Wenn Realität zu Fiktion wird – bloggen als lifestyleprodukt, #mcvie

Posted in Storytelling, Geschichten des Lebens
on 16. Oktober 2017

Am 2.12 ist in Wien das Mediencamp #mcvie . Interessierte Blogger, Vlogger, Journalisten und alle die sich das Schreiben zur Passion, oder zum Beruf machen, können dort ihre Thesen vertreten und diskutieren.

Für mich sind derlei Veranstaltungen Neuland. Als kleine „Familienbloggerin“ habe ich wenig Zeit mich mit Netzwerken und Co zu beschäftigen. Aber es gibt eine Sache die mich beschäftigt, und auf die ich keine Antwort habe. Was ist passiert, dass Blogs von Einblicken ins echte Leben, zu Marketingprodukten, Influencers und „bestof Photoshop“ wurden. Liegt es an den Menschen, die nur geschönte Bilder der Realität wollen? Die nur Berichte wollen, die ja keine Gedanken in Bezug auf ihr eigenes Leben auslösen könnten?

Wenn man sich den Ursprung von Weblogs ansieht, dann dienten sie dem Austausch von Informationen. Es ging darum, sich in seiner Peer Gruppe zu informieren und gegebenenfalls zu unterstützen. Eine Medizinerin erzählte in einer Dokumentation einmal, dass sie durch diesen Austausch von gegenseitigen Informationen gewisse Fehler vermeiden konnte, und nur durch dieses Fehlerausschlussprinzip zu einem sensationellen Forschungsergegebniss kommen konnte. Menschen in Ländern deren striktes Regime keine Informationen nach außen zulässt, können mit ihren Blogs Menschen außerhalb ihres Landes erreichen, und ihre tägliche Wahrheit erzählen. Klar, jede Geschichte die man erzählt, ist durch die eigene Perspektive schon geprägt, und ein Blogger kann nicht neutral sein. Denn wir erzählen unsere Geschichten aus unserer Perspektive. Mag sein, dass ich mit dieser Meinung in der Community anecke, aber das ist genau der Punkt – es ist eine Meinung!

Wenn ich einen Mamabeitrag schreibe, dann schreibe ich aus meiner Perspektive als Mutter. Wie ich mein Kind erlebe. Wie mein Kind ist, und meine soziale Umwelt. Ich behaupte jetzt einfach, dass das kein Patentrezept bietet, wie man jedes Kind erreicht.

Ich kann natürlich auch einen Beitrag aus meiner Persepktive als Pädagogin schreiben, aber wollen das die Menschen? Wollen sie wirklich noch eine „Fachmeinung“, wenn sie sowieso schon nicht mehr weiter wissen?

Schöne Blogs boomen. Blogs die viel zeigen. Die wunderschöne Bilder von Familie zeigen. Die Kinderzimmer entspringen einem schöner Wohnen Katalog, die Kinder haben immer megasüße Sachen an, und die Mütter schauen irgendwie nie müde aus. Die Sache ist die. Unser Kinderzimmer ist Chaos, mein Kind hat ständig Jogginghosen an, weil die pflegeleichter sind, und wenn ich nach einem langen Tag abends auf der Couch sitze, hab ich keine Lust mehr ein Konzept für den Blog zu erstellen, Videos und Bilder zu bearbeiten, oder für das nächste Foto Kuchen zu backen.

Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, wie das die anderen FamilybloggerInnen schaffen, ich weiß, ich stehle mir die Zeit für den Blog. Aber das bisschen was ich schaffe, mach ich gerne. Aber es schaut halt auch danach aus. Meine Bilder sind „pur“, meine Posts aus dem Herzen, und manchmal schreib ich länger nichts, weil ich es nicht schaffe.

Das ist die Bloggerrealität. Eigentlich. Und dann kommt wieder von außen die fast unschaffbare Aufgabe, man solle doch für seine Kooperationen Geld verlangen. Weil wir sind ja Influencer.  Hä? Ich bin doch unabhängig, und wenn was nicht gut ist, schreibe ich nicht darüber. Warum soll ich dann Geld dafür nehmen? Und wenn ja, wieviel ist meine Arbeit dann überhaupt wert? Soviel wie ich an Marketing und Equipment investiert habe? Die Art wie ich schreibe? Wieviel bin ich „wert“ als Bloggerin?

Und da erinnere ich mich. Wert ist ein Thema, dass uns Gesellschaft und Ausbildung zuschreiben Ich habe mich  mal bei einer FH für Journalismus beworben. Und beim der Gesprächsrunde von bereits aussortierten Teilnehmern kam die Frage, ob wir gegen Geld einen Bericht, der offensichtlich falsch ist, schreiben würden. Also sozusagen eine Auftragsarbeit im Sinne des Auftragsgebers. Und  ich erinnere mich, darauf mit ‚Nein‘ geantwortet zu haben. Denn ich verstehe Meinungsbildung als Journalistin als neutrale Arbeit und als Verantwortung, und ich kann nicht über zweifelhafte Inhalte schreiben, als wären sie nicht zweifelhaft. Meine Aussage dürfte mir den weiteren Weg in dieser FH verschlossen haben (so wie einer Freundin die die selbe Antwort gegeben hat). Allerdings würde ich das heute noch ein wenig adaptieren, ich gehe davon aus, dass es keine neutrale Berichterstattung gibt. Denn bereits die Auswahl des Themas unterliegt persönichen Kriterien, die Recherche ebenso und der Schreibstil auch irgendwie. Mag sein, dass jetzt Journalisten die Hände ringen, und die verdammten BloggerInnen verfluchen. Aber da sehen wir wiedermal wie sinnvoll Blogs sind, wir können unsere Meinung teilen und eine Diskusssion anregen, gerade weil uns keiner bezahlt.

Natürlich stellt mich das wieder vor das Problem, dass ich von meinem Blog nicht leben kann, und viel Zeit und Aufwand in etwas steckt, dass mir keinen finanziellen Nutzen bringt. Aber ganz ehrlich, hat unsere Welt nicht andere Probleme als Influencer, Marketing und bezahlte Posts? Wir erleben in Europa einen Rechtsruck, der einem Angst machen kann, wir verbarrikadieren uns und glauben damit das „Problem“ gelöst zu haben. Weltmächte schieben sich ihre Atombombentests unter, als wären es Gummidrops. Ein (vermeintlicher) Narzist hat den Code für den roten Knopf einer Weltmacht, mit dem Potential unsere gesamte Welt zu zerstören. Die Wüsten der Welt vergrößern sich, und wir leugnen immer noch unsere Verantwortung an der sich ändernden Umwelt. Bürgerkriege sind Alltag die Menschen flüchten lassen und ganze Generationen traumatisieren.  Vielleicht wär es mal Zeit sich an die großen Themen zu wagen, und da hinzuschauen, und Auswege zu finden, anstatt sich über den Stundensatz eines Bloggers zu unterhalten.

Wie wäre es die ganze Lifestyle Energie mal in etwas Wichtiges zu stecken? Zum Beispiel in Frieden in unseren Herzen und Leben, Unterstützung und Wege für ein Europa, dass stark sein kann und menschlich. Jobs für Menschen die arbeiten wollen. Löhne von denen man leben kann. Hilfe zur Selbsthilfe in dritte Welt Ländern. Die Reduktionen des ökologischen Fußabdrucks. Pädagogisch wertvolle Arbeit für und mit unseren Kindern, weil die unsere Zukunft sind, und für deren Zukunft die Gegenwart friedvoll gestaltet werden sollte. Also – genug zu tun für all die Blogger da draussen mit ihren Idealen und Wertvorstellungen!

 

 

 

Anm. d. Autorin, dieser Beitrag spiegelt ausschließlich die Gedanken der Autorin wieder. Er dient gegebenenfalls zur Grundlage und Diskussion im Mediencamp Wien. 

 

 

 

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

„Mach es zu deinem Projekt…“ – wenn Mamasein zum Projekt wird

Wenn Kinder zum Projekt werden, wenn das Mamasein ins Unternehmertum eintritt, und frau plötzlich eine „Mompreneur“ ist. Dann frage ich mich, obs dabei noch um das Gefühl geht, oder das Kind eine Facette für Unterhaltung und Existenz wird.

Vorab, ich habe den Hasthag #mompreneur selber schon einige Male verwendet. Aber noch nie wirklich darüber nach gedacht. Als Familienbloggerin, bzw Mamabloggerin, schreibe ich über unser Leben, (also eigentlich bin ich dann LEBENSbloggerin) ich plaudere aus dem Nähkästchen, und erzähle Geschichten von, und über mein Kind.  Ich könnte vielleicht sogar ein wenig davon leben, wenn ich in SEO, Follower und Marketing investiere. Da ich das aber nicht tue, plätschert mein Blog schön ruhig dahin.

Klar, ich bin Pädagogin, also auch „Entrepeneur“ wenn ich irgendwann mein Buch endlich draussen habe, und erfolgreich Seminare anbiete, aber muss ich mir nun – nur weil ich Mutter bin – eine neue Rolle als „mompreneur“ aufschwatzen lassen? Es ist ein schmaler Grat im Netz zwischen Information und Hosen-owi-Beiträgen. Es ist ein schmaler Grat über das eigene Kind zu berichten, private Einblicke zu gewähren, und nicht zu wissen, wer in diesen Momente mitliest.

Mich nervt dieser neue Begriff ein wenig. Er degradradiert irgendwie die Rolle meines Kindes, aber auch mich als Mutter. Dadurch, dass ich mich „mompreneur“ nenne, wird mein Kind instrumentalisiert. Indem ich darüber schreibe, erlaube ich die Zuordnung von Stereotypen, lasse manchmal sehr private Momente sehr öffentlich werden, und was ich am schlimmsten finde – ich monetarisiere eigentlich meine Rolle als Mutter. Ich mach zu Geld was für mich die natürlichste Sache der Welt ist. Ich möchte als Unternehmerin gesehen werden, und nicht als Mama-unternehmerin. Oder schon jemals einen „dadpreneur“ gesehen? Männer werden weiterhin Unternehmer genannt, Frauen bekommen einen neuen Begriff.  Und lassen zu, dass ihre Rolle als Mutter ihr Unternehmertum definiert. Ich wage zu behaupten dass dieser Begriff hauptsächlich von den neuen selbstständigen Berufen kommt, Jobs wie Bloggerinnen, direkt Markteing, direkt Vertrieb. Schon mal diese Jobs auf Seriösität überprüft? Nahezu alle Jobs ohne Zusagen, Sicherheiten. Man muss meistens etwas im Hintergrund haben, einen Mann, einen Zweitjob, ein großes Erbe, und manchmal alles auch einmal. Und ich habe diese „Jobs“ in einer Facebook Gruppe mit dem Namen „Jobs für Mütter in …“ verfolgt, alles „Taschengeld“jobs mit direktvetrieb. Mal ehrlich, nur weil ich Mama bin, muss ich also liebend gerne Parties für Produkt xy geben?

Meine Conclusio; solange es keine #dadpreneurs gibt, gibts für mich auch keine #mompreneurs mehr. Mein Kind ist meine persönliche Erfahrung und Freude und soll keine Geldquelle sein. Wenn etwas zu Geld wird, dann sollen es meine Geschichten sein, mein Blick auf die Welt, meine Erfahrungen. Da ich aber eine rege Beobachtungsgabe habe, wird der geneigte LeserIn weiterhin Berichte aus dem pädagogischen Alltag in meinem Blog lesen. Aber er oder sie wird sich der Tatsache stellen, dass ich mitunter auch über das schreibe was ich im Außen beobachte. Und – ich bin UNTERNEHMERIN – allein durch die Person die ich bin. Vielleicht beeinflussen mich meine Umstände, aber auch die Verkäuferin, Chemielaborantin oder Mechanikerin sind Mütter, und verkaufen oder schrauben dadurch auch nicht anders am Produkt.

Wahre Emanzipation bedeutet,  Männer und Frauen dieselben Fragen zu stellen, und auszuhalten, dass ihre Antworten voneinander abweichen, weil sie Menschen sind, und nicht weil sie Vater oder Mutter sind.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Grab your coffee and smile !

*contains commercial*

Meine Küche ist klein und handlich. Alles drin was Frau braucht. Was fehlte war eine kleine handliche Kaffeemaschine. Tchibo hatte die !

Ich liebe Kaffee. Und Kaffeekapselmaschinen sind einfach perfekt für meine Ansprüche. Manchmal trinke ich mehr, manchmal weniger. Meine bisherige Maschine, auch von Tchibo, war gut, aber sie war für meine kleine und handliche Küche zu groß.

Die Cafissimo Mini von Tchibo hat genau die richtige Größe und macht mit den bunten Farben gute Laune. Ich brauche nur soviel Kaffee wie notwendig, und dann ist er immer frisch. Dass die Milchaufschäumdüse fehlt, macht mir gar nichts aus. Tatsächlich habe ich die bei der alten Maschine selten verwendet.

Klar, die Kapseln sind nicht hunderprozentig gut für die Umwelt. Aber hier ist auch wichtig zu wissen, wie man die entsorgt. Alte Kapseln gehören in den Restmüll. Ich kenne auch Leute die die alten Kapseln öffnen, und den Kaffee zum düngen von Pflanzen aufbewahren.

Ich mag meine kleine neue Cafissimo, sie macht mir gleich morgens gute Laune mit ihrer sonnengelben Farbe, und ich weiß, dass ich mit den Kapseln gleichbleibende Kaffeequalität habe. 

****

I love coffee. The easiest way to get my morning kickstart is the Cafissimo Mini from Tchibo. I do have a small kitchen, thats why I need small and nice equipment. This coffee machine with tchibo capsules fits perfect, brews tasteful coffee  and cheers up my day with its fresh colours.

Sure, there is waste left with the capsules, but if you know how to seperate it, you are a step closer to a clean environment. Used capsules belong to residual waste.

I really appreciate my new Cafissimo Mini, it colours up my morning, and I know what kind of quality-coffee I can expect every morning or afternoon.

****

*Contains commercial*

*enthält Werbung* Mit herzlichen Dank an Tchibo für dieses Probeexemplar dass meinen frühen Morgen nun jeden Tag versüßt !

 

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Dekoration fürs Kinderzimmer – Die Welt in Kinderhände

**contains commercial**
Der Herbst kündigt sich in nassen Schritten an. Für mich gibt es, neben den bunten Farben des Herbstes, ein nettes Extra in dieser Zeit. Die Wohnung wird nun wieder hübsch heimelig gemacht. Auch unser Kinderzimmer kriegt ein update;). Da kamen die Bilder von Weltkarten.de gerade richtig. Ich brauchte allerdings fast zwei Tage um mich entscheiden, denn die Auswahl an Bildern ist enorm, und für Groß und Klein ist jede Welt dabei.

Im Kampf Wohnzimmerdeko gegen Kinderzimmer, hat dann doch das Kinderzimmer gewonnen. Die Kinderweltkarten waren einfach zu süß, und die Welt gehört einfach in Kinderhände. Bei unserem robusten Exemplar habe ich die Version Holzlatten mit den Kontinenten und Suchbildern drauf, bestellt. Persönlich mag ich das Material Holz einfach, und es passt aucht gut fürs Kinderzimmer, kann kaum zerbrechen, und wir können, wenn wir das Bild genauer unter die Lupe nehmen, die einzelnen Tiere auf der Weltkarte finden.

Ich finde die Bilder perfekt. Wer sich auf der Website umsieht, wird eine Riesenauswahl an Weltmotiven und Bilderqualitäten finden, von Leinwand, über Holz, bis zu Acrylglas. Man kann die Bilder mit Aufhängung bestellen und gleich die zugehörigen pins, um sich seine Weltreisen, oder auch Wunschziele vor Augen zu halten. Je nach Material und Größe variieren die Kosten zu den Bildern, wer ein bisschen investieren will findet gleich was.

Ihr könnt auf ihrer Website https://www.weltkarten.at/  stöbern und euer persönliches Exemplar finden.

 

Herzlichen Dank an Weltkarten.de für unser Produktsample dass ab sofort unsere Wohnung verschönert!

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Friends in the house?

Posted in Mutterschaft, Pädagogik im Praxistest, Seele
on 9. September 2017

Ich hatte mir immer ein Kind gewünscht. Was sich aber außer der eigenen Frauenrolle verändert, sind häufig unsere Freundschaften. Das kam für mich überraschend.

Wenn wir schwanger werden tauchen wir in eine neue Welt ein. Vor allem beim ersten Kind ist alles neu, aufregend und unser bisheriges Leben verblasst. Salsaabende mit Freundinnen? Sexandthecity Cockails zuhause mischen? Eine Nacht durch die Stadt ziehen? Alles wird unwesentlich mit der neuen Verantwortung und Rolle die wir nun erleben. Ich bin aus der Stadt, die mir 18 Jahre lang ein zuhause war, weggezogen, und dachte es würde kein Problem werden, neue Bekanntschaften zu schließen. Aber ich habe mich getäuscht. Und ich habe mich umgehört, und tatsächlich ist es für viele Mütter ein Thema Freundschaften mit Kind zu erhalten und zu pflegen. Die „kinderlosen“ haben keine Lust sich auf Kinder einzustellen, und die mit Kindern sind überbeschäftigt mit ihrer eigenen Familie.

Aber nun zu meinem Umzug. Eine Freundin sagt mir damals, das wäre kein Problem, ich würde andere Frauen am Spielplatz, in der Krippe, im MuKi Kurs treffen. Das stimmte ja auch. Mütter treffen andere Mütter. Aber selten sind das Freundinnen, sie sind Mütter deren Kinder mit meinem Kind spielen. Sie sprechen über Impfungen, Kuchenrezepte und dass ihr Mann zuviel arbeitet. Sie erzählen sich NIE von ihren Träumen, Wünschen oder Visionen, oder wie sie sich ihre Kraft wieder holen. Sie bilden keine Kraft-frauenzirkel, sie kreisen ausschließlich um ihr Kind.
Ich behaupte da gar nicht, dass ich so anders bin, ich bin auch Vollblutmama, aber genau diese Kraftfrauenzirkel, die vermisse ich. Gespräche die stärken und unterstützen. Das schweigende (oder auch plappernde) Einverständnis, dass man außer Mutter auch noch Frau ist. Dass wir nur gute Mütter sind, wenn wir auch ausreichend Selbstliebe für uns haben.

Ich will keine Sex and the city oder desperate Housewife Fantasien. Ich will auch nicht Mac Dreamy, oder ein Loft mit Freunden in New York bewohnen (okay das Loft würd ich schon nehmen). Ich lebe in dieser Welt und nicht von Serienmontag zu Serienmontag. Und ich will in diesem Leben mein Bestes geben und mein Bestes erleben.

Ich wünsche mir Frauenkraftkreise, bei denen es ausnahmsweise nicht um unsere Kinder geht. Dass eine Mutter ein Auto aufheben würde, um ihr Kind zu retten ist uns allen klar. Aber dass wir auch verdient haben, unsere Träume zu pflegen, und wir selbst zu sein, scheint in unserer scheinbar emanzipierten Welt untergegangen zu sein. Wir behaupten wir sind emanzipiert, dabei erfüllen wir häufig nur die Bedürfnisse von anderen Familienmitgliedern.

Ein erster Schritt wäre sich gegenseitig zu stärken, und zuzuhören. Sich zu trauen diese anderen Mütter auch als Frau kennen zu lernen. Sich nicht nur in Familiensituationen zu treffen sondern sich den Luxus erlauben, wieder ein bisschen Ich-Zeit mit anderen Müttern zu haben. Und dabei geht es nicht darum wer den besten Kuchen macht. Oder ob das Outfit des Nachwuchses selbst genäht ist. Nein – es geht um DICH! Um deine Wünsche, Visionen und Kraft. Teile sie mit anderen Frauen, und ihr werdet gestärkt euren Weg gehen!

 

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Hirse-kartoffelpuffer

Posted in DIY, la dolce vita - Produktests & Genussvolles
on 6. September 2017

Ich bin ja immer auf der Suche nach glutenfreien und milchfreien Rezepten (also auch kein Käse), da habe ich kürzlich ein Rezept für Hirse-Karottenlaibchen gefunden. Das habe ich einfach umgewandelt, in Ermangelung von Karotten, und nun sind es Hirse-Kartoffelpuffer. Prinzipiell geht diese Art von Laibchen offensichtlich mit jeder Art von geschabten Gemüse.

Für mich war das die optimale Möglichkeit meinem Beilagenmuffel mal die doch ziemlich gesunde Hirse unterzujubeln ;).

Also:

1 Tasse Hirse mit der doppelten Menge Wasser aufkochen lassen, und 15 minuten auf kleiner Stufe köcheln. (Hirse zuvor heiß waschen, Wasser kann man ein bisschen salzen), auskühlen lassen

Ca drei große Kartoffel (oder auch drei große Karotten) schaben, Flüssigkeit ausdrücken, mit Hirse vermengen.

Eine Eimischung(1 Ei) mit Kräutern nach Belieben dazu, Salz u Pfeffer, eine Zwiebel kleingeschnitten dazu, nach Bedarf Mehl oder Brösel drüberstreuen (gibts auch glutenfrei), das Ganze gut vermischen, und dann in heißem Fett braten.

Fertig sind sie,wenn sie ansehnlich braun sind. Die Variante mit den Kartoffeln schmeckt außen ein bisschen wie Pommes und innen nach Hirse. Und was zuviel ist, kann man herrlich einfrieren und bei Bedarf im Backofen „aufknuspern“

Na dann, Mahlzeit :)!

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Akzeptiere deine Superkraft!

Posted in Gesundheit, Seele, Storytelling, Geschichten des Lebens
on 2. September 2017

Was Hochsensibilität und Superkräfte gemeinsam haben….

Als Hochsensible/r bist du wie eine/r mit einer Superkräften.
Ein Defender.
Ein einsamer Wolf, dessen Gaben ihn isolieren, wenn er sie nicht einsetzt.
Jemand der sich unverstanden fühlt,
manchmal von der Gesellschaft an den Rand gedrängt.

Denn du fühlst, da wo andere ihre Gefühle abdrehen, deren Gefühle.
Vielleicht siehst du wie Menschen verbunden sind, ihre Verstrickungen.
Die Verstrickung ihrer Beziehungen kannst du innerhalb von Sekunden wahrnehmen.
Du spürst heimlichen Betrug, heimliche Liebe.

Aber du spürst es an dir.
Und weil es dir keiner sagt, glaubst du du bist all diese, ihre, Gefühle.

Du baust einen Kokon, dicht in Einsamkeit gewebt.
Vielleicht hüllt dich Ablenkung, Genussmittel, Sport vermeintlich sicher ein.
Aber das rettet dich nicht.
Es macht die Gefühle die dann doch durchdringen noch intensiver.
Noch drängender.

Darum – erlaube dir deine Superkraft.

Sei liebevoll mit dir.
Sprich darüber wie du über deine Augenfarbe sprichst;
„Ja, ich fühle mehr, und meine Augen sind blau. Noch Fragen?“

Erkenne die Kraft die darin liegt.

Such dir Methoden der Unterstützung.
Sei es Kinesiologie, Meditation, Yoga, Therapie.
Alles was dir gut tut.

Du fühlt mehr, also braucht auch deine Seele mehr.
Pflege sie.
Du duschst ja auch regelmäßig.
Nicht nur dein Körper, auch deine Seele brauchen Pflege.
Hilf dir damit selber.

Sei den anderen nicht böse, wenn sie dich nicht hören wollen.
Du legst mit deiner Gabe manchmal den Finger in die Wunde.
Du siehst sie wer sie sind.
Das birgt Risken für jeden.

Lerne deine Superkräfte kennen.
So kannst du Situationen besser aushalten oder sie auch gegebenenfalls verlassen.

„Sei der oder die die du bist, alle anderen sind schon vergeben!“

 

********************

NACHSATZ: Ich werde mich innnerhalb der nächsten sechs Monate selbstständig machen, und auch Seminare und Vorträge zum Thema Hochsensibilität anbieten. Du kannst mich gerne jederzeit unter meiner blogemail adresse travelbabybirdie@gmail.com erreichen, und im weiteren Verlauf wird eine Homepage auf den Namen Katharina Gindra-Vady geschaffen, die dann konkrete Tipps, Tricks und Veranstaltungen anbietet. 

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Qeedo – Quick Palm Strandmuschel – Schatten wo wir ihn wirklich brauchen :)

***Contains commercial***

Was mich beim Schwimmen gehen immer wieder nervt ist, dass die schönen Schattenplätze gleich weg sind. Außerdem ist Baumschatten gut, aber nicht so verlässlich. Vor allem wenn der Kleine schläft, will ich nicht die Decke weiterziehen ;)! Da ich mit Bambam meistens alleine unterwegs bin, muss aber eine gute Strandmuschel einige Kriterien erfüllen. An erster Stelle steht, Einfachheit beim auf- und zumachen, und dann gleich ein hoher UV-Schutz, und wenn sie leicht wäre, ist das auch kein Nachteil.

Die Quick Palm Strandmuschel erfüllt mir alle Bedürfnisse, mit leichten 2, 3 kg Transportgepäck kann ich sie einfach mitnehmen, sie war superhandlich, und so wundervoll leicht im Aufbau. Ihr UV Schutz 80 nach UV Standard 801 ist gewährt und erlaubt sogar ein Nickerchen, wenn die Sonne weiter wandert.

 

 

 

 

 

Die Strandmuschel bietet locker Platz für zwei Erwachsene, und viele liebevolle Details (Sandsäcke am Boden zum Beschweren,“Geheimfach“ für Wertsachen, oder Sonnencreme, verschließbare Netzfenster).

 

 

 

 

 

 

Anfangs suchte ich nur nach einer Strandmuschel die leicht im Aufbau ist, und jetzt hab ich quasi ein Deluxemodell für komfortable See oder Strandausflüge gefunden. Perfekt für uns!

Details auch unter http://www.qeedo.de/produkte/strandmuscheln/qeedo-quick-palm-strandmuschel/

****

I was looking for the perfect beach tent for the beach, or sea. And I found it with the quick palm beach tent from qeedo. As I am often alone with my child it has to be easy to handle, and to open with one click. And a good uv protection has to be sure, as I can not move my child with the fading shadow while it sleeps.

The beach tent from queedo has it all. It is easy to build, easy to lift with its 2,3 kg, and gives uv protection 80 (regarding uv standart 801). It has lovely details, which are very practical at the beach, sandbags on the ground for a good stand, little drawers for your stuff, and windows to close in case you need full sunprotection.

I experienced the beach tent as a perfect tent for the beach, sea or any place where you need to rest quick and peacefully in full shadow.

 

****

Mit herzlichen Dank an Qeedo für dieses Testexemplar, dass uns wirklich sehr viel Freude bereitet!

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

„In Schweden hat ein Kind Eltern, in Österreich eine Mutter“

Posted in Expertengespräche, Interviews, Expertengespräche
on 14. August 2017

Mich fasziniert das schwedische Erziehungs- und Lebensmodell seitdem ich kritisch denken kann. Die Bildungsreise einer Bekannten, die in einem Frauenbildungszentrum arbeitet, hat mich motiviert, ihr ein paar Fragen zu stellen, und mir auch ein paar Fragen zu beantworten. Als Pädagogin bin ich begeistert von der Wertschätzung die dem Beruf und den Kindern gegeben wird, als Mutter bin ich begeistert von der Unterstützung die durch Staat und Wirtschaft kommt. Als Frau verstehe ich die Möglichkeiten, die einem in Bezug auf Weiterbildung, Karenz, und Kinderbetreuung gegeben werden, als tatsächliche Gleichberechtigung am Arbeitsmarkt. Aus Kinderperspektive bieten Bildung und hochwertige Betreuung viel Qualität, und sie werden gehört, wie zB durch einen eigenen Kinderanwalt bei Trennung der Eltern.

Wir lernen unser Leben lang, es ist einer unserer tiefsten Wünsche uns zu entwickeln. Die Schweden haben das verstanden.

 

Die Fragen deren Antworten ich selber recherchiert habe, bzw auf die mir meine Bekannte Antworten gab, werden nachfolgend als F gekennzeichnet, die Antworten als A:

 

F: Ab welchem Alter und in welcher Gruppengröße gibt es Kinderbetreuung in Schweden? Öffnungszeiten, Flexibilität bei der Betreuung, bieten die Betreuungsmodelle Platz für Kreativität, freie Entfaltung?

A: Nach dem ersten Lebensjahr gibt es in Schweden Kinderbetreuung. Diese kann normal über den Tag erfolgen, bietet aber auch die Möglichkeit Schichtdienste und Nachdienste abzudecken, an. Kindergartenwechsel unter dem Jahr sind möglich. Es werden regelmäßige Gespräche mit den Eltern geführt, die Gruppen und deren Aktivitäten sind transparent für die Eltern. Es wird spielerisch gelernt, und genügend Freiraum für individuelle Prozesse gelassen. Bei den Kleinkindgruppen kommt auf 5 Kinder 1 Pädagoge/Fachkraft, die Inhalte werden geschlechterneutral gestaltet, und die Kinder werden motiviert selber mit Geschlechterklischees aufzubrechen (Banales Beispiel, warum nur rosa Becher für die Mädchen?).

 

F: Wenn die Kinder die ganze Zeit betreut werden, wird Erziehung in Schweden also nur von Pädagogen übernommen, oder werden die Eltern nur in ihrer Erziehungspflicht unterstützt?

A: Obwohl es üblich ist, in Schweden die Kinder ab dem ersten Lebensjahr in Betreuung zu geben, ist es genauso selbstverständlich, dass Eltern in der verbleibenden Zeit hochwertig und qualitativ für ihre Kinder da sind.

Die Institutionen sind so organisiert, dass sie die Eltern entlasten. Es gibt bspw. Betreuungsinstitutionen bei denen die Eltern Abendessen, oder Frühstück mitnehmen können, um das dann gemeinsam zuhause mit ihren Kindern zu genießen. Im Grunde übernehmen die Profis einen Teil der früher durch die Großeltern, bzw Familie übernommen wurde. Insofern wird das Kind professionell gefördert, aber auch genügend Freiraum zur Entfaltung gelassen. Des Weiteren werden die Eltern so unterstützt, dass der ganze restliche Tag nicht nur mit unbezahlter häuslicher Arbeit verstreicht, sondern der Familie dienen kann. Wie sehr das Kind im Zentrum steht, merkt man zB an der Tatsache, dass Kinder im Fall einer Trennung einen eigenen Kinderanwalt bekommen, der dessen Bedürfnisse vertritt, und auch keiner der beiden Elternteile weiter weg ziehen darf. Denn das Kind hat das Recht auf beide Eltern!

 

F: Wie wird der Wiedereinstieg bei Müttern unterstützt.

A: Es ist nicht notwendig einen „Wiedereinstieg“ zu unterstützen. Schon in der schwedischen Sprache gibt es zB gewisse Wörter wie Rabenmutter, Wiedereinsteiger, Hausfrau nicht. Es ist klar, dass beide Elternteile arbeiten. Arbeit hat in Schweden einen hohen Stellenwert. Das heißt, nachdem jemand ein Kind bekommen hat, geht sie einfach nach spätestens einem bis eineinhalb Jahren wieder arbeiten. Des Weiteren gibt es Karenzmodelle, bei denen sich die Eltern die Karenz gleichermaßen teilen. Meine Bekannte erzählte mir, dass sie noch nie soviele Männer mit Kinderwagen gesehen hatte, wie in Schweden. Außerdem ist der Pflegeurlaub ungleich höher als in Österreich, 120 Tage im Jahr, und wird staatlich finanziert.  Ein krankes Kind ist für den Dienstgeber kein Grund jemand nicht einzustellen, oder sogar zu kündigen.

 

F: Gibt es mehr Teilzeitarbeit in Schweden?

A: Nicht in dem prekären Ausmaß wie teilweise in Österreich. Geringe Stunden, wenig Geld, Abhängigkeit von Partner oder Amt. Teilzeit ist eher im Rahmen von 30 Std. zu verstehen. Das Besondere ist dabei aber, dass sich diese Teilzeitmodelle besser verteilen. Wenn in Österreich der Mann 50 Stunden arbeitet, und die Frau 10 Stunden dann ist die Gesamtleistung bei 60 Std. In Schweden wird häufiger die Lösung herangezogen 30 Std. für jeden.

Es gibt auch Elternteilzeitlösungen bis die Kinder 8 Jahre sind.

 

F: Sind Frauen in leitenden Positionen zu finden?

A: Vor allem in politischen Ämtern sind Frauen zu finden. 43% sind weiblich besetzt. Ein Job in der Politik ist als normaler Beruf zu verstehen. Am Ende des Tages können die Politiker nach Hause gehen und müssen nicht zum x-ten Feuerwehrfest um sich sehen zu lassen. Daher sind diese Berufe auch gut mit Familien vereinbar. Politik arbeitet in Schweden, und macht keine Machtspielchen unter dem Stammtisch.

 

F: Gibt es sowas wie Frauenarmut aufgrund Trennung, Alleinerziehende die ums Überleben kämpfen müssen?

A: Prinzipiell haben nach einer Trennung beide Teile dieselben Rechte. Es wird primär fürs Kindeswohl entschieden. Die Eltern sollten in der Nähe bleiben, dass bedeutet die Verantwortung die man sich zuvor geteilt hat, trägt man weiterhin nicht alleine. Es gibt keine Unterhaltzahlungen, oder Witwenpension, allerdings schlicht und einfach aufgrund der Tatsache, dass es normal ist, als Frau zu arbeiten. In Österreich gelten bei etwa 34% der Alleinerzieherinnen Frauenarmut. Das hat sicher auch damit zu tun, dass die Betreuungseinrichungen nicht auf Bedürfnisse wie Schichtarbeit, Wochenenddienste u co eingestellt sind. Ein uneingeschränkter Zugang am Arbeitsmarkt ist für eine Frau, die ein oder mehrere Kinder alleine groß zieht, allein durch diese Tatsache schon beschränkt.

 

F: Verdienen Frauen in Schweden gleich viel wie Männer?

A: Die Frauen liegen bei den Gehältern 86% im Vergleich zu den Einkommen der Männer relativ gut (74% in Österreich). Auf den Unis findet sich 63% Frauen, und 37% Männer. Ausbildung und Arbeit hat einen sehr hohen Stellenwert in Schweden.

Viele Firmen wollen bewusst Frauen einstellen, bzw gibt es auch viele Mentoringprogramme.

 

Mein Fazit:

Nach dem Gespräch mit meiner Interviewpartnerin war ich begeistert und fasziniert. Als Pädagogin, Mama und Arbeitssuchende. Ich habe bis dato leider die Erfahrung gemacht, dass ich aufgrund der Tatsache, dass ich ein zweieinhalbjähriges Kind habe, schon im Vorfeld, trotz guter Qualifikationen, aussortiert werden. Mir wurde auch schon ehrlich gesagt, dass ich einen Job nicht bekommen habe, weil es ja als Mama allein mit Kind wohl schwer ist, Schichtdienst zu machen. Und von fünf Gesprächen werde ich in vier danach gefragt, wie es mit der Familienplanung aussieht (obgleich diese Frage sowas von unzulässig ist).

Aber Schweden zeigt, dass es anders geht, obwohl die Frauen so schnell wieder arbeiten, ist die Geburtenrate in Schweden höher als in Österreich. Warum wohl? Ich kann die Frage für mich gut beantworten, wenn ich weiß, dass mein Kind gut versorgt ist, dann kann ich auch beruhigt arbeiten. Kann mein Bestes für meinen Dienstgeber geben, und nach Feierabend mein Bestes für mein Kind. Mir ist klar, dass auch Schweden nicht das gelobte Land ist, und Leistung auch ihren Preis fordert, aber zumindest versuchen sie diese Leistung nicht auf dem Rücken der Kinder auszutragen.

Ganz ehrlich, auch wenn sie dunkle Winter haben, aber bietet mir jemand in Schweden einen Job an, dann denk ich wirklich darüber nach 😉!

Das Zitat meiner Bekannten bleibt als Fazit hängen „In Österreich haben Kinder eine Mutter, in Schweden haben sie Eltern“.

 

 

QUELLEN

http://www.schwedenstube.de/kindergarten/

http://www.mamiweb.de/familie/kinderbetreuung-in-schweden/1

http://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5012626/Schweden_Kinderkriegen-leicht-gemacht

http://www.sueddeutsche.de/leben/neue-wege-in-der-betreuung-von-schwedischen-kindergaerten-lernen-1.1649634

http://www.schweden-seite.de/auswandern_kinderbetreuung_in_schweden.html

http://www.zeit.de/2014/08/vereinbarkeit-familie-beruf-deutschland-skandinavien

http://www.oif.ac.at87be1a3a416e4066/service/zeitschrift_beziehungsweise/detail/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=715&cHash=290d9b7276b30440

Yeap! Finland Will Become The First Country In The World To Get Rid Of All School Subjects

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Die 10 Vorteile eine Mama einzustellen

Posted in Mutterschaft, Pädagogik im Praxistest
on 11. August 2017

Seit geraumer Zeit suche ich Job, und mir kam da schon Einiges unter, und so mancher Job wurde mir wie ein Salami dem Hund vor der Nase gewedelt, nur um mir dann zu sagen, ich sei doch nicht geeignet (die „Begründungen“ die dann kamen, hatten ziemlich klar damit zu tun, dass ich ein Kind habe).

Darum liebe künftige, und auch nicht, Dienstgeber, lasst euch mal in aller Wertschätzung, die Vorteile einer Mama als Angestellte sagen, und überlegt das nächste Mal zweimal bevor ihr antiquierte  Überlegungen anstellt, dass mein Mamasein mich angeblich zur schlechteren Wahl macht. Denn FAKT ist:

  1. Wir lieben unsere Arbeit. Zwischen Alltagswahnsinn, Wäsche waschen und Essen vorkochen. Die Arbeit ist der einzige Ort, wo wir etwas leisten, ohne in Relation zu unserem Kind gesetzt zu werden. Für manche ist die Arbeit sogar Erholung.
  2. Montag morgen sind wir fit, und haben keinen Hangover vom Wochenende abzuarbeiten.
  3. Nach unseren Kaffeepausen sind wir wirklich erholt, weil fünf Minuten der Himmel zuhause wären.
  4. Wir sind die Meisterinnen im Improvisieren. Kind abholen, Haushalt schupfen, Existenz sichern. Alles täglich neu sortiert.
  5. Nein gibt es nicht, außer wir sagen es. Und dann mit gutem Grund.
  6. Wir schaffen in 30 Stunden, wozu andere 40 brauchen, und sind dabei noch entspannt.
  7. Wenn wir einen Dienstgeber haben, der uns und unsere familiäre Situation wertschätzt, dann tun wir dasselbe für unseren Boss.
  8. Wir sind super im Prioritäten setzen. Zeit verschwenden ist nicht drin.
  9. Deshalb geht das mit dem Multikasking so gut.
  10. Krankenstand? Leisten wir uns nicht. Wir heben die Tage lieber für die Masern etc unseres Kindes auf. Und dann teilen wir die auch noch auf Papa, Großeltern und co auf.

 

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail