Weihnachtsstimmung ade?

Posted in Mutterschaft, Pädagogik im Praxistest
on 11. Dezember 2016

Die vergangene Woche war eine Challenge. Zwischen Geburtstagsvorbereitungen, Krampus, Nikolaus und Familienfeier hatte mein Nachwuchs noch eine Verkühlung abkassiert und war dementsprechend erschöpft. Die Nächte waren durchwachsen, die Tage anstrengend. Und so ging eine Woche an mir vorbei.

In 14 Tagen ist Weihnachten. Ich versuche still zu stehen. In all dem Trubel, dem Glockengeläut, dem angetrieben werden durch Bilder der Harmonie, möchte ich stehenbleiben. Will den Moment nehmen wie er ist. Kalte Luft einatmen. Die Geldbörse zulassen, mich treiben lassen durch die Straßen.  birdie_f-12

Jedes Jahr aufs Neue wünsch ich mir Weihnachtsstimmung zu kriegen. Und am Weg zur Stimmung ist es gut stehen zu bleiben, und durch zu atmen.

Was ist Weihnachten eigentlich?

Heute,als ich mit meinem Sproß die dritte Kerze angezündet habe, hab ich gemerkt, dass es eigentlich um worum es mir eigentlich geht. Ums zusammen rücken.

Zuerst wusste er gar nicht, warum er mit mir bei den Kerzen sitzen sollte, ohne sie auszublasen, dann sangen wir Lieder, naschten Weihnachtsharibos (Kekse zünden nicht) und ich erzählte ihm warum wir Weihnachten feiern. Weil ein kleines Jesuskind Geburtstag hat. Und da hat es kein teures Buch gebraucht, sondern einfach nur mein Verständnis von Gott, vom Jesuskind, und warum wir diesen Tag feiern. Da merkte ich, Weihnachten hat nichts mit Geschenken zu tun, mit Shoppingexzessen, oder komplizierten Glaubensverständnissen. Es ist das was wir darin sehen, das was uns Hoffnung gibt, sei es Familie, Freunde, oder eine Shoppingtour bei einem online Anbieter.20161211_165114 Für mich ist es das Licht das wir nicht nur am Adventkranz entzünden, es ist das Licht dass wir in uns entzünden. Es ist die Kraft die wir aus Hoffnung schöpfen und unsere ganz persönlichen Werte die uns Kraft geben.

Für mich ist es mein Weg mit meiner Familie, auch wenn er nicht immer geradelinig ist, es ist mein Weg zu mir zu stehen. Zu Weihnachten merken wir es besonders, aber wir tragen es das ganze Jahr in uns, den Funken den wir entzünden, der uns Hoffnung gibt.

 

 

 

 

 

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