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Birdie

Der Kinderkrippenrucksack von „Affenzahn“

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Auf der Suche nach einem nachhaltigen Produkt im Bereich Kinderrucksäcke bin ich auf Affenzahn gestoßen, und musst natürlich gleich probieren ob drin steckt. was außen versprochen wird.

Die Rucksäcke sind auf die kindlichen Bedürfnisse und deren Phantasie perfekt eingespielt, sie verfügen über kleine Details, und alle Rucksäcke tragen ihren eigenen Namen. Wir hatten die Qual der Wal, und es war wirklich schwer sich zu entscheiden, „Lena, Löwe“ oder doch “ Pepe, Pinguin“ Die Auswahl an den Tieren ist phänomenal, und am liebsten möchte man den halben Affenzahn Zoo bestellen.

Wir entschieden uns schlussendlich doch für „Pepe, Pinguin“ und der sind vollauf zufrieden. In den Rucksack passt eine ausführliche Vormittagsjause hinein, es gibt ein kleines Extrafach innen, und ganz wichtig, die (gepolsterten) Träger sind mit einem Klippverschluss vorne verschließbar. Unser letzter Rucksack hatte dieses Detail nicht, und ich würde nie wieder einen ohne Brustgurt für die Rückenträger kaufen! Und wenn dann in die Rucksäcke schon Vormittags und Nachmittagsjause passen muss, wartet auch schon die nächste Generation Tiere für die größeren Kindergartenkinder.

Das Schöne an den Affenzahn Rucksäcken ist, sie achten auch bei der Herstellung der Rucksäcke auf die künftige Generation. Sie sind Bluesign Partner und verwenden unter anderem auch recycelte PET Flaschen.

 

 

 

 

 

 

 

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Looking for the perfekt nursery backpack I found „Affenzahn“. I gave it a try, and am very happy about it. The backpacks are perfectly designed for the fantasy of a child, the morning snacks fit perfectly into the bag, and there are a lot of lovely details.
We had to choose, and it was quite hard to find the perfect animal for my son, so many beautiful animals fit into the Affenzahn zoo [http://www.affenzahn.com/de/kindergartenrucksack/kleine-freunde/].
The straps of the backpack could be closed in front of the chest, which is perfect. Our last backpack did not have this detail, but I would never buy any without (I learned from mistakes;) )

And the good thing about this backpack is that they think about the generation which is coming. They are bluesign partner, and use recycled PET bottles for their backpacks. A very fine and thoughtful product.

 

Mit herzlichem Dank an Affenzahn für Pepe Pinguin in unserem sicherlich wachsenden AffenzahnZoo ;)!

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Ab welchem Punkt lohnt es sich weiterzumachen? Und wo verläuft man sich wie Alice im Labyrinth?

Posted in Seele
on 2. Juni 2017

Dem aufmerksamen Leser ist vermutlich nicht entgangen, dass ich die letzten zwei Wochen eher wenig geschrieben habe. Ich war zwar auf Facebook und Instagram präsent (war aber auch ziemlich sinnlos), aber die Energie hat nicht gereicht um zu schreiben. Was ist passiert? Zum einen hat mich zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt Fieber nieder gestreckt, und zum anderen bin ich mit meinem Blog an einem Punkt, wo ich nicht mehr weiß, ob ich weiter mache. Ob es sich „lohnt“ so viel Zeit und Energie reinzustecken.

Ich bin Mama eines zweieinhalbjährigen. Ich bin aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen, als er etwa drei Monate war, und in eine eigene Wohnung in einem anderen Bundesland, als er etwa ein halbes Jahr alt war. Ich hatte neben meiner Rolle als frischgebackene Mutter mit unserer schwierigen familiären Situationen zu kämpfen und mit dem „alles alleine schaffen“ mit Baby. Mein Kleiner hat mit etwa vier Monaten Neurodermitis bekommen, die uns bis heute begleitet. Er ist auf Weizen und Milch allergisch. Ich habe existenzielle Probleme gemeistert, menschliche, und stand vor einem kompletten Neubeginn. Ohne meine Freunde die mich fast zwanzig Jahre begleitet hatten, nur mit Familie im Rücken, hab ich hier alleine neu begonnen. Es ist schwer all diese Schritte mit Baby zu machen, und braucht alle Energien. Darum ist es nicht weiter verwunderlich, dass ich den weiteren Spagat jetzt zwar schaffe, aber unendlich erschöpft bin. Sein Papa und ich haben einen sehr guten Weg gefunden, wie wir uns vertragen und im besten Sinne aller handeln, aber es war ein steiniger Weg.

Ich habe diesen Blog begonnen, weil ich teilen wollte was uns passiert. Für die Hoffnung in mir, und die Hoffnung in anderen. Jetzt aber merke ich, es geht einfach nicht nur um die Texte. Es geht um Layout, Design, Bugs, affilate links und was weiß ich was. Die BloggerInnen szene ist eine harte, Ellbogen sind Alltag. Klar, es ist eine Szene wo ein Hobby zum Beruf wird, und die die das als Beruf ausüben müssen nun hart kämpfen um sich zu beweisen. Ratschläge sind teuer, und jemand der sich „nur mit dem Schreiben“ beschäftigt und nicht mit Design und co, der wird einfach keine Leser finden. Ich habe natürlich auch schon tolle BloggerInnen übers Netz getroffen, die mir ihre Hilfe ohne Rechnung angeboten haben, aber im Grunde ist der Grundtenor der Szene „hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner“. Und damit bin ich echt überfordert. Ich möchte ja LeserInnen erreichen. Will mit einigen Artikeln auch eine Diskussion anregen, aber all meine Worte sind Schall und Rauch, ohne das passende Layout. Und ich habe einfach keine Energie mehr, mich stundenlang vor den Laptop zu setzen und versuchen rauszufinden, was ein Bug ist, oder wie ich ein Foto kleiner mache.
Klar, eine Freundin sagte mir, dann muss ich halt diszipliniert sein, und mich jeden Tag eine Stunde hinsetzen, aber ich schwöre, ich habe das Gefühl mein Kopf fällt vornüber auf die Tastatur, und meine Seele schreit laut „STOOOOOPPPPP!“.

Es mag sein, dass ich jetzt alles im Griff habe. Ich habe einen Job in der Tasche, der Kleine ist gut in der Kinderkrippe integriert. Wir leben glutenfrei, vegan mit Fleischbeilage und auch mit Neurodermitisschüben kann ich umgehen, auch wenn es mir im wahrsten Sinn des Wortes den Schlaf raubt. Aber jetzt auch noch in etwas investieren, von dem ich nicht weiß ob es jemals jemand interessiert. Ich sags ehrlich – ich weiß es nicht.

Und ich bin es leid ständig von Mediakit, bezahlten Kooperationen, bezahlten Promotions und Awards zu lesen. Klar, ich bin auch sehr dankbar für die Kooperationen die ich habe, und möchte an der Stelle jeden Mythos bezüglich Reichtum nehmen, ich werde für keine Kooperation bezahlt. Ich bin ein „microinfluencer“ wie sie so schön sagen. Bezahlt zu werden, kann ich mir nicht leisten. Makaber, oder?
Auch da gibt es in der Szene diverse Aufrufe sich für jeden Produktpost bezahlen zu lassen. Das ist ja nett, wenn man eine Leserschaft von 10.000 und mehr im Monat hat, aber absolut unrealistisch für einen kleinen Blog wie meinen. Und wenn ich eine Firma habe, die mir mir kooperiert, und dieses Produkt für mich oder mein Kind sinnvoll ist, dann möchte ich die Freiheit haben darüber zu berichten. Einfach für den Gegenwert des Produktes.
Ich bin es leid, mich vergleichen zu müssen mit anderen BloggerInnen und das Gefühl zu bekommen etwas „falsch“ zu machen. Kann es in dieser Welt echt falsch sein, wenn wir aus tiefstem Herzen etwas sagen, schreiben, und nur das „falsche“ Layout, Programmierung, Foto macht meine Aussage zunichte?

Geht es wirklich nur ums Aussehen in unserer Welt? Was war der Ursprung von Blogs. Öffentliches Tagebuch. Berichte aus Krisengebieten, von Reisen, von menschlichen Krisen und deren Überwindung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass damals jemand nach einem Logo gefragt hat. Aber der Boombereich Fashion, schöne Reisen und schönes Essen haben den Maßstab an Blogs in ein Hochglanzmagazin verwandelt. Klar, Inhalt ist immer noch gefragt, aber wenn der nicht hübsch verpackt ist, dann kräht kein Hahn danach.

Diesen Artikel kann ich gerade nur deswegen schreiben, weil ich erst in einer Woche mit meiner neuen Arbeit anfange. Dann wird sich zeigen, ob ich überhaupt noch die Kraft habe weiterzuschreiben. Vielleicht werde ich meine Inhalte überdenken müssen, mein Herzblut, die pädagogischen Inhalte rausnehmen, und einfach nur mehr über Produkttests und Reisen schreiben. Vielleicht hör ich ganz auf. Vielleicht nur ein bisschen. Ich weiß es nicht. Ich weiß, die Karten mischen sich neu. Und grade im Moment ist alles verdeckt.

Am Ende meines Beitrages möchte ich natürlich nochmal klar stellen, dass es viele andere tolle Blogs gibt, und die wunderschön ausschauen und denen ich ihren Erfolg von Herzen gönne. Mein Post drückt einfach mal aus, wie es ist, wenn es nicht rennt, und man ansteht. Eine andere Bloggerin hat es schön ausgedrückt, „schreib doch mal über die Schattenseiten“, vielleicht hat dieser Beitrag einen Einblick gegeben, was für negative Seiten und Durststrecken das Bloggen hat.

Und wer mich unterstützen will, wer meint, dass ich nicht aufgeben soll, ihr könnt mir gerne Kommentare hinterlassen, meine Facebookseite liken, mein Instagramaccount travelbabybirdie. Denn wenn ich ehrlich bin, die einzigen die mich jetzt noch motivieren können, sind meine LeserInnen. Für euch schreibe ich diese Posts, für euch versuche ich ein Bild zu schaffen das euch inspiriert. Helft mir besser zu werden, sagt mir was euch nervt, oder freut, an meiner Seite, nur so kann ich versuchen es besser zu machen! Eure Katharina

 

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Mein #Muttertagswunsch, und warum mein Kind mich am Arbeitsmarkt emanzipiert hat.

Posted in Mutterschaft
on 13. Mai 2017

Ich bin auf der Suche nach Arbeit. Eine mitteleuropäische Frau, universitärer Abschluss, fast zwanzig Berufsjahre am Rücken. Ich behaupte eine relativ durchschnittliche Frau zu sein, keine besondere Emanze, oder Wifey, oder was auch immer für Kategorien ihr gerne erfindet. Seit etwa einem halben Jahr suche ich in der Steiermark aktiv eine Tätigkeit. Und ich merke, dass Mutter zu sein, meine Suche auf eine neue Ebene hebt. Zuerst wird mal angenommen ich gehe für ein „Taschengeld“ arbeiten. Weil ich ja als Frau sicherlich einen Mann zuhause habe, der mich versorgt. Wenn ich einen Job im Teilzeitbereich suche, wird mir mal prinzipiell ein niedrigeres Gehalt angeboten, denn die Wirtschaft weiß ja nicht, ob es sich „auszahlt“ eine Mutter anzustellen. Was, wenn ich noch ein Kind bekomme?
Hier meine Antwort, Männer haben jetzt auch das Recht auf Karenz, warum stellt ihr denen nicht die Frage nach weiteren Kindern?
Mein Kind wird von potentiellen Dienstgebern, noch bevor sie mich kennen gelernt haben, als „Problem“ gesehen. Selten als die Ressource, die es ist. Und trotzdem, oder gerade deswegen, ich werde meinen Sohn aus dem Lebenslauf nicht streichen, verheimlichen dass ich Mutter bin, nur um im Sinne einer Gleichbehandlung ein Gespräch zu bekommen.
Denn sind wir mal ehrlich, wenn ich mein Kind gut versorge, es nähre, pflege und ihm Sicherheit gebe, wird es der Gesellschaft all dies wieder zurück geben. Weil es etwas über Liebe, Werte und Vertrauen gelernt hat. Und ich möchte den Chef sehen der (m)einen Job 24/7 macht, der auf Schlaf, Golf und lässige Meetings verzichtet, und sich über alle Maße einem anderen Menschen widmet.
Das meine lieben Dienstgeber, ist meine Ressource als Mutter! Ich habe Biss, kann auf Ausruhen, Freizeit, Spaß und sonstwas verzichten. Ich bewahre meist einen ruhigen Kopf, wenns einen Notfall gibt, finde immer eine Lösung mit der jeder zufrieden ist. Ich stelle die Bedürfnisse anderer über meine, weil es notwendig ist. Ich manage Haushalt, Freundschaften, Hobbies, Parties, Job. Das und viel mehr ist verdammt noch mal eine Ressource! Ich bin wertvoll als Arbeitskraft und als Mutter, und ich bin es leid, dass unsere Arbeitswelt das eine vom anderen ausschließt.

Zum Muttertag kommen dann alle schön brav, geben Müttern Blumen und Pralinen, und gehen dann wieder weiter, in der Jagd nach Geld und Status. Es gibt Konzerte mit dem Titel „Frauen, Mütter, Heldinnen“ – wo ist diese Einstellung das ganze Jahr über?

Mein Wunsch zum Muttertag ist banal, behandelt Mütter das ganze Jahr als die wertvolle Ressource die sie bieten. Schätzt die „Lücke“ im Lebenslauf, die da Karenz lautet, mindestens genauso sehr wie all die anderen Jobs in einem Leben. Gebt Müttern die berufliche Möglichkeit die sie verdienen, und erlaubt ihnen erfolgreich im Beruf und eine gute Mutter zu sein. Ich muss nicht auf das eine verzichten, um das andere zu haben.

Mehr als alles andere hat mich mein Sohn emanzipiert, denn Emanzipation bedeutet für mich in diesem Zusammenhang die anderen Bedingungen wert zuschätzen, anzunehmen was ist, und die Kraft dahinter zu finden. Für mich heißt das, ich bin genauso gut geeignet wie ein Mann meine Familie zu unterstützen, ich bin eine wertvolle Arbeitskraft für jeden Dienstgeber, denn wäre ich ein Mann würde ich auch nur das fordern was mir zusteht. Und mich nicht dafür entschuldigen eine Familie zu haben und diese ernähren zu wollen.

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„Unser Bauernhofspiel“ Ravensburger

Posted in Kindersachen-Kinderlachen
on 10. Mai 2017

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Mein Sohn liebt Puzzles. Und Bauernhöfe. Und ich möchte ihm gerne immer wieder mal was Neues zeigen. Das „Bauernhofspiel“ von Ravensburger ist ein guter Einstieg in die Welt der Gesellschaftsspiele. Anfangs können die Kinder einfach mal das beteiligte Puzzle, Brettspiel kennen lernen. Selber schauen wo was hingehört. Wenn das dann langweilig ist, dann kann man anhand der Würfel die Aufgabe steigern und sie können je nach Wurf das entsprechende Tier legen. Und man kann das ganze mit einem Farbwürfel noch steigern. Sie lernen spielerisch erste Regeln, und die Feinheiten eines Würfel/Brettspiels. „Unser Bauernhofspiel“ bietet die Möglichkeit das Spiel kennen zu lernen und im weiteren Verlauf Anwendung je nach Fähigkeit zu steigern. Ein feines Spiel für den Anfang!

My son loves jigsaws. And farms. And I just love to show him new things from time to time. The „Bauernhofspiel“ by Ravensburger is a good way to begin with parlour games. The kids are able to start with the farm jigsaw and with time they can get used to the rules of the game. Its a very nice way to start easy and smooth with parlour games, and makes fun to talk with your child about the details.

 

Herzlichen Dank an Ravensburger für das „Bauernhofspiel“

 

 

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Warum das „Mamaburnout“ keine Lüge ist …

Posted in Mutterschaft
on 6. Mai 2017

Ich bin nicht perfekt. Mein Leben ist es auch nicht. Kein Leben ist aus dem IKEA Katalog, auch wenn wir uns es manchmal so schön vorstellen. Weihnachten harmonisch mit Freunden, wie von Zauberhand steht ein Essen auf dem Tisch wie aus Tausendundeiner Nacht. Nope, wars noch nie.

Ich habe einen zweijährigen Sohn. Wir haben schon einiges durch. Ich dachte, dass es jetzt wieder mal gut wird. Ist es auch, und irgendwie dann doch nicht. Denn mein Leben ist der tägliche Wahnsinns des Mama und Frau seins. Ich jongliere mit Todo Listen durch den Tag,  ohne am Ende wirklich weniger auf der Liste zu haben. Ich versuche einen guten Job zu finden, und trete Vorurteilen „na die will sicher noch ein Kind“ , „was – die will genauso viel wie ein Mann bezahlt bekommen“ entgegen (aber das Thema Job kommt noch in einem Post vor den ich für später plane). Ich probiere Beziehungszeit aufzubringen, was mir momentan unmöglich scheint, denn ich hab nicht mal wirklich entspannte zehn Minuten für mich.

Aber das geht alles. Wenn allerdings dann auch noch dein Kind einen akuten Neurodermitis Schub hat, und sich in der Nacht wachkratzt und dann immer wieder wach ist, auch mal zwei bis drei Stunden nicht wirklich einschläft, dann kannst du nicht mehr. Denn deine Todo Listen sind immer noch da, und die Jobsuche, und der Partner, und, und, und..
Es macht sich an dieser Stelle eine derartige Hilflosigkeit breit, für die ich fast keine Worte habe. Und ich verstehe alle Frauen, die in eine Depression, Burn out und sonstwas rutschen. Darum mein Appell an alle die sehen und hören, dass da jemand am Zahnfleisch geht, steht euren Frauen bei, kein Mensch braucht einen Muttertag, wenn ihr uns sonst als Superwoman im Regen stehen lässt. Mir ist tausendmal lieber im Alltag Entlastung zu bekommen, als an einem Tag im Jahr ein Geschenk.
Das an die Menschen die schon merken, dass jemand in ihrem Bekannten- Verwandtenkreis überlastet ist.
Und all die Frauen da draussen, schraubt eure Ansprüche runter, fragt um Hilfe, und wenn da grade niemand ist, dann macht es wie ich. Baldrian und durch. Ich weiß, dass ich jetzt im Moment alles andere als perfekt bin, ich nehm das jetzt einfach so. Bachblüten, Vitamin B, was auch immer euer Mittel der Wahl ist, stärkt eure Nerven, pfeifft auf die Listen, und wenns sein muss, zwingt eure Leute euch zu unterstützen.
Denn der Job den wir machen, Tag für Tag, und unbezahlbar, nervenaufregend und auch inspirierend, wir wollen den doch nicht mit Erschöpfung verschwenden !

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JourneyBook Reisetagebuch

Posted in Literatur und Medien, Reisen mit Travelbabybirdie
on 29. April 2017

Ich liebe es auf Reisen Tagebuch zu schreiben. Zumindest ein bisschen, um meine Erinnerungen zu sichern, aber auch besondere Erlebnisse. Ich habe nun das JourneyBook Reisetagebuch entdeckt (https://www.journey-book.de) und ich finde das sensationell praktisch.

So sehen meine Reisetagebücher bis jetzt aus. Und ich gebe zu, viel Struktur und Ordnung gibts da weder außen noch innen.

Das JourneyBook Reisetagebuch ist handlich, leicht, und bietet trotzdem noch genug Platz um sich die Erinnerungen zu erhalten. Ein kleines Glossar am Anfang, und Challengenotizen am Rande  erhöhen den Reiz des Reisens und sich aktiv auch im Reisealltag Herausforderungen zu stellen, an die man zu Hause lächelnd zurück denkt.

 

Das JourneyBook gibt es hauptsächlich für die großen Fernreisekontinente, was Lust auf eine Fernreise macht. Ich hab mir das JourneyBook Thailand ausgesucht, und hoffe euch als eine unserer nächsten Reisen endlich davon berichten zu können.

Fast schade find ich das die Reisetagebücher nur für Fernreisen erhältlich sind, denn auch bei unseren Europareisen wollen wir Erinnerungen für später aufbewahren.

Ich werde mein JourneyBook definitiv für meine nächste Reise verwenden, und hoffe auf viele Bücher die sich im Laufe der Jahre füllen mögen!

 

 

I just love writing my travelstories directly during my travels. Until now it was a very colourful mixture of bits and pieces of my adventures.  Now as I found the Traveldiaries of JourneyBook, I know what will be in my luggage for sure. The Traveldiaries are easy in weight, enough space to write, and little challenges to spice up your travels. You know, while writing in that diary, that one day you will read your memories, and smile. The JourneyBook is for Travels abroad, the „big travels“ across the world.
I will definitely keep on using them on my travels to keep my memories nice and tidy in a well thought diary.

Mit herzlichen Dank an JourneyBooks für dieses Reisetagebuch im Test!

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BIG Bobby Car Mix Trailer

Posted in Kindersachen-Kinderlachen
on 25. April 2017

Mein Kleiner liebt sein Bobbycar. Relativ bald hatte er die Technik verstanden wie er damit fährt, und auch wenn der Fuhrpark sich durch Bobby Car Motorrad, Zweirad u co erweitert, sein Bobbycar wird immer wieder mal verwendet.

Wir konnten den BIG Bobby Car Mix Trailer, einen Anhänger mit einer sich mitbewegenden Kugel testen, und es macht ihm eine Riesenfreude. Allerdings gebe ich zu, auf unserem kleinen Rasenstück im Vorgarten ist das nicht optimal. Der Mix trailer eignet sich super um in Einfahrten große Runden zu drehen, oder auch in Parks. Anfangs war mein Sohn so fasziniert davon, dass er sich ständig nach den sich bewegenden Kugeln umdrehte. Mit der Zeit merkte er auch, dass er die Kugeln rausnehmen kann, oder auch mal Sandspielzeug in die große Kugel geben kann, oder den Regenschirm der Mutter mit dem Anhänger transportieren kann.

Bei der Montage war der Trailer relativ einfach, einige wenige, aber gute Schrauben fügen den Anhänger zusammen, und man kann gleich Gas geben.

Der Mix Trailer ist also ein recht vielseitiger Anhänger, mit dem es den Kids sicher noch viel mehr Spaß macht, Tempo mit dem Bobby Car zu machen

 

 

 

My boy loves his bobbycar. Very soon he had the technique by driving his bobbycar fast and tricky, and even if he owns other bikes now, his bobby car is still his favourite.
We were lucky to try the „BIG Bobby Car Mix Trailer“  a trailer with a big moving bowl, and he really enjoyed it. A very important asset seem to be that there is enough space to drive the trailer, a park is perfect or a big drive. First my son was totally fascinated by the little balls moving in the big one, and with time he found various ways of combinations. For example transporting other toys in the bowl, or removing it to use the trailer only. Easy to build, and still safe to drive.
The BIG Bobby Car Mix Trailer is a very multifunctional trailer for a bobby car, which increases the fun speeding up your bobby car.

 

Mit herzlichen Dank an BIG Bobby Car für diesen Produkttest, und das Exemplar des Mix Trailers.

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wenn der Frühling in der Nase kitzelt


(contains commercial)

*english version below*

Ich tauche ein in ein Meer von Blüten, Apfel, Kirsch.

Die Bäume tauchen mich in ein Meer zarter Blütenblätter, zeigen die Sanftheit des Frühlings.

 

Sie kitzeln mich in der Nase, genau wie die Sonnenstrahlen die mein Herz wärmen.

 

Nach einem Winter der Ruhe, nachdem ich im Kokon war.

Die Monate des Schlafs sind vorbei.

Warmer Frühlingswind weht mich in einen Wirbel.

Er kündet von dem Sommer der kommt.

Er kündet von der Wärme, vom Licht dass sich in mir sammelt.

 

Streift ab die Kälte des Winters, öffnet eure Herzen und Augen für die Blumen des Frühlings, auf den die Ernte folgen wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

* I dive into the ocean of flowers,

trees are my ocean of blossoms, show me the tenderness of spring.

They tickle my nose, as well as the rays of sun keep on warming my heart.

After a winter of resting, after a time of cocooning.

Times of sleep are over.

The warm wind of spring pushes me into a swirl.

Telling me from the coming summer.

Telling me from the warmness, the light collecting in me.

Peel of the frostiness of winter, open your hearts and eyes for the blossoms of spring, which will be followed by crop.*

 

 

Herzlichen Dank an Tchibo für die Outfits, die ab sofort für vier Wochen unter dem Motto „go ethno“ erhältlich sind

Hose, Cardigan, Tunikabluse, Schal, Tasche von TCHIBO, jetzt im aktuellen Sortiment erhältlich.

 

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So wie du bist, so bist du gedacht…

Posted in Erziehung, Mutterschaft
on 5. April 2017

Für mein Kind,

Neulich sah ich dir beim Schlafen zu, und ich bin immer noch so überrascht wie schnell das alles geht. Gerade noch warst du so klein, und im nächsten Moment habe ich schon das Gefühl, ich sehe Züge der Person die du mal sein wirst.  Vor mir  tauchen innere Bilder eines Schulkindes auf, du als Teenager, als Erwachsener. Durch deine wachsende Selbstständigkeit eroberst du dir die Welt, stückchenweise und konsequent.

Und obwohl ich weiß wie klein und hilflos du warst, genauso weiß ich, es war von Anfang an du. Du bist als Persönlichkeit auf die Welt gekommen, so wie jedes Kind schon mit seinem eigenen Wesen auf die Welt kommt. Klar, deine ersten Lebensjahre vergehen durch einen Nebel von Wachstum und Lernen, aber du hast deinen Charakter, von Anfang an.

Ich bin froh, dass wir nun in einer Zeit leben, wo nicht mehr angenommen wird, ein Kind sei ein Klumpen Wachs den es nur zu formen gilt. Seitdem du da bist, erlebe ich täglich die Bestätigung der Vermutung, dass jedes Kind bereits mit seiner eigenen Persönlichkeit auf die Welt kommt.

Was ist nun meine Aufgabe als Elternteil? Ich muss die Knospe deines Wesens in ihrer Vielfalt erkennen, und ihr Zeit lassen sich zu entfalten. Ich darf dich unterstützen bei deinem Weg, selber zu lernen wer du bist, was du kannst, und was du magst oder nicht. Ich kann dir liebevoll Rahmenbedingungen geben, darf und muss dir auch Grenzen setzen, wenn du Gefahr läufst dir oder anderen zu schaden. Ich werde jeglichen Hochmut über Bord werfen, und mir immer gewahr sein, dass nur ein geringer Teil deines Selbst durch „Erziehung“ geformt wird. Denn es ist offensichtlich, das du schon bist, jemand bist, und dass ich das respektiere, unterstütze und fördere. Meine Aufgabe als Mutter ist dann nur ergänzend, dich zu schützen, zu fördern, zu versorgen. Ich will es in dem Maße tun, wie du es brauchst.
Häufig versuchen wir als Eltern ein Kind zu erziehen und dabei zu dem Menschen zu machen, den wir gerne sehen würden. Wir versuchen unterbewusst unausgelebte Träume in unsere Kinder zu pflanzen, und somit die Erfüllung unserer Träume zu erreichen.
In dem Wunsch sie vor „Fehlern“ zu bewahren, sie zu schützen, verwehren wir ihnen den Raum selber zu erleben was sie brauchen, können, wünschen. Aber Fehler gehören zum Leben dazu, und sind manchmal notwendig um zu verstehen was man möchte und was nicht.
Wir „Großen“ versuchen uns häufig mit Empfehlungen aus Büchern, Ratgebern, Filmen auf unsere Aufgabe als Eltern vorzubereiten. Aber ein theoretischer Rat ohne praktischen Hintergrund beinhaltet das Problem, dass er zumeist nur in der Theorie funktioniert, und wir erst recht im Dunklen tappen.
Dass ich als Elternteil eine Verantwortung habe, weiß ich. Dass ich mein Kind schützen muss, fühle ich. Dass wir auch manchmal „nein“ sagen müssen, müssen wir beizeiten lernen. Genauso gehört zum Eltern sein, die eigenen Handlungen auch mal zu überprüfen, zu reflektieren. Wenn wir es anders machen wollen als die Menschen vor uns, dann müssen wir uns auch von deren Vorstellungen über Erziehung, oder wie man das Leben lebt, freimachen. Was für meine Eltern vielleicht wichtig war, ist es nicht für mich.
Das heißt aber nicht, dass ich mit meinem Kindern immer „beste Freunde“ sein muss. Aber ich kann mein Kind respektieren und seine Meinung wertschätzen.
Ich treffe sicher auch genügend unbeliebte Entscheidung, und trotzdem kann ich meine Wertschätzung und Respekt vor der Persönlichkeit des Anderen ausdrücken. Wenn eine Situation es erlaubt, kann ich Alternativlösungen anbieten.
Aber manchmal muss ich Entscheidungen zum besten Wohle treffen und dazu stehen. Ich darf auch mal Fehler machen. Und mich dafür entschuldigen und sie nicht mehr machen.
Das sind die Dinge im Bereich der Erziehung auf die ich nicht verzichten kann, wenn ich dir die Regeln der Gesellschaft lehre. Aber ich kann dabei darauf achten, dir beizubringen, dass man trotz der Einhaltung alle Regeln auch immer noch der oder die sein kannst, die du  bei deiner Ankunft auf dieser Erde warst.

Du lebst in einer Welt die auf Äußerlichkeiten, Macht und Erfolg aufgebaut wurde. Dieses System wackelt, an allen Ecken und Enden kracht es, und viele Menschen versuchen ihren eigenen Lebenssinn zu finden. Ihre Essenz, ihr wahres Wesen.

Du bist ein Kind der neuen Zeit. Du kamst mit dem Wissen um diese Essenz zur Welt. Unsere Erziehung ist keine Ansammlung von kindesfeindlichen Vorschriften mehr, sondern vielmehr beruht sie auf Regeln der Wertschätzung und Achtsamkeit.  Am Tag deiner Geburt warst du mehr in deiner wahren göttliche Essenz als jeder Guru auf dieser Erde. Ich möchte dir so gerne dabei helfen diesen inneren Wesenskern zu erhalten. Ich möchte von dir lernen, wie du von mir. Ich möchte jeden Tag aufs Neue mit tiefstem Vertrauen in die Fülle von Liebe und Kraft gehen, genauso wie du, wenn du morgens aufwachst.

„So wie du bist, so bist du gemeint“ ist nicht nur eine lapidare Aussage am Rande. Es sagt uns allen, dass wir uns selber, und jeden der uns umgibt, in seiner ureigenen Kraft anerkennen und schätzen können. Und dass wir, wenn wir unsere Kinder als Persönlichkeit anerkennen, ohne unsere eigenen Wünsche hinein zu interpretieren, ganz wundervolle Menschen kennen lernen. Dass das Leben beginnt, mit dem Moment wo sich ein Leben im Bauch ihrer Mutter zeigt und sich auf der Erde ankündigt.
Es braucht so viel Kraft und Energie zu sich selber zu stehen und sich einfach so zu nehmen wie man ist. Unterstützen wir unsere Kinder doch einfach dabei, sich so anzunehmen wie sie sind. Lassen wir ihnen Raum und Zeit sich kennen zu lernen und uns kennen zu lernen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen wie anstrengend es ist, jemand anderer sein zu wollen, um gesellschaftlichen Ansprüchen zu entsprechen. Ich wünsche mir für mein Kind, dass du von Anfang an der sein darfst der du bist. Ich lerne erst durch dich, wie es ist zu sich selber zu stehen. Zu dem, wie man als Persönlichkeit gedacht und gemeint ist.

Du bist mein bester Schüler und mein bester Lehrer, Danke.

 

 

 

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„Einfach ICH selbst sein dürfen“ Teresa Keller, Scorpio Verlag

Posted in Literatur und Medien
on 2. April 2017

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Anfangs sprach mich bei diesem Buch der Titel an. Nach einer anstrengenden Zeit, Schwangerschaft, Geburt, Karenzzeit brauchte ich dringend einen Egobooster, etwas, um mich wieder an mich zu erinnern. „Einfach ich selbst sein dürfen“ ist eines der Bücher, dass bei Bedarf – und nach Bedarf – verwendet werden kann. Durchzogen von Selbsttests, Checklisten und praktischen Übungen kann man sich auch mal das herauspicken was man braucht. Es ist gefüllt mit hilfreichen Tipps, kleinen Wissenszügen durch die positive Psychologie, und alltags tauglichen Ratschlägen wie man in sein Leben wieder ein wenig positiver gestaltet. Und so ein bisschen zu dem Menschen zurückfindet, der man vor einer schwierigen Zeit vielleicht mal war.

„Einfach ich selbst sein dürfen“ ist ein Buch dass man immer wieder mal in die Hand nehmen kann, um sich aus eigener Kraft aus einer Negativitätsspirale zu ziehen. Man kann es einfach nur lesen um mehr über positive Psychologie zu erfahren, oder anhand der Übungen und Checklisten eine Art Arbeitsbuch daraus machen, um sich den Alltag zu erleichtern.

„Einfach ICH SELBST SEIN DÜRFEN“ Teresa Keller, Scorpio Verlag, ISBN 978-3-9583-049-7

 

Mit herzlichen Dank an den Scorpio Verlag für dieses Exemplar!

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