40 Tage, 40 Seiten – 24

Posted in Body & Soul
on 12. Juni 2016

Ich musste heute eine Entscheidung treffen. So sehr ich mit meinem Sohn auf Urlaub fahren möchte, und ihm eine erholsame Zeit am Meer gönnen möchte, ebenso sehr merke ich, dass ich mich dadurch in eine unmögliche finanzielle Situation bringen würde. Uns hilft nur ein Urlaubswunder, damit wir dann doch dieses Jahr ans Meer können. Aber ich habe in meinem Leben schon ein paar solcher Wunder erlebt. Ich erinnere mich an meine Reise nach Hawaii zum Delphinschwimmen-Retreat, die nur zustande kam, weil mir ein lieber Mensch einen beträchtlichen Betrag zur Reise zuschoss, damit ich meinen Traum erfüllen konnte.

Wir haben alle Träume, und immer wieder erfüllen sie sich. Ich glaube fest daran, und werde alles in meiner Macht tun um die Hoffnung und den Glauben am Brennen zu halten.
Ich weiß mein Sohn wird seine Neurodermitis eines Tages in den Griff bekommen, mit oder ohne Meer diesen Sommer, wir werden alles in unserer Macht stehende tun ihm dabei zu helfen.

Und wenn wir schon beim Wir sind. Heut ist Vatertag. Oft schau ich meinen Sohn an und sehe seinen Vater in ihm. Es gibt keinen Grund böse zu sein, unversöhnlich oder wütend. Getrennte Paare haben ihre Geschichten, aber wir können einander auch immer wieder in Respekt begegnen. Ich bin froh, dass der Vater meines Sohnes und ich immer wieder diesen Weg einschlagen, weil uns das Wohl unseres Kindes das wichtigste ist. Eltern können als Paar getrennt sein, als Mama und Papa sind wir es nicht, und darum gehört dieser Tag den Vätern und den Söhnen und den Töchtern. Weil wir vielleicht doch zu wenig an unsere Väter denken und erst lernen müssen, ihnen diese aktive Rolle zu geben in der wir sie gern sehen würden. Erst gestern hab ich wieder mal eine Zusammenfassung der historischen Entwicklung von Familien gehört, und merke, dass wir fast am Anfang stehen, von etwas das Gleichberechtigung ist. Und wenn ich gleich berechtigt sein will, dann  muss ich auch meinen Partner gleich berechtigen. Dann ist es notwendig, ihm vielleicht zum x-ten Mal zu erklären, wie er etwas bezüglich Kind am besten macht. Ich muss aber vielleicht auch einfach akzeptieren, dass er seine Art hat die Dinge zu lösen.

 

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