Gute oder schlechte Laune – eine Lebenseinstellung, oder ein Gefühl?

Posted in Gesundheit, Seele, Storytelling, Geschichten des Lebens
on 24. September 2015

Der Gedanke „wir kreieren die Welt unter Zuhilfenahme unserer Gedanken“ prägt mich seit Beginn dieses Jahres. Nach einem sehr erholsamen Wochenende in meiner steirischen Ursprungsheimat erlaube ich mir folgende Überlegung;

Wie sollen wir, wenn wir davon ausgehen, dass die Welt ein schlechter Ort ist, irgendwie einen Platz finden, an dem wir uns sicher fühlen? Und – was passiert, wenn wir unsere Einstellung verändern, und das Spiegelgesetz anwenden. Denn das besagt (im Groben zusammengefasst), dass das was ich glaube in anderen Menschen und/oder Situationen zu sehen, eigentlich nur eine Spiegelung meines Selbst darstellt. Will ich also meine Welt misstrauisch, wütend und angstbesetzt erleben, oder neugierig, mutig und freudvoll?

Wäre es nicht ein guter Wochenstart sich dem Experiment hinzugeben, die Welt als einen freudvollen Ort zu erleben und sich jeden Tag Seelenbalsam zu gönnen? Etwas, dass uns wieder an die Freude erinnert, die wir bestimmt schon empfinden durften. Natürlich ist diese von Mensch zu Mensch verschieden, und kann von einem Spaziergang, einem selbst gekochten Essen, einem Gespräch mit einem lieben Freund, einem Anruf an den man schon längst nicht mehr daran gedacht hat, ein Bild dass man schon ewig malen wollte, bis zu einem Lied dass man immer singen wollte, reichen. Wenn also jeder Tag in der Woche eine für uns positiv besetzte Tätigkeit enthält, wie kann diese Woche dann ‚schlecht’ sein?

Ich probier mich bereits seit zwei Wochen in diesem Versuch, und habe mit einem Besuch bei einer Kinesiologin begonnen, was mir geholfen hat mich zu fokussieren. Natürlich braucht es auch Energie sich wertzuschätzen, aber ich kann versprechen, dass es sich auszahlt. Wie geht es dir mit einem derartigen Selbstversuch, wann hast du dir das letzte Mal was Gutes getan?

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