung aus Sternanis und Olivenöl. Sternanis mörsern (oder wahlweise wie ich, mit dem Hammer zerschlagen – zuvor in ein Tuch geben, damits nicht wegbröselt) und langsam mit Olivenöl erhitzen. Wenn man einen Brustwickel hat (den kann man gut online shoppen) je nach Bedarf ein bisschen Brustsalbe, ein Leinentuch mit dem warmen Öl auf die Brust, und den Brustwickel rundherum. Wir hatten keinen richtigen Wickel, aber es hat auch ein einfaches Stofftaschentuch getan, dass ich dann unter den Body gelegt habe. Zwar war der Body dann ölig, aber wenns Hustenerleichterung bringt, ist es das absolut wert.
  • Ein selber gemischter Hustensaft,20161026_113745 Karotten kleinwürfelig schneiden, Zwiebel kleinwürfelig schneiden, das ganze mit Rohrrohzucker, Honig, oder Agavensirup bedecken und mindestens 8 Std. stehen lassen.Ich hab das ganze dann durch ein Sieb gelassen, und im Aktutfall alle Stunden einen Teelöffel geben

Auch wichtig ist immer Nähe und Berührung in dieser Zeit, manchmal ist es gar nicht die Brustsalbe die die tatsächliche Heilung bringt, aber die Berührung beim Einschmieren regt die Selbstheilungskräfte eurer Kinder an. Wenn sie verkuschelt sind, sobald sie krank werden, ist es manchmal vielleicht anstrengend, aber Nähe und Berührung sind auch absolut notwendig für ihren Heilungsprozess.

 

Natürlich ersetzen diese Hausmittel nicht den Besuch zum Arzt, aber ihr könnt ja vielleicht das eine oder andere Geheimrezept in eurer Mamitheke ausprobieren. Vielleicht hilfts ja.

Und wer sonst noch gute Tipps und Tricks gegen Husten und Bronchitis kennt, kann mir gerne einen Kommentar hinterlassen, ich habe das Gefühl dass wir das immer wieder mal gut gebrauchen können 🙂

 

 © katharina gindra-vady, oktober 2016

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„Sei doch nicht so sensibel“ und so manch andere „hilfreichen“ Tipps dazu …

Posted in Gesundheit, Seele
on 27. September 2016

Ich war immer schon sensibel, stand an der Schwelle zur Hochsensibilität, aber seit der Geburt meines Sohnes habe ich das Gefühl meine Sensibilität ist im unermesslichen Ausmaß gestiegen. Und dabei geht es jetzt nicht darum, immer die Fühler bei möglichen Gefahren in Bezug auf mein Kind auszustrecken, nein es geht um ganz persönlichen Lebensbereiche.
So konnte ich dieses Wochenende ganz hautnah erfahren wie sensibel ich geworden bin. Ich war in einer Weiterbildung bei der ich im Laufe des Ausbildungsjahres den Anschluss an die Gruppe verloren hatte, und dachte mir – naja, sitz die Zeit einfach ab, nimm mit was an Inhalten da ist, und gut is. Nun so einfach ist es nicht mehr.
Zum einen gibt es da die Zeitkomponente, wenn ich als HSP in einem Ausbildungstag bin, der gut zwölf Stunden dauert, dann komm ich an meine Grenzen.
Zum anderen stelle man sich vor, diese zwölf Stunden in engem Kontakt mit Menschen zu sein, von denen du spürst, dass sie dir gegenüber nicht positiv gestimmt sind, aber dir das nicht sagen, bzw nicht zu ihrem Gefühl stehen. Das heißt, du hast eine enorme Spannung auszuhalten, zwischen dem Gefühl dass du hast, und dem Theater, dass dir andere vorspielen. Du fühlst Ablehnung, vielleicht Frustration. Du spürst, dass etwas zurückgehalten wird. Dass zermürbt dich. Du kannst dich nicht mehr auf die Inhalte konzentrieren, denn diese unausgesprochenen Emotionen belagern den ganzen Raum.

Darum tut Unehrlichkeit Hochsensiblen doppelt weh. Denn wir spüren etwas abweichendes von dem was uns andere Menschen sagen. Klar, wenn jemand einem alles ins Gesicht pfeffert, ist es auch unschön. Aber wenigstens kommt man sich nicht vor, als hätte man ein ‚falsches‘ Gefühl. Mir ist schon bewusst, dass Menschen aus „Höflichkeit“ oft nicht sagen, was sie denken, aber für jemanden der spürig ist, ist das schwer auszuhalten. Vor allem über einen längeren Zeitraum.

In Bezug auf meine Hochsensibilität, denke ich oft an den Kinderfilm „Horton hort ein Hu“, da kommt der wichtige Satz vor „nur weil man es nicht sieht, oder hört, heißt es nicht, dass es nicht existiert“. Ich komme oft in solche Situationen. Niemand kann es sehen oder hören, aber meine Sensoren, mein Gefühl nimmt es wahr. Mit dieser Gabe wird es oft schwer dieses „Gesellschaftsspiel“ zu spielen, dass so viele so gut beherrschen. Es heißt „wenn ich es nicht sage, existiert es nicht“. Aber als Hochsensible spüre ich es auch, wenn es nicht zu sehen oder zu hören ist.
Gerne wird man als ‚hysterisch, egoistisch, dramatisch, lebensunfähig oder egozentrisch‘ bezeichnet. Solche Zuschreibungen treiben jeden Hochsensiblen in die Isolation. Da man nicht mit einer Lederhaut auf der Seele geboren wurde, zieht man sich zurück.  Freundschaften zerbrechen, Familienbande, manchmal sogar das berufliche Umfeld. Man merkt, dass das was man fühlt  keine Wertschätzung erfährt, und da man ja die Eigenschaft zu fühlen nicht abstellen kann, zieht man sich zurück. Manchmal einfach auch zur eigenen Rettung.
Denn es ist anstrengend genug, ständig die eigenen von den anderen Gefühlen zu unterscheiden, da braucht man nicht noch zusätzlichen Stress durch Zuschreibungen.

Lasst es mich mal so ausdrücken. Wenn du dich schneidest, dann fühle ich deinen Schmerz. Wenn du mir aus Freundlichkeit deine negativen Gefühle nicht sagst und einen auf Weichspüler machst, dann spür ich das Gefühl, und deine davon abweichenden Worte verwirren mich.
Ich bin als Hochsensible weder besser noch schlechter als jemand anderer, ich bin vollkommen gesund und Ganz in dieser Welt. Man kann Hochsensibilität mit einem inneren ständig aufgedrehten Röntgengerät für Gefühle sehen. Ich scanne Emotionen, keine Faszien. Und das nicht absichtlich, sondern weil mein Körper, Seele, Geist diese Art der Kommunikation kennen und ausüben. Es ist nichts, was man abdrehen kann, oder steuern. Man sucht es sich nicht aus, oder trainiert es. Ich bin bestimmt nicht bei der Vergabe der Talente vorn gestanden und hab gesagt, ich will in dieser rauen Welt hochsensibel sein. Aber ich bins, und nun lerne ich damit umzugehen. Denn es ist eine tägliche Challenge, an Grenzen, an Gefühlen, am Sortieren von Gefühlswellen, sind sie Deine oder Meine?

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Foto, pixabay.com

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Können die Prinzessinnen verdammt nochmal bitte erwachsen werden? Und die 10 Vorteile eine Königin zu sein.

Posted in Gesundheit, Seele, Storytelling, Geschichten des Lebens
on 27. August 2016

Ich habe diese Becher geliebt, wo schön in rosa draufsteht, Prinzessin für den Tag, oder sonst so schlaue Sprüche für erwachsene Frauen die sich gerne besonders fühlen.

Bis jemand irgendwann einmal die Bemerkung fallen ließ, „warum wollen alle Prinzessin sein, wenn eine Königin doch viel mehr kann?“. Ups, erwischt, und seitdem merke ich, dass ich meine innere Prinzessin nicht mehr klein sein will, und die Königin in mir entfacht ist.

Daher muss ich euch nun die fünf Vorteile aufzählen, die es hat, Königin in seinem eigenen Reich zu sein:

  1. Sie ist die Herrscherin in ihrem Reich.
  2. Sie lebt ihre Freiheit auf ihre Weise.
  3. Sie ist magisch, weise und umfassend in ihrem Denken.
  4. Sie hört auf ihre Intuition.
  5. Sie trifft ihre Entscheidungen aus freien Stücken und zum Wohle aller Beteiligten.
  6. Eine Prinzessin wird zumeist vergeben, gerettet oder getauscht. Bist du Königin dann wählst du, und entscheidest.
  7. Sie schützt ihr Reich und wählt dessen Bewohner.
  8. Sie versorgt ihr Reich mit ihren Fähigkeiten.
  9. Sie kann alleine über ihr Reich herrschen. Muss sie aber nicht, denn wenn –
  10. ein Prinz daher reitet, lässt sie ihn erwachsen werde. Ein Gauner wird zurück geschickt woher er kommt, und ein Gaukler erfreut sie maximal. Aber ein König – nun ja, der ist auf Augenhöhe, und betritt ihr Haus aus freien Stücken, ebenso wie sie aus freien Stücken diesen König wählt.

Meiner Meinung nach hat die Prinzessin bei mir ausgedient. Was hab ich mich in meinem Leben schon mit reelen Märchenfiguren rumgeschlagen. Für mich gilt, wenn schon eine Märchenfigur als Vorbild, dann wenigstens eine die weiß was sie will, und es durchsetzen kann. Es gibt ja genügend gute und weise Königinnen, da hätte ich ja einige Rolemodels zur Verfügung.

Natürlich steht es jedem frei Prinzessin sein zu wollen, nur ich hab ausgelernt. Ich will selber und frei entscheiden, was für unser Leben am Besten ist, immerhin ist mein Sohn ja dann auch der Thronfolger 😉 in meinem Reich. Und aufs gerettet werden leg ich nicht besonders viel Wert, wohin bringt uns Frauen denn das? Wir werden abhängig von unseren Partner, oder glauben sogar ohne ihn nichts zu sein. Nix für mich. Da bin ich schon lieber die mystische Königin, die Entscheidungen trifft. In dem Sinne – be your queen, everyday :)!

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 © katharina gindra-vady, oktober 2016
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40 Tage, 40 Seiten – 40

Posted in Gesundheit
on 28. Juni 2016

I did it !!!!

Ich hab es geschafft. 40 Tage lang hab ich Buch geführt. Zwar hat sich der Zuckerteufel wieder eingschlichen, aber dafür gab es doch einige Erkenntnisse die mir zeigen, dass wenn man sich auf Veränderung einlässt, dieselbe auch eintritt. Und dass es auch Zeit und Ort für eine Radikaldiät gibt, und ich die im Moment nicht habe.

Ich bin stolz auf mich, dass ich jeden Tag geschrieben habe, denn was als Ernährungsblog gedacht war, hat mich erstaunlicherweise meinem Schreiben näher gebracht. Und so stehe ich am Ende meiner 40 Tage mit der Einsicht da, dass das Schreiben und ich in eine neue Dimension unserer Freundschaft gehen. Mal sehen wohin mich das führt.  Der treue Leser darf gespannt sein und den Weg mit mir gehen!

 

 

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40 Tage, 40 Seiten – 39

Posted in Gesundheit
on 27. Juni 2016

Gegen Ende meiner 40 Tage wird meine Ernährung wieder aktuell. G. hat auch eine Autoimmunerkrankung bei der Schilddrüse, und sich viel informiert. Und der Grundtenor ihrer Recherche ist, dass der überwiegende Teil von SD Erkrankungen mit der Verdauung zu tun hat. Und dieser von einer Laktose- und Glutenfreien Ernährung profitiert.
Ich erinnere mich an T. Sie hatte eine Hashimoto Erkrankung bei der ihr jede/r prophezeite, dass sie niemals ohne Medikamente leben könnte. Sie nahm diese, aber stellte auch ihr Leben um, klärte ihre seelischen und sozialen Verhältnisse, fand den Ort an dem sie sich wohlfühlte, und machte Yoga und Körperarbeit. Außerdem stellte sie ihre Ernährung auf vegan um. Nach etwa zwei Jahren brauchte sie keine Medikamente mehr, und es waren keine Werte in ihrer Schilddrüse zu finden. Die Ärzte meinten es wäre Glück, oder sie habe auf die Medis angesprochen. Aber zuvor hatten sie ihr ja noch eine lebenslange Medikamenteinnahme prophezeit.

Mein Sohn ist ja auch auf einiges allergisch und irgendwie ergibt es sich für mich dass ich nun auch Gluten, und Lactose in meiner Ernährung eliminiere.

Und der Morgenkaffee schmeckt ja auch gut mit Reismilch!

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