momshaming, die erweiterte Perspektive von bodyshaming

Posted in Mamis B[A]Dtime stories, Pädagogik im Praxistest
on 7. Oktober 2018

Bodyshaming ist ja bekannt, du darfst nicht so und so sein, dein Körper ist nicht gut so wie er ist, mach ihn besser, dünner, dicker. Aber dass man als Mama so etwas ähnliches erlebt, zeigt mich mir immer wieder.

You know bodyshaming. You are not perfect until you are what or how People expect you to be. But experiencing something similar to my role as mum is quite a surprise, read more below.

Als Mütter wollen wir immer das Beste für die Kleinen. Was uns als das Beste erscheint, scheint manchmal für andere absolut verwerflich.

Ich wollte für mein Kind da sein, habe mit Arbeitslosigkeit, Bildungskarenz und Karenz jongliert. Habe ihn zwar in die Krippe gegeben, immer im Hinterkopf mögliche Beschäftigung, aber er hatte immer Priorität.

Jetzt höre ich aber schon mal so Dinge “du hast ja die letzten vier Jahre nicht gearbeitet”. Ähem, hab ich schon! Ich hatte eine 24/7 Woche. War für ein hilf- und schutzloses Wesen da, hab ihn gefüttert, gewickelt, getragen, begleitet bei allem was er braucht. Bin für ihn da, sein Wohl steht an erster Stelle. Bin Krankenschwester, Managerin, Putzfrau, Köchin, Animateurin, Interieurdesigner, Psychologin.

Und im Austausch mit anderen Müttern merke ich, wie schwierig einem die Gesellschaft oft das Muttersein macht. Ist eine beispielsweise nach einem halben Jahr arbeiten gegangen, sofort kommt dann die Stimme von der Stay-at-home-mum, dass sie ihr Kind niemals vor drei in die Betreuung geben würde, das wären doch die wichtigsten Jahre. Klar, fühlt sich dann die andere Mutter schlecht, bloß gestellt, als Rabenmutter.

Ich selber habe mein Kind bewusst zuhause gelassen. aber weil ich es wollte, und irgendwie auch konnte. Wir sollten jeder Mutter ihre Entscheidung lassen, in der Gewissheit, dass sie das Richtige für ihr Kind tut. Klar verstehen müssen wir es nicht, aber respektieren. Und auch mal die Väter einbeziehen in unsere Fragen über solche Entscheidungen. Warum wird die Frau gefragt, ob sie daheim geblieben ist, aber nicht in Erwägung gezogen zu fragen, ob nicht der Mann bleiben wollte? Wir wollen alle als Frau und Mutter in unseren autonomen Entscheidungen akzeptiert werden, der erste Schritt wäre dann wohl andere in ihren zu respektieren.

Übrigens, es stimmt schon, dass Urvertrauens Prozesse in den ersten drei Jahren gebildet werden, aber im Grunde sind die Eltern ja weiterhin verfügbar für diese Abläufe. Und es geht da um viel mehr als “nur da zu sein” man muss emotional verfügbar sein, Stabilität, Liebe und Geborgenheit geben (aber dazu gibt es sicherlich auch bald einen Beitrag im Blog). Und des weiteren kann man annehmen, dass jeder der sein Kind in die Betreuung bringt, darauf achten wird, dass die Personen einen wertschätzenden liebevollen Umgang mit dem Kind pflegt.

Also ein bisschen mehr MOMCARING und nicht MOMSHAMING für uns alle!

Das Beste fürs Kind, egal wo

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As mothers, we always want the best for the little ones. What seems to be the best for us, sometimes seems absolutely reprehensible to others.

I wanted to be there for my child, juggling with unemployment, education leave and parental leave. Although I have given him to the crib, always in the back of possible employment, but he always had priority.

But now I hear things like that “you have not worked for the last four years”. Not true, I worked. I had a 24/7 week. Was there for a helpless and vulnerable being, fed him, carried him, accompanied with everything he needs. I’m there for him, his well-being comes first. I am a nurse, manager, cleaning lady, cook, entertainer, interior designer, psychologist.

But in exchange with other mothers, I realize how difficult society often makes motherhood. One has gone to work after half a year, and immediately the voice comes from stay-at-home-mum that she would never give her child into care before three, those are the most important years. Of course, then the other mother feels bad, merely posed, as a raven mother.

Here is the thing. Personally  I left my child at home, because I wanted it, and somehow I could. But we should leave each mother her decision in the certainty that she is doing the right thing for her child. And fathers  are also involved in these decisions. Why is the woman being asked if she stayed at home, but not considering to ask, if the man did not want to stay? We all want to be accepted as women and mother in our autonomous decisions, the first step would be to respect others in theirs.

By the way, it’s true that basic trust processes are formed in the first three years, but basically the parents are still available for these development. And I suppose that anyone who brings his child into the care, will take care that the people maintain a respectful loving interaction with the beloved child.

So a little more MOMCARING and not MOMSHAMING for all of us!

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