Ressourcen verbraucht …

Posted in Storytelling, Geschichten des Lebens
on 11. August 2016

Normalerweise denkt man ja nur an seine eigenen Ressourcen, die abendliche oder sonstige Erschöpfung, Geldthemen, Arbeitsthemen, Politik oder allgemeines Weltelend (ganz beliebt im Moment Ausländerphobien schüren). Wir können uns über so viel beschweren und aus so vielem ein Problem machen. Aber da ist eine Sache, die übergehen wir, obwohl die eine der wichtigsten Themen unserer Zeit ist. Vor zwei Tagen war „Welterschöpfungstag“, der Tag an dem unsere Ressourcen eigentlich aufgebraucht sind, und wir auf Pump leben.  Wir beleihen unsere Erde, aber keiner fragt nach den Zinsen. Wir ziehen aus Mutter Erde, obwohl sie uns eigentlich nichts mehr geben kann, wir beuten aus Ländern die eigentlich selber nichts haben. Wozu? Damit wir auf unseren neuesten Handies die Pokemons in schärferer Bildqualität haben? Damit wir Äpfel aus Südafrika haben, weil die eigenen nicht schmecken?
Gestern hat mein Sohn beim abendlichen Baden in seiner kleinen Babywanne mit dem Duschstrahl eine Riesenfreude gehabt. Er hat das Wasser über sein Gesicht laufen lassen, und entdeckte wie das mit dem Gurgeln geht. Es war ein wunderschöner Moment. Und ein so dankbarer. Denn wir leben in einem Land wo ich keine Angst haben muss, dass er sein Bade/Duschwasser verschluckt. Wir haben das klarste Wasser, wundervolle Berge und Seen, Wälder und Tiere. Wir haben doch alles da. Warum also nicht dies zum Anlass nehmen das Lokale ein wenig zu unterstützen. Mutter Erde beschenkt uns täglich reich, vielleicht ist es an der Zeit auch etwas zurückzugeben. Und wenn es nur die Dankbarkeit ist die wir in einem stillen Moment geben.
Wir können sudern und jammern, und uns von Banken, Wirtschaft und Politik dumm schwätzen lassen, oder wir packen den Stier bei den Hörnern und jeder findet etwas, dass dieser Erde gut tut und Heilung bringt.
Wir sind die Mütter unserer Kinder, wir ehren jede Mutter die alles gibt für ihre Kinder, also ist wohl auch Ehre an Mutter Erde angebracht. Jeder muss selber entscheiden, wie er seine Zukunft gestaltet, aber eines ist gewiss, wir sind keine hilflosen Figuren die schicksalsergeben auf ihren Tod warten. Wir haben ein Leben, nutzen wir es zum Wohle unsere Kinder, unserer Welt.

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