Meine 10 besten Trick unseren Familienalltag zu organisieren

Posted in Mamis B[A]Dtime stories, Pädagogik im Praxistest
on 16. Januar 2018

Ich bin eine Chaosqueen. Und manchmal geht mir das selber am Nerv. Mein kleiner ist jetzt drei, und ich möchte ihm gerne ein gutes Vorbild sein. Aber manchmal schaff ich es nicht. Ich komm mir vor, als würde ich wie das Duracell Männchen rennen und die Batterien laufen und laufen. Und trotzdem krieg ich nicht fertig was ich gerne fertig hätte. Und bevor ich die Nerven wegschmeiß ( siehe auch http://birdiesworld.at/2017/05/06/warum-das-mamaburnout-keine-luege-ist/ ) schmeiß ich lieber die schlechte Laune über Bord und hole mir Schwarmwissen. Drum hab ich mir die Best Of Beiträge einiger Elternmagazine und BloggerInnen angesehen (ein paar links am Ende des Beitrages) und das für mich Beste zusammen gesammelt, vielleicht ist ja auch was für dich dabei.

1) Magnetttafel für den Wochenplan
Ich werd daheim die Magnettafel von ihren Stickern entstauben und mir einen konkreten Plan für die Woche erstellen. Kleine verschiebbare Plaketen, mit dem Inhalt, Bad putzen, Glasmüll weg, Schreibzeit fürs Buch, Kuchen backen, vorkochen, etc. sollten mir den Alltag erleichtern.

2) Nicht zuviel planen
Es tut nicht gut sich selber so zuzuplanen dass man dann den Plan selber nicht mehr einhalten kann, ich werde also eine Putzaction (die nicht täglich sein muss) pro Tag einplanen, und Qualitätszeit mit dem Kleinen.

3) Qualitätszeit
Nicht zu vergessen bei Alltag, Haushalt, Job, Kochen, Kurs und so weiter, ist die Zeit für die Kleinen zu sichern. Und wenn es dafür ein Zeitfenster geben auf der Magnetwand gibt, dann hält man sich vielleicht sogar eher dran.

4) Halte die Listen täglich up to date
Jeden Tag in der Früh schiebe ich dann meine Magnetfenster in die passenden Ebenen. Klar gibt es auch fixe Dinge die schon fest stehen, aber einen Tag kann man häufig erst am Vorabend oder in der Früh richtig einschätzen.

5) Prioritäten
Was ist wirklich wichtig für dich und deine Familie, lerne auch mal Bitten auszuschlagen die unnötig sind, wir müssen niemand beweisen dass wir gut backen können, nur weil der Eltern verein was braucht. Man kann Kuchen auch kaufen (siehe Bad Mums 😉 )

6) Puffer
Plane Zeitpuffer ein, wenn du zu eng planst, bedeutet das nur Stress, und bessere Organisation soll uns doch mehr Ruhe verschaffen.

7) Ich-Zeit
übrigens, mit der besseren Organisation sollte es dann mal möglich sein, auch sich selber Auszeiten zu nehmen.

8) Wocheneinkauf
Wenn du die Chance hast, plane deinen Einkauf für die Woche, mach Menüpläne, kaufe für mehrere Tage ein. Einkaufen ist ein wahrer Zeitfresser, und es ist leichter, wenn man einfach einmal in der Woche geht, und dann ist es erledigt. Ich kenne eine Mama von sechs Kindern, die ihren Einkauf sogar im Monatstakt plant, eingekauft wird einmal die Woche, aber geplant für den Monat. Eine bewundernswert organisierte Frau

9) Wäsche
Die Mama von sechsen hatte auch einen tollen Wäschetrick in Bezug auf Socken, jedes Kind hatte eine eigene Sockenfarbe, so wussten sie immer wer welche hat. Sie hatte auch einen Wäschetag pro Woche, wo dann vor der Lieblingsserie im Akkord gefaltet wurde. Der Berg wurde dann halt immer vor Greys Anatomy abgearbeitet.

10) Fixe Wochentage
Ich koche ja für den Kleinen Essen für die Krippe vor, deswegen nimmt Kochen bei uns viel Zeit ein. Für mich bietet sich an, einmal in der Woche (am Besten Sonntags) einen großen Nachspeisenkuchen und die Suppe vorzukochen, dann bekommt er den (jeweils tiefgefroren) mit für die Woche, und ich muss mich dann am Vortag nur um die Hauptspeise kümmern. Ansonsten halt ich mich an den Tipp, das Wochenende für die Familie freizuhalten.

Und zu guter Letzt sei folgendes festgehalten, ich bin keine Maschine, meine Familie auch nicht und auch Listen können nicht alles lösen ( siehe auch http://birdiesworld.at/2017/02/08/listen-statt-schlafen/ ). Aber es ist einen Versuch wert, und gibt mir vielleicht ein bisschen mehr Ruhe, denn wenn die Listen real sind, dann fliegen sie nicht m Kopf herum.

 

 

Weiterführende Links:

https://www.kizz.de/erziehung/familienalltag/zeitmanagement-im-familienalltag-nie-mehr-stress

https://www.eltern.de/familie-und-urlaub/familienleben/zeitmanagement.html

https://www.vigo.de/de/vorbeugen/familie_und_kinder/familienalltag/tipps_familienalltag.html

https://www.mamiweb.de/familie/10-tipps-zum-zeitmanagement-im-familienalltag/1

https://www.vigo.de/de/vorbeugen/familie_und_kinder/familienalltag/tipps_familienalltag.html

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„wir haben sie gewählt“ Warum Demokratie manchmal keine Wahl ist.

Posted in Storytelling, Geschichten des Lebens
on 10. Januar 2018

Habe ich diese Regierung gewählt?
Kürzlich hörte ich jemanden in einer Runde sagen „wir haben sie ja gewählt“, als es um die Veränderungen ging,  die von unserer neuen Schwarz(türkis)-Blauen Regierung ausgehen. Ich konnte meinen Mund nicht halten, und musste gleich klar sagen „ich habe sie nicht gewählt“. Und ich werde es weiterhin sagen, denn auch das ist Demokratie. Das darf ich. Auch wenn ich mich dann in einer Runde von Schwarz(türkis) Blau Wählern unbeliebt mache. Aber, sie und  ich müssen die Ergebnisse eine Demokratie akzeptieren. Ich muss akzeptieren, dass ein Großteil der ÖsterreicherInnen auf das Gefühl von Unsicherheit mit einer rechts konservativen Regierung antworten.

Wir leben in der Steiermark. Eine der Bastionen für Schwarz(Türkis), und für Blau. Sehr nette Menschen, aber auch sehr traditionell, viel Angst davor, dass einem jemand „Fremder“ etwas wegnehmen könnte, wenig Mulitkulturalität im Alltag.

Der Familiensteuerbonus

Ich bin eine alleinerziehende Mutter auf der Suche nach Arbeit. Werde täglich, auch bei meiner Jobsuche, mit Stereotypen und Klischees zum Alltag als Mutter konfroniert. Die Errungenschaften unserer neuen Bundesregierung sind für mich alles andere als von Vorteil. Mein Kind kostet mir genauso viel wie einer gut verdienenden Familie, mit zwei Einkommen, oder dem hohen Einkommen eines Alleinverdieners. Trotzdem werde ich keinen Kinderfreibetrag mehr bekommen, diejenigen die aber bereits ein hohes Einkommen haben, bekommen pro Kind einen Steuervorteil ab 1500 Euro. Ich würde ja gerne arbeiten, aber Dienstgeber finden eine alleinerziehende Mutter mäßig attraktiv. Aber – trotzdem, die Familie die bspw 3000 Euro im Monat gemeinsam verdient, bekommt einen Familiensteuerbonus. Mit dem können die dann auf Urlaub fahren. Ich nicht. Weder im Winter noch im Sommer, noch in der Nebensaison. Ich kann mit dem gestrichenen Freibetrag ab sofort weder einen Babysitter zahlen, noch Krippe, Gewand oder Essen. Ich bin dann (immer wieder) auf die Unterstützung von anderen angewiesen, um über die Runden zu kommen.

Steuerzahlen im Alltag

Da gibts dann das Argument, ich würde ja auch keine Steuer zahlen, mit AMS Bezug und so weiter. JA, Fakt ist aber auch, dass ich mit allen Ausgaben des Alltags Steuern zahle. Mein Kind braucht Kleidung, Nahrung, Miete, Kinderkrippe (die übrigens in der Steiermark NICHT gratis ist).Und da wär ja auch noch das Faktum, dass ich die letzten 18 Berufsjahre brav Steuern gezahlt habe, also braucht mir keiner kommen, mit „Vorteile aus einem System ziehen in das ich nichts eingezahlt habe“.

12 Stunden Regelung

Und da wär dann noch die 12 Stunden Regelung. Eine Katastrophe für alle Eltern. Und für AlleinerzieherInnen sowieso. Denn jetzt kann der Chef ganz legal einen 12 Stunden Dienst verlangen, und muss nicht mal Überstunden zahlen, bzw kann viel Dienste anfordern wie er möchte. Es gibt keine Kindergärten oder Kinderkrippen die diese Zeiten abdecken.  Geschweige dessen, dass bei der Qualität der österreichischen Kinderbetreuung ein solcher 12 Stunden Aufenthalt für die Kinder eine Katastrophe wäre (2 PädagogInnen für 25 Kinder, 12 Stunden lang). Aus meiner Perspektive als Pädagogin wäre so ein regelmäßiger 12 Stunden Tag für die Kinder eine extreme Belastung. Aber sagen wir mal, ich könnte das Betreuungspoblem mit meinen eigenen Ressourcen lösen, über (bezahlte) Extrastunden mit Babysittern, Großeltern oder Vater des Kindes.  Dann bleibt immer noch das Problem, dass keiner freiwillig eine Mama einstellt, wenn er vorhat, seine Angestellten 12 Stunden Dienste machen zu lassen. Denn aus den erwähnten Gründen, das pädagogische System ist nicht dafür geeignet. Außerdem, Mütter kümmern sich auch mal um ihre Kinder wenn sie krank sind, und müssen, ebenso wie Väter, die Kinder von der Betreuung holen. Dienstgeber finden das halt nicht so prickelnd. Die sind lieber die Nr. 1 im Leben ihrer Angestellten. Für Eltern sind aber zumeist die Kinder Nr 1 (im übrigen werden Väter nicht danach gefragt, wie sie ihr Kind betreut haben, Mütter sehr wohl, ich erlebe es immer wieder bei Vorstellungsgesprächen), und dann wirds schon wieder kompliziert mit 12 Stunden arbeiten.

Für mich sind diese bahnbrechenden „Erneuerungen“ der Bundesregierung einfach ein Konzept Reiche weiterhin reich sein zu lassen, einen Mittelstand noch stärker in reich und arm zu trennen, und die Frauen zurück in Abhängigkeiten zu schicken. Denn die Unterstützung von Frauen, Müttern, oder Arbeitssuchenden ist nicht vorhanden. Da gibts vielleicht Lippenbekenntnisse, aber nichts wird getan. Aber okay, das ist eine Demokratie, und ich werde diese Regierung genauso überstehen wie alle andere. Nur, hört mir auf zu sagen, ich hätte sowas gewählt. Weil ich das bestimmt nicht getan habe.

 

Dieser Beitrag ist nur ein Ausdruck des persönlichen Erlebens der Autorin und dient keinem anderen Zweck. Es ist die Perspektive einer von vielen Frauen die in Österreich für ihr/e Kind/er finanziell alleine verantwortlich sind.

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„Das Quanten Orakel der Heiligen Geometrie“ Lon, LEO Verlag

*contains commecial*

Ich mag Orakel Karten, mein zuhause ist bereits mit Engel, Energie und Motivationskartensets gefüllt. Jetzt habe ich eines bei LEO gefunden, das Quanten Orakel der heiligen Geometrie von LON, die Karten sind nach dem Vorbild der heiligen Geometrie gestalten, Symbole die uns aktivieren, beruhigen und auf einer ganz bestimmten im Universum bestehenden Energie beruhen.

Morgens wähle ich mir eine Karte ganz inituitiv, und stelle sie zu meiner Wasserkaraffe um das Wasser aufzuladen. Jedes Mal wenn ich dann einen Schluck davon nehmen, denke ich automatisch an die Energie der Karte, und das Bild macht sein Eigenens, ganz ohne mein Zutun. 

Natürlich kann man mit diesem Kartenset, so wie mit allen Sets gezielt arbeiten, sich einem Thema widmen, einer Prognose oder der Auflösung eines Themas.

 

 

 

*vielen Dank an den LEO Verlag für das Rezensionsexemplar, dass mich jeden Tag aufs Neue auflädt*

*Beitrag enthält Werbung, Post contains commercial“

„Das Quanten-Orakel der Heiligen Gemetrie“ Lon, LEO Verlag, ISBN 978-3-95736-077-9

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Putzwagen für Mädchen, Werkzeug für Jungs, bei uns nicht!

*enthält Werbung* *contains commercial*

Kinder lieben Rollenspiele. Alles was die Eltern machen, müssen sie auch probieren, je nachdem wie oft und wie intensiv die Eltern ihre Aufgaben vorleben, je nachdem spielen die Kinder nach. Ein Puppenhaus macht Sinn um sie im Kleinen nach Bedarf Erlebtes nachspielen lassen zu können, oder auch neue Fantasiewelten zu erschaffen.

Holz-Putzwagen
Aus diesem Grund haben wir uns für den Produkttest des Holzputzwagens von Tchibo entschieden. Der große Staubsager macht meinem Kleinen immer noch Angst, er mag den Lärm einfach nicht. Ein kindgerechter Putzwagen hilft das Putzen nachzuspielen, ohne sich bei den Geräten der Erwachsenen blaue Flecken zu holen (sie sind einfach zu groß für unsere Kleinen). In punkto Größe ist der Putzwagen gut geeignet für die Kleineren, von der Höhe der Utensilien. Mein Kleiner ist schon recht groß für sein Alter, darum muss er sich beim Staubsachen mit dem Holzstaubsauger bücken. Aber – das Holz-material ist gut verarbeitet, und würde gegebenenfalls auch kleinere oder weitere Geschwister überleben.

Eine gute Möglichkeit für die Kleinen auch mal große Arbeiten spielerisch zu bewältigen.

pc @ tchibo

 

 

 

 

 

 

 

Sandwich-Schneide-Spiel
Auch aus FSC-zertifiziertem Holz ist ein Sandwich-Schneide-Spiel aus Holz. Die Kinder können so spielerisch üben wie man ein Messer anwendet, und sich nicht wirklich verletzen. Die Einzelteile sind mit Klettband und Filz verbunden und leicht trennbar. So hat man gleich ein Erfolgserlebnis. In Bezug auf den Umgang mit Messern ist das eine perfekte und sichere Übungsmöglichkeit, und eine sehr gute Ergänzung in der heimischen Kinderspielküche. 

 

 

 

Und während mein Kind sich so mit dem neuen Spielzeug von Tchibo beschäftigt, lehne ich mich zurück, flausche mich in meinen neuen liebsten Flauschmantel, und übe mich in weihnachtlicher Gelassenheit. Der Kuschelmantel ist übrigens mein absoluter Favorit in Sachen einkuscheln, noch nie hab ich so einen angenehmen kuscheligen Morgenmantel gehabt, Perfekt in der kalten Jahreszeit!

pc @ tchibo

pc @ tchibo

 

 

 

 

 

Mit herzlichen Dank an Tchibo die mir die Produkte für den Testlauf alle zur Verfügung stellten. Erhältlich sind diese alle noch im onlineshop, oder auch in den Filialen. Nähere Infos dazu auf www.eduscho.at

 

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Der wilde Westen im Internet

Posted in Storytelling, Geschichten des Lebens
on 12. Dezember 2017

Manchmal erinnert mich das Internet, und alle damit verbundenen Annehmlichkeiten aus dem social media und online marketing, an den Wilden Westen.

Es gibt keine Gesetze, und sollte es doch mal welche geben, wird der Gesetzeslose zum Gesetzeshüter.

Verschlungene Algorythmen führen zu einem Schatz,
die Wege über unebenes Land, wackelige Hängebrücken und viele Irrwege.

Und hat man erst den Weg geschafft,
dann ist die Schatzkammer leer,
denn es gab nur einen Schatz,
und den hat nun der Ganove an einem anderen Ort versteckt.

Geld ist fiktional.
Die Summe nach der die Schatzjäger suchen,
steigt von Tag zu Tag in fantastische Höhen.
Keiner aber weiß wo der Schatz liegen soll,
denn er wurde von einem Medizinmann verwunschen,
der niemals vorhatte Reichtum zu schaffen.

Der Saloon glitzert und leuchtet in den schönsten Farben,
in Neon, Pastell, durch Vorhänge sieht man Gestalten.
Gold und edle Materialien lassen Reichtum erahnen.
Trittst du ein,
bist du geblendet.

Schaust du um die Ecke siehst du eine zusammengekauerte Figur.
Einsam, frierend, hungrig.
Hungrig nach Liebe.
Nach Wertschätzung und Anerkennung
Da sitzt sie im Dreck,
in ihren Gold und Seide Gewändern.
Ihre Freunde feiern,
keiner vermisst die Gestalt.

Denn keiner sieht sie wirklich.
Die Menschen sind keine Menschen mehr.
Sie sind eine Anhäufung von Zahlen,
Pyramiden, Buchstaben,
leer im Herz,
voll im Raum.
Sie feiern und lassen sich feiern.

Währenddessen suchen die Schatzsucher,
Betrügen die Gauner,
suchen die armen Schlucker,
ihr Heil im wilden Westen des Internets.

Das –
ist die wahre Blase des Internets.

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Strahlende Sterne der Vorweihnachtszeit! Weihnachtsdekoration easy

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Die Zeit vor Weihnachten ist für mich immer wieder was ganz besonderes. In keiner anderen Zeit des Jahres habe ich das Gefühl dass die Lichter so hell strahlen, die Sterne am Himmel so sichtbar sind, und ein besonderes Zittern in der Luft liegt. Nun ja, ich bin hoffnungslose Romantikern, das begünstigt natürlich das Flair der Vorweihnachtszeit. 

Darum liebe ich natürlich Weihnachtsdekoration. Mein Problem war mitunter immer dass die Lichterketten an mühsamen Steckern hängen, und wenn man alles aufhängt was einem gefällt, dann explodiert die Stromrechnung. Nun hat Tchibo sich da was schlaues einfallen lassen, zwei von den Sternen die ich jetzt in Verwendung habe, lassen sich mit Batteriekraft betreiben.

Hier ein bissl Gusto für die In- und Outdoorbeleuchtung für eure weihnachtlichen Hütten;

Lichterkette goldene Kugeln,
diese batteriebetriebene Lichterkette aus goldenen Kugeln, mit warmweißen LED Licht, und Timerfunktion hat perfekt über die Couch gepasst. Das schöne daran ist, ich muss nicht nach Steckdosen suchen, und könnte sie so auch ganz unkompliziert im Kinderzimmer aufhängen. Mach ich vielleicht noch. Der Kleine hat grade ein bissl Angst im Dunkeln, vielleicht hilft das.

 

 

 

 

 

Lichterkette Sterne fürs Fenster,

die ist, neben dem solarbetriebenen outdoor Stern, mein persönliches Highlight. Die Sterne lassen sich an der Fensterscheibe mit mitgelieferten Saugnäpfen befestigen, und das Kabel ist lang genug um die nächste Steckdose zu erreichen. Der Timer stellt sicher dass die Sterne nur begrenzt leuchten. Das schöne ist, an den Saugnäpfen könnte ich jetzt auch noch allerlei Weihnachtsdeko aufhängen, vielleicht kommen da jetzt noch ein paar schöne Christbaumkugeln drauf.

 

 

 

 

 

Holzweihnachtsstern

Aus Holz gefertigt, mit kleinen Sternen in den Sichtlöchern ist dies eine warme angenehme Lichtquelle. Wieder eine Timerfunktion und batteriebetrieben lässt sich der Zeitraum sehr gut steuern. Anfangs hatten wir den Stern als Blumenfensterdeko, aber jetzt ist er ins Schlafzimmer gewandert, wenn der Kleine beim Einschlafen Extra Licht will, ist das perfekt, warmes Licht und somit nicht zu grell zum einschlafen. Und als Stimmungslicht in der Weihnachtsdeko ist er natürlich auch optimal.

 

 

 

 

 

Solarstern, outdoor

Am faszinierensten fand ich den Solarstern. Nirgends ist eine Solarpanele zu sehen, aber er ladet tatsächlich im Sonnenlicht so viel Energie dass er die ganze Nacht durchstrahlen kann. Es ist ein dezentes Licht, ausgehend vom Zentrum des Sterns, dass einen Garten freundlich macht, aber nicht störend hell. Schön wenn man auf die Terasse schaut, und die Sterne vom Himmel da plötzlich gelandet sind.

 

 

 

 

 

Geschenksverpackungs set
Ich bin nicht gut im Geschenke verpacken, es gab Zeiten da hab ich wirklich nur in Zeitungspapier verpackt, und das als modisches Statement gekennzeichet. Tatsächlich war es so, dass ich einfach nie Geschenkspapier zuhause hatte. Das Geschenksverpackungsset nimmt mir die Arbeit ab, es sind kleine Boxen, Papier und Schleifen enthalten, so schaut schnell ein kleines Mitbringsel schon edel aus!

 

 

 

 

 

*Die  Produkte wurden mir freundlicherweise von Tchibo zum Testen bereitgestellt. Sie sind zur Zeit in allen Tchibo FIlialen und online erhältlich, http://www.eduscho.at *

*Dieser Beitrag enthält Werbung*

 

Weihnachtdekoration Weihnachtdekoration Weihnachtdekoration 

 

 

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„Entfalte die Kraft deines Seelenplans“ D. Rydall, Trinity Verlag

Posted in Literatur und Medien
on 12. November 2017

Ich mag Bücher die mich motivieren an mein größtes Ich, an etwas in mir zu glauben, dass jedem Traum folgen kann, mag er auch noch so klein sein. Derek Rydall’s Buch liefert die Möglichkeit dies in sich zu entdecken. Egal wie klein es ist, wir tragen unser höchstes (und somit unser größtes) Potential in uns. Diese und andere Nachrichten liefert mir diese Literatur. Es ist ein Buch, dass man immer wieder mal in die Hand nimmt und damit arbeitet. Es bietet Inspiration, aber auch konkrete Arbeitsschritte. Ich persönlich habe gleich meinen Notizblock gezückt und ein paar Übungen gemacht, und arbeite mich, unter anderem, unter zuhilfenahme dieses Buches durch das Dickicht meines Bodens, damit einmal eine Pflanze ihren Weg ans Licht findet.

„… Wenn wir im Gegensatz dazu aber erkennen, dass alles was wir brauchen, bereits in uns vorhanden ist, und uns wieder mit dem Gefühl angeborener Vollständigkeit und Vollkommenheit verbinden, wird es anders. …“ D. Rydall, Entfalte die Kraft deines Seelenplans

 

„Entfalte die Kraft deines Seelenplans“ Derek Rydall, Trinity Verlag, ISBN 978-3-95550-213-3

 

Mit herzlichen Dank an den Trinity Verlag, in der Scorpio VerlagsgmbH, für dieses Rezensionsexemplar

 

 

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Was haben Halloween und Allerheiligen gemeinsam?

Posted in Mutterschaft, Storytelling, Geschichten des Lebens
on 31. Oktober 2017

Heute ist „Halloween“, morgen der 1.11. und somit Allerheiligen. Wie kann ich diese Feste in meinen Familienalltag integrieren, und woher kommen sie überhaupt?

Es gibt Feiertage, und Spasstage. Fasching ist ein Spasstag. Halloween wurde auch zum Spasstag gemacht. Ich konnte aber diesem „Spaß“ nie besonders gut verstehen, zu speziell ist für mich die Zeit um den ersten November. Aber ich habe ein kleines Kind, das wird irgendwann nicht um dieses „Halloween feiern“ rumkommen. Ich merke das gerade, weil ich geringfügig in einer Schule jobbe, und tatsächlich wird in der Nachmittagsbetreuung ein „Gruselfest“ gefeiert. Darum versuche ich zu verstehen, woher dieses Brauchtum kommt, damit ich irgendwann auch im Familienkreis gut damit umgehen kann.

Wo haben diese Feste ihren Ursprung?

Halloween hat seinen Ursprung in der alten irischen Geschichte, es ging um „Samhain“, das Ende des Sommers. Die Kelten feierten dieses Fest um die abgeernteten Früchte des Herbstes zu feiern, aber auch um sich für die dunkle Zeit des Jahres zu wappnen, und die bösen Geister mit ihren eigenen Gruselmasken zu vertreiben. Ein bisschen erinnert mich das übrigens an den Krampus, der ja auch die zusätzliche Funktion hat, die „Mächte der Finsternis“ abzuhalten und auszutreiben.

Foto by unsplash.com/photos/y_dCjaRWthY

Allerheiligen ist im Gegenzug ein sehr christliches Fest, wo es hauptsächlich darum geht, der Verstorbenen in Liebe und Respekt zu gedenken. Die Kirche bestreitet einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Festen. Allerdings kommt man nicht umhin eine Verbindung zu bemerken. Es geht um den dünnen Vorhang zwischen Leben und Tod. Um den Umgang damit, Angst die man versucht zu vertreiben, Liebe die man sendet, Dankbarkeit die man fühlt. Eines kann man nicht leugnen, bei beiden Festen schauen wir der „Anderswelt“ in die Augen.

Wie kann ich Halloween kinderfreundlich machen?

Die Fantasiewelt unserer Kleinen ist enorm. Sie schlafen und schrecken mitten in der Nacht auf, weil sie ein Monster unter dem Bett vermuten. Sie putzen beim Zähneputzen ihre Monster weg, und sie schrecken sich, wenn es laut ist. Ich spare Halloween aus. Ich finde es nicht notwendig da mein Kind sowieso genug zu verarbeiten hat. Wenn man aber ein interessiertes Kind hat, kann man durchaus mit Bastelarbeiten, wie geschnitzten Kürbissen und gebastelten Masken Halloween gedenken. Jeder muss für sich selber entscheiden ob das eigene Kind dazu in der Lage ist, Gruselgesichter auszuhalten, oder Fantasiegeschichten von Monstern und Untoten. Ich halte mich an geschnitzte Kürbisse, und sonstige Herbstbräuche.

Und Allerheiligen, da geht’s doch auch um die Toten?

Vielleicht ist der größte Unterschied zwischen den Festen die Aufregung und die Stille. Wenn wir auf den Friedhof gehen, oder einfach nur zuhause eine Kerze für Oma anzünden, dann machen wir es in Stille. Wenn wir gemeinsam zuhause Striezel essen, und Familienzeit haben, dann ist es ruhig, besinnlich. Klar, es geht immer noch um die Menschen die gestorben sind, die wir vermissen, die einen Platz in unserem Herzen haben, aber wir haben keine Angst vor ihnen. Wir senden ihnen unsere Liebe. Auch wenn es für viele von uns schwer ist, zum Leben gehört auch der Tod. Und es ist nicht möglich unseren Kindern diese Information vorzuenthalten. Mein Sohn weiß, dass im Himmel noch eine Oma und ein Opa ist. Und jenseits von diversen Glaubensvorschriften durch diverse Kirchen, Fakt ist, die Menschen die nicht mehr in unserem Leben sind, leben immer in unserem Herzen. Es wäre nicht richtig, sie zu leugnen oder wegzuschieben. Darum hat für mich Allerheiligen eine tiefere spirituelle Bedeutung.

Photo by Daria Tumanova on Unsplash

Feste sind wichtig, deren Bedeutung zu wissen auch.

Auch wenn ich kein Liebhaber von Halloween werde, ich kann es akzeptieren. Wenn mein Sohn irgendwann darauf besteht, auf ein Gruselfest zu gehen, dann werden wir uns zuerst hinsetzen und besprechen woher dieses Fest kommt. Damit der weiß, warum es das gibt. Genauso machen wir es mit allen anderen Festen. Ob Nikolaus, Weihnachten, Ostern, alle Feste im Jahreskreis haben eine Bedeutung. Nur weil sie katholisch sind, sind sie nicht besser oder schlechter als ein keltischer Brauch. Wenn wir auf ein Mittsommerfest gehen, wird er genauso wissen, warum es das gibt, ebenso wie Pfingsten.

Ich werde heute Nachmittag in meiner Schule mit den Kindern „feiern“ und mit jedem Gruselgesicht die „bösen Geister“ vertreiben, die sich rumtreiben. Und morgen, morgen werden wir eine große Kerze anzünden. Ich werde meinem Sohn ein Fotoalbum zeigen, wo er Bilder von seiner Oma sieht. Ich werde ihm erklären, dass sie ihn immer von ihrem besonderen Ort aus beschützt. Und vielleicht werde ich traurig sein, weil ich sie vermisse. Aber das ist in Ordnung so, weil auch in der Traurigkeit nur die Liebe versteckt ist, die uns immer verbindet.

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Traumjob Flugbegleiterin, Mythos oder doch Magie?

Posted in Storytelling, Geschichten des Lebens
on 22. Oktober 2017

Es ist fast 10 Jahre her, dass ich bei einer österreichischen Airline als Flugbegleiterin gekündigt habe. Ich war etwas über drei Jahre im Job, zweieinhalb davon auf der Langstrecke. Noch heute träume ich manchmal vom Dispatch, wo ich mein Firmenpostfach hatte, sehe vor meinem inneren Auge die langen Gänge des Bürogebäudes, die Umkleiden, die Räume wo sich die Crew zum Briefing getroffen hat.

Flugbegleiterin war mein Traumjob, seitdem ich klein war. Dass ich mit 25 dann endlich in den Flugbetrieb eingstiegen bin, war eine Verkettung glücklicher Fügungen. Ich hatte jahrelang Bewerbungen geschickt, und keine Einladung bekommen. Dann gab es einen großen Bedarf an FlugbegleiterInnen für die Zusammenlegung zweier österreichischer Airlines und meine Chance war da. Ich sah in der Zeitung eine Ausschreibung für ein „open Assessment“ das hieß, jeder konnte kommen, der meinte er oder sie erfülle die Kriterien. Damals gingen alle Projekte und Jobsuchen bei mir nach hinten los. Ich hatte mich getrennt, lebte in einer WG, und war in ein anderes Bundesland gezogen, auf der Suche nach Ziel und Sinn in meinem Leben. Zu dem Assessement ging ich nur, weil ich schon eine Art Galgenhumor entwickelt hatte, von wegen, „mehr als schiefgehen kanns ja nicht“. Ich kam durch die erste Runde, ein allgemeiner Wissenstest. Ich kam durch die nächste Runde, und immer kleiner wurden die Kreise. Von Runde zu Runde gingen weitere Bewerber. Ich war immer noch dabei. Allein beim spanisch“test“ in bezug auf die zweite lebende Fremdsprache scheiterte ich kläglich, und machte mir keine großen Hoffungen mehr. Und doch  – am Ende des Bewerbungsverfahrens hatte ich den Job! Ich erinnere mich noch, in meinem Hirn war Durchzugsverkehr, Freude und Aufregung gaben sich die die Hand, abwechselnd hatte ich Angst vor allem Neuem und dann war ich wieder glücklich, endlich etwas erreicht zu haben, dass ich mir immer schon gewünscht hatte.

mein Basiskurs bei Austrian, April 2004

Meine Ausbildung

Um FlugbegleiterIn zu werden, musste ich einmal einen sechswöchigen Kurs im Bereich Sicherheit, Service, Emergencies usw absolvieren. Diese sechs Wochen waren lerntechnisch die härtesten meines Lebens. Ich war nie eine fleißige Schülerin, aber wenn man nicht gleich mitlernte, war man verloren. Täglich kam etwas Neues dazu, und alles ist wichtig. Klar, es waren auch lustige Sachen dabei, wie zum Beispiel eine Stylingberatung, aber auch viele Notfalltrainings, die im Ernstfall einfach beherrscht werden müssen. Wir mussten alle worst case Szenarien kennen, die Flugzeug und Equipment im Schlaf, und ebenso den Emergencydrill. Aber das ist nur mehr als verständlich, denn nur so konnte die Luftfahrt zu einem der sichersten Verkehrsmittel unserer Gesellschaft werden. Indem aus vergangenen Fehlern gelernt  wurde, und das Personal gut geschult ist. Ich tat mir schwer mit dem Kurs. Zwar verfüge ich über die soziale Kompetenz gut mit Menschen zu arbeiten, aber ich hatte immer vermieden, mich mit Worst Case Szenarien auseinander zu setzen . Heute bin ich endlos froh, dass ich in meinem Kurs Menschen hatte, die mir halfen diesen Drill auszuhalten, und weiterzumachen, denn nur so konnte ich dann schlussendlich meinen Traumjob starten.

 

Ein seltener Blick ins Cockpit

Bei meinem ersten Flug hörte ich mein Herz bis in die Ohren schlagen. Glücklicherweise hatten wir eine Art „Einschulungszeit“ mit eine/r erfahrenden KollegIn und so lernten wir die richtigen Kniffe und Tricks wie man schnell und gut arbeitet. Wie man eine gute Mise en place macht, was besonders wichtig beim security check des Flugzeuges wichtig ist und derlei Dinge. Viele Dinge im Flugbetrieb beruhen auf guter Vorbereitung und Vorausschau. Etwas, dass ich dort erst lernen konnte. Genauso wie sich innerhalb eines Umlaufs auf eine total neue Crew einzustellen. Natürlich flog man schon mal mit denselben Leuten, aber tendzenziell war jeder neue Flug ein neues Team mit dem man arbeiten konnte. Das hatte Vorteile, und auch Nachteile, wie immer, wenn man mit neuen Leuten arbeitet.

Karriere als FlugbegleiterIn

Nach etwa einem halben Jahr konnte ich schon das „upgrade“ meiner Flugbegleiterinnen Karriere machen, und kam auf die Langstrecke. Einen Kurs später konnte ich mit meinen Gästen die Welt erkunden, und war gespannt was da alles kommen würde. In der Realtität war es aber mehr harte Arbeit als es einem „catch me if you can“ suggeriert. 24 Stunden Aufenthalt, in New York, Dehli oder Bangkok. Fliegen in der Nacht, schlafen, wenn in der Heimat Tag ist, fremde Kulturen, Gerüche, und Lebensbedingungen. Zuhause ein Leben aufbauen, während man in seinem Job ein „glamoröses“ Leben als Weltenreisende lebt. Erst Jahre später merkte ich, dass ich in dem Job als Hochsensible mehr von mir verlangt habe, als mir möglich war.

 

Es war bereichernd, inspirierend und schillernd, aber auch der härteste Job den ich je gemacht habe. Es ist verständlich, dass es Alternslimits für Neuaufnahmen gibt, denn gerade Anfangs ist es eine körperliche und auch seelische Belastungsprobe. Und so war es nicht weiter verwunderlich, dass ich nach etwa zwei Jahren mit Problemen zu kämpfen hatte. Jede Verkühlung war eine Nebenhöhlenentzündung, und ich hatte auf den Händen und am Hals allergische Ekzeme die nicht weg gingen. Aber ich wollte einfach nicht aufhören. Zu sehr liebte ich das Reisen, den Moment, wenn wir auf den Wolken flogen und die wie eine weiche Decke unter uns lagen. Ich beschäftige mich indem ich mich weiterbildete, und ein Training im Bereich „CISM“ machte, um anderen FlugbegleiterInnen im Notfall ein Peer (also eine unterstützende Person nach einem Emergency) sein zu können. Eigenartig nur, dass ich das für mich dann nicht in Anspruch nahm um eine Krise zu bewäligen, die mir dann in Bangkok unterkam.

Der Punkt an dem ich meinen Traumjob an den Nagel hing, war zu dem Zeitpunkt erreicht, als ich mit einer Panikattacke im Hotelzimmer lag, nachdem mein thailändischer Taxifahrer am Weg zum Hotel einen Hund überfahren und noch ewig mitgeschliffen hatte. Noch nie hatte ich mich so alleine gefühlt. Um mich zu beruhigen ging ich in die Lobby wo ich meine „senior“chefin der Langstrecke vorfand. Sie erkannte schnell was mit  mir los war, sprach mit mir, kümmerte sich wie eine Mutter um mich, und gab mir aus ihrem travelmedizinkit ein sehr starkes Beruhigensmittel. Der folgende Tag war im im Nebel. Aber hängen blieb die Angst. Klar, ich hätte bleiben können, Teilzeit gehen, Urlaub nehmen, einen/n Peer anfordern, aber es war in dem Moment zuviel. Ich suchte mir  etwas neues. Dachte ein „sicherer“ Job in einer Bank würde mir  helfen mich besser zu fühlen. Ich hatte ja schon was „gscheites“ gelernt. Aber es war nur ein weiterer Weg im Berufspuzzle meines Lebens. Danach kamen weitere Bürojobs und ein Studium für Pädagogik.

Und von allen Berufen die ich in meinen letzten zwanzig Jahren gemacht habe, war das der Aufregenste, Anstregenste und Schönste. Niemals werde ich die Wolken vergessen, auf denen wir flogen. Die ungezählten Sonnenauf- und untergänge. In New York zu flanieren,  Dehli zu spüren und zu riechen, die bunten Farben von Bangkogs Märkten. Aus einem Nebel zu fliegen, und in der Sonne zu landen. Nicht nur Fluggäste zu haben, sondern während eines langen Fluges wirklich Gäste zu haben. Sie abzuholen nach einer langen Reise, und für sie der erste Repräsentant von Heimat zu sein.

Es war schön. Es hat mich wirklich sehr gefreut. Und es ist Blut, Schweiß und Tränen, und gleichermaßen Sternenstaub, Meeresrauschen und die Skyline von New York.

Wenn du überlegst ob du es machst „just do it“, der Sporthersteller hat den Slogan nicht umsonst. Aber es ist wichtig, dass du schon irgendeine Form von Ausbildung als Back Up hast, es kann der Zeitpunkt kommen, wo es nicht mehr geht. Und dann hast du immerhin eine Zeitlang in den Wolken gelebt;)!

 

Sollten sich für dich noch weitere Fragen ergeben, stell sie gerne hier in den Kommentaren, oder auf meiner FB Seite Birdiesworld. Gerne stehe ich dir mir Rat zur Seite.

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Wenn Realität zu Fiktion wird – bloggen als lifestyleprodukt, #mcvie

Posted in Storytelling, Geschichten des Lebens
on 16. Oktober 2017

Am 2.12 ist in Wien das Mediencamp #mcvie . Interessierte Blogger, Vlogger, Journalisten und alle die sich das Schreiben zur Passion, oder zum Beruf machen, können dort ihre Thesen vertreten und diskutieren.

Für mich sind derlei Veranstaltungen Neuland. Als kleine „Familienbloggerin“ habe ich wenig Zeit mich mit Netzwerken und Co zu beschäftigen. Aber es gibt eine Sache die mich beschäftigt, und auf die ich keine Antwort habe. Was ist passiert, dass Blogs von Einblicken ins echte Leben, zu Marketingprodukten, Influencers und „bestof Photoshop“ wurden. Liegt es an den Menschen, die nur geschönte Bilder der Realität wollen? Die nur Berichte wollen, die ja keine Gedanken in Bezug auf ihr eigenes Leben auslösen könnten?

Wenn man sich den Ursprung von Weblogs ansieht, dann dienten sie dem Austausch von Informationen. Es ging darum, sich in seiner Peer Gruppe zu informieren und gegebenenfalls zu unterstützen. Eine Medizinerin erzählte in einer Dokumentation einmal, dass sie durch diesen Austausch von gegenseitigen Informationen gewisse Fehler vermeiden konnte, und nur durch dieses Fehlerausschlussprinzip zu einem sensationellen Forschungsergegebniss kommen konnte. Menschen in Ländern deren striktes Regime keine Informationen nach außen zulässt, können mit ihren Blogs Menschen außerhalb ihres Landes erreichen, und ihre tägliche Wahrheit erzählen. Klar, jede Geschichte die man erzählt, ist durch die eigene Perspektive schon geprägt, und ein Blogger kann nicht neutral sein. Denn wir erzählen unsere Geschichten aus unserer Perspektive. Mag sein, dass ich mit dieser Meinung in der Community anecke, aber das ist genau der Punkt – es ist eine Meinung!

Wenn ich einen Mamabeitrag schreibe, dann schreibe ich aus meiner Perspektive als Mutter. Wie ich mein Kind erlebe. Wie mein Kind ist, und meine soziale Umwelt. Ich behaupte jetzt einfach, dass das kein Patentrezept bietet, wie man jedes Kind erreicht.

Ich kann natürlich auch einen Beitrag aus meiner Persepktive als Pädagogin schreiben, aber wollen das die Menschen? Wollen sie wirklich noch eine „Fachmeinung“, wenn sie sowieso schon nicht mehr weiter wissen?

Schöne Blogs boomen. Blogs die viel zeigen. Die wunderschöne Bilder von Familie zeigen. Die Kinderzimmer entspringen einem schöner Wohnen Katalog, die Kinder haben immer megasüße Sachen an, und die Mütter schauen irgendwie nie müde aus. Die Sache ist die. Unser Kinderzimmer ist Chaos, mein Kind hat ständig Jogginghosen an, weil die pflegeleichter sind, und wenn ich nach einem langen Tag abends auf der Couch sitze, hab ich keine Lust mehr ein Konzept für den Blog zu erstellen, Videos und Bilder zu bearbeiten, oder für das nächste Foto Kuchen zu backen.

Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, wie das die anderen FamilybloggerInnen schaffen, ich weiß, ich stehle mir die Zeit für den Blog. Aber das bisschen was ich schaffe, mach ich gerne. Aber es schaut halt auch danach aus. Meine Bilder sind „pur“, meine Posts aus dem Herzen, und manchmal schreib ich länger nichts, weil ich es nicht schaffe.

Das ist die Bloggerrealität. Eigentlich. Und dann kommt wieder von außen die fast unschaffbare Aufgabe, man solle doch für seine Kooperationen Geld verlangen. Weil wir sind ja Influencer.  Hä? Ich bin doch unabhängig, und wenn was nicht gut ist, schreibe ich nicht darüber. Warum soll ich dann Geld dafür nehmen? Und wenn ja, wieviel ist meine Arbeit dann überhaupt wert? Soviel wie ich an Marketing und Equipment investiert habe? Die Art wie ich schreibe? Wieviel bin ich „wert“ als Bloggerin?

Und da erinnere ich mich. Wert ist ein Thema, dass uns Gesellschaft und Ausbildung zuschreiben Ich habe mich  mal bei einer FH für Journalismus beworben. Und beim der Gesprächsrunde von bereits aussortierten Teilnehmern kam die Frage, ob wir gegen Geld einen Bericht, der offensichtlich falsch ist, schreiben würden. Also sozusagen eine Auftragsarbeit im Sinne des Auftragsgebers. Und  ich erinnere mich, darauf mit ‚Nein‘ geantwortet zu haben. Denn ich verstehe Meinungsbildung als Journalistin als neutrale Arbeit und als Verantwortung, und ich kann nicht über zweifelhafte Inhalte schreiben, als wären sie nicht zweifelhaft. Meine Aussage dürfte mir den weiteren Weg in dieser FH verschlossen haben (so wie einer Freundin die die selbe Antwort gegeben hat). Allerdings würde ich das heute noch ein wenig adaptieren, ich gehe davon aus, dass es keine neutrale Berichterstattung gibt. Denn bereits die Auswahl des Themas unterliegt persönichen Kriterien, die Recherche ebenso und der Schreibstil auch irgendwie. Mag sein, dass jetzt Journalisten die Hände ringen, und die verdammten BloggerInnen verfluchen. Aber da sehen wir wiedermal wie sinnvoll Blogs sind, wir können unsere Meinung teilen und eine Diskusssion anregen, gerade weil uns keiner bezahlt.

Natürlich stellt mich das wieder vor das Problem, dass ich von meinem Blog nicht leben kann, und viel Zeit und Aufwand in etwas steckt, dass mir keinen finanziellen Nutzen bringt. Aber ganz ehrlich, hat unsere Welt nicht andere Probleme als Influencer, Marketing und bezahlte Posts? Wir erleben in Europa einen Rechtsruck, der einem Angst machen kann, wir verbarrikadieren uns und glauben damit das „Problem“ gelöst zu haben. Weltmächte schieben sich ihre Atombombentests unter, als wären es Gummidrops. Ein (vermeintlicher) Narzist hat den Code für den roten Knopf einer Weltmacht, mit dem Potential unsere gesamte Welt zu zerstören. Die Wüsten der Welt vergrößern sich, und wir leugnen immer noch unsere Verantwortung an der sich ändernden Umwelt. Bürgerkriege sind Alltag die Menschen flüchten lassen und ganze Generationen traumatisieren.  Vielleicht wär es mal Zeit sich an die großen Themen zu wagen, und da hinzuschauen, und Auswege zu finden, anstatt sich über den Stundensatz eines Bloggers zu unterhalten.

Wie wäre es die ganze Lifestyle Energie mal in etwas Wichtiges zu stecken? Zum Beispiel in Frieden in unseren Herzen und Leben, Unterstützung und Wege für ein Europa, dass stark sein kann und menschlich. Jobs für Menschen die arbeiten wollen. Löhne von denen man leben kann. Hilfe zur Selbsthilfe in dritte Welt Ländern. Die Reduktionen des ökologischen Fußabdrucks. Pädagogisch wertvolle Arbeit für und mit unseren Kindern, weil die unsere Zukunft sind, und für deren Zukunft die Gegenwart friedvoll gestaltet werden sollte. Also – genug zu tun für all die Blogger da draussen mit ihren Idealen und Wertvorstellungen!

 

 

 

Anm. d. Autorin, dieser Beitrag spiegelt ausschließlich die Gedanken der Autorin wieder. Er dient gegebenenfalls zur Grundlage und Diskussion im Mediencamp Wien. 

 

 

 

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